TV-Stückdokumentationen

Das Team des Instituts realisiert für die Fernsehanstalten Adaptionen von Tanzstücken mit filmästhetischen Annäherungen, die zum Teil auch den Bühnenraum verlassen.


Solo mit Sofa, Reinhild Hoffmann

Solo mit Sofa, Reinhild Hoffmann

[ 01.01.1982 ] „Solo mit Sofa“ bedeutete 1977 den Durchbruch für die Choreografin und Tänzerin Reinhild Hoffmann. Die Aufzeichnung des Stücks erfolgte einige [...mehr]

Callas, Reinhild Hoffmann

Callas, Reinhild Hoffmann

[ 01.01.1983 ] TV-Produktion zum gleichnamigen Stück von Reinhild Hoffmann
Regie, Kamera: [...mehr] Heide-Marie Härtel / Monika v.Behr

Nothing hurts, Falk Richter und Anouk van Dijk

Nothing Hurts, Falk Richter / Anouk van Dijk

[ 01.01.2000 ] Fernseh-Regie: Ulrich Scholz, Heide-Marie Härtel
Produktion: [...mehr] Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Im Auftrag von ZDF/arte, Theaterkanal

Four for Nothing, Amanda Miller

Four for Nothing, Amanda Miller

[ 01.01.2002 ] Choreografie: Amanda Miller
Fernseh-Regie: Dieter Schneider
Produktion: [...mehr] Deutsches Tanzfilminstitut Im Auftrag von ZDF/3sat

Mutter Afrika und der Elefant. Von Joël Lawrence Detiège und Kossi Sebastian Aholou-Wokawui

[ 11.08.2021 ]  
Bei der Schlacht von Ohamakari wurden große Teile der Herero durch deutsche Kolonialtruppen getötet. Eine Veranstaltung im Nelson-Mandela-Park in [...mehr]

Portrait von Henrietta Horn [Foto: Bettina Stöß]

Digitalisierung der Video-Sammlung von Henrietta Horn

[ 11.09.2023 ]  
In ihrem vielseitigen künstlerischen Wirken ist eine umfangreiche Videosammlung entstanden, die Frau Professorin Henrietta Horn, Institut für zeitgenössischen Tanz [...mehr]


Portrait von Henrietta Horn [Foto: Bettina Stöß] Digitalisierung der Video-Sammlung von Henrietta Horn

Dokumentationen zur Tanzpädagogik Künstler Support TV-Stückdokumentationen Bremen | Essen-Werden D 2023

 

In ihrem vielseitigen künstlerischen Wirken ist eine umfangreiche Videosammlung entstanden, die Frau Professorin Henrietta Horn, Institut für zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste Essen 2023 im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen zukunftssicher digitalisieren lässt. Gemeinsam mit Heide-Marie Härtel, künstlerische Leitung des Tanzfilminstituts, werden die aufgezeichneten Werke in mehreren Sitzungen in eine Datenbank aufgenommen und mit detaillierten Angaben versehen. So wird der rasche Zugriff auf die Werke gewährleistet und das künstlerische Gedächtnis der Tänzerin und Choreographin gefüttert. Ihre Videosammlung nebst Datenbank erhält Henriette Horn als leichtes Gepäck auf einem modernen Datenträger.

 

Mutter Afrika und der Elefant. Von Joël Lawrence Detiège und Kossi Sebastian Aholou-Wokawui
Zur Gedenkfeier an den Völkermord in Namibia durch deutsche Kolonialherrscher gehört auch die Tanzperformance „Mutter Afrika und der Elefant“ von Joël Lawrence Detiège und Kossi Sebastian Aholou-Wokawui sowie den mitwirkenden Projekten Patch-Näh-Dance und Repräsen-Tanz.
TV-Stückdokumentationen Landeszentrale für politische Bildung Bremen AntiKolonialDenkmal "Der Elefant"!, Nelson-Mandela_Park Bremen D 11.8.2021

 

Bei der Schlacht von Ohamakari wurden große Teile der Herero durch deutsche Kolonialtruppen getötet. Eine Veranstaltung im Nelson-Mandela-Park in Bremen erinnert an den Völkermord in Namibia von 1904 bis 1908.

 

Am 11. August 2021 Uhr findet am AntiKolonialDenkmal “Der Elefant!” die alljährliche Gedenkfeier in Erinnerung an die Opfer des Völkermords in Namibia statt.

 

Im Januar 1904 lehnte sich die Bevölkerungsgruppe der Herero im heutigen Namibia gegen die deutschen Kolonialherren auf. Generalleutnant Lothar von Trotha führte für das Deutsche Kaiserreich die Auseinandersetzung schließlich gezielt als Vernichtungskrieg. Auftakt für den Genozid war die „Schlacht“ von Ohamakari („Schlacht am Waterberg“) am 11. August 1904. Bis 1908 dauerte der Kolonialkrieg und die systematische Verfolgung und Vernichtung der drei Volksgruppen an. Auch gegen die San richteten sich damals Mordaktionen der deutschen Schutztruppe. Bis zu 90.000 Menschen wurden dabei ermordet; sie starben durch militärische Gewalt, durch Verdursten und Verhungern auf der Flucht oder an der Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern der deutschen Kolonie. Die Massaker an den Herero und Nama im heutigen Namibia durch deutsche Kolonialtruppen gelten als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts, so wie es jahrelang die Nachkommen und Überlebenden des Völkermords eingefordert hatten.

 

PROGRAMM

 

- Grußwort: Anja Stahmann (Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport)
– Tanz-Performance „MUTTER AFRIKA und der Elefant“ mit Joël Lawrence Detiège und Kossi Sebastian Aholou-Wokawui (Mitwirkende Projekte Patch-Näh-Dance und ≠ Repräsen-Tanz)
– Worte des Gedenkens: Prof. Dr. Manfred Hinz (Bremer Afrika-Archiv e.V.)

 

- Schweigeminute und Blumenniederlegung

 

Die Gedenkfeier steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Senatskanzlei (Bremen), Der Elefant! e.V. Bremen, Afrika Netzwerk Bremen, Bremer Afrika-Archiv e.V.

 

 

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Das Team des Deutschen Tanzilminstituts Bremen freut sich, die Tanzperformance filmisch dokumentieren zu dürfen.

 

Solo mit Sofa, Reinhild Hoffmann Solo mit Sofa, Reinhild Hoffmann
Studiomittschnitt Theater am Goetheplatz
TV-Stückdokumentationen Theater Bremen, NDR Bremen DE 1982 00:23 h

„Solo mit Sofa“ bedeutete 1977 den Durchbruch für die Choreografin und Tänzerin Reinhild Hoffmann. Die Aufzeichnung des Stücks erfolgte einige Jahre später im Theater am Goetheplatz in Bremen, als Hoffmann, zusammen mit Gerhard Bohner, bereits Leiterin des Bremer Tanztheaters war. Die Machart des Films spiegelt die choreografische Intention wieder. Wie die Tänzerin unauflöslich über ihr Abendkleid mit dem Sofa verbunden ist, so ist der Film in einem Take, also ohne einen einzigen Schnitt, gedreht. Monochrom eingefärbt, lenkt er die Aufmerksamkeit umso deutlicher auf die Konturen des bewegten Faltenwurfs des Stoffes. Die Fernsehproduktion von Heide-Marie Härtel markiert zudem den ersten Schritt in der Produktion von Tanzdokumentationen, die später zur Gründung des Deutschen Tanzfilminstituts führten. Reinhild Hoffmann, deren eigene Tanzgeschichte auf den Ausdruckstanz zurückgeht, hat sich in „Solo mit Sofa“ der amerikanischen Performancekunst zugewandt, nicht zuletzt durch die Verwendung von John Cages „Empty Words“. In Bremen hat es sogar eine Aufführung gegeben, in der John Cage live mit der Tänzerin auftrat. (Irmela Kästner)

 

Regie, Kamera: Heide-Marie Härtel