Aktuelles

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An dieser Stelle können Sie Neuigkeiten des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen auf einen Blick verfolgen.
Ein Event-Kalender informiert Sie darüber hinausgehend über zukünftige als auch gewesene Veranstaltungen und weitere Aktivitäten des Instituts.
Ein Klick lohnt sich.


Klaus Geitel und Günter Pick im Gespräch 12.12. 2015

TANZSALON 18: ZEUGEN DES TANZES – Günter Pick trifft KLAUS GEITEL (Filmpreview)

[ 10.12.2017 ]  
Ein Film von Heide-Marie Härtel und Claudia Henne, 35 Minuten 
 
Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen 
 
Gefördert [...mehr]

Projekt Digitalisierung 2

Digitalisierung sichert analoge Tanzfilmbestände

 

  
Die Digitalisierung aller Bereiche schreitet in riesigen Schritten voran und hält Einzug in die Welt der Archive, ja, sie [...mehr]

“Masken im Tanz der Weimarer Republik”. Ana Hopfer trifft Nele Lipp

[ 21.08.2017 ] Ana Hopfer/Paris und Nele Lipp/Hamburg kamen im August zu einem intensiven fachlichen Austausch über “Masken im Tanz während der Weimarer [...mehr]

Zwei Giraffen tanzen Tango - Bremer Schritte, 2016

euro-scene Leipzig: ZWEI GIRAFFEN TANZEN TANGO – BREMER SCHRITTE. Einführung von Heide-Marie Härtel und Helge Letonja

[ 11.11.2017 ] Das diesjährige Festival zeitgenössischen Theaters und Tanzes euro-scene Leipzig steht unter dem Motto “Ausgrabungen”. Ein Schwerpunkt widmet sich der Rekonstruktion [...mehr]

Johann Kresnik

TANZSALON 17: ZEUGEN DES TANZES – Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK (Zusatzvorstellung)

[ 10.11.2017 ] Ein Film von Claudia Henne und Heide-Marie Härtel, Deutschland 2017 
 
Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen  [...mehr]
 
Gefördert von TANZFONDS

Johann Kresnik und Gabriele Wittmann 2017

ZEUGEN DES TANZES – Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK (Preview)

[ 19.10.2017 ]  

 
                  
 
 
  
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Ein Film von Claudia Henne und Heide-Marie Härtel, Deutschland 2017
Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen  [...mehr]
 
Filmpreview in Anwesenheit

Auszug aus dem Flyer zum Symposium "Folkwang Tanz"

“Folkwang Tanz” Symposium der Folkwang Universität der Künste

[ 13.10.2017 bis 15.10.2017 ] “Es wäre eine Sünde, über Bord zu werfen, was wir geerbt haben“, so Kurt Jooss. „Wir müssen es nicht praktizieren, [...mehr]

www.koinzi.de

KOÏNZI-DANCE 20 Jahre interdiszipliniert

[ 27.09.2017 bis 01.10.2017 ] Fünf Tage lang feiert KOÏNZI-DANCE sein 20-jähriges Durchhalten nebst dessen Vorgeschichte mit Ausstellung, Performances, Tanz, Filmpräsentationen und der vierten BlauLAUT-Preisverleihung.  [...mehr]

Die Begegnung von Tanz und Film – Ein Praktikumsbericht

[ 31.05.2017 ]  

 
Das Tanzfilminstitut: Es ist eigentlich ganz nah und doch so fern, so scheint es. Denn als ich das [...mehr]

Gisela Peters-Rohse

TANZSALON 16: ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE (Filmpreview)

[ 10.06.2017 ] Ein Film von Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner, 40 min 
 
Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des [...mehr]

Sigurd Leeder

TANZSALON 15: Sigurd Leeder/Tanzgeschichte im Verborgenen

[ 10.05.2017 ] Tanzgeschichte im Verborgenen – 70 Jahre Sigurd Leeder School of Dance
 
 Obgleich Sigurd Leeder auf tanzgeschichtlich wichtige Tanzschaffende wie [...mehr]

SusanneLinkeSW

TANZSALON 14: ZEUGEN DES TANZES – Norbert Servos trifft SUSANNE LINKE (Filmpreview)

[ 10.04.2017 ]  
Ein Film von Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner, 40 Minuten
Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung [...mehr]

"Out of Joint" von Helge Letonja & Gregory Maqoma

TANZSALON 13: Aktuelles zum TANZ BREMEN

[ 10.02.2017 ] Im zweiten Tanzsalon des neuen Jahres wollen wir Sie, Euch und uns auf die nächsten Bremer Tanzereignisse vorbereiten. Beteiligte Künstler_innen [...mehr]

Gisela Peters-Rohse | Foto: Bettina Stöß

TANZSALON 12: Neues zum Projekt ZEUGEN DES TANZES

[ 10.01.2017 ] Unser erster Tanzsalon 2017 präsentiert die neuesten Zwischenergebnisse zu unserem Projekt ZEUGEN DES TANZES, gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine [...mehr]

Rado Vasilev als junger Arbeiterführer

TANZSALON 11: Sonderedition – “Der zerbrochene Spiegel”. Tanzpantomime nach einem Libretto von Klaus Mann

[ 10.12.2016 ]  
Dr. phil. Nele Lipp, Tanzwissenschaftlerin und Regisseurin, realisierte eine Reihe von Tanzproduktionen und publiziert über Verbindungen des Tanzes mit [...mehr]

Foto: D. Matvejev

TANZSALON 10: Internationale Tanzmesse NRW / BREMER TANZTAGE

[ 10.10.2016 ] THEMEN:
1. Die Internationale Tanzmesse NRW
- Geschichte, Funktion, Perspektiven -
PREMIERE des Trailers zur Internationalen Tanzmesse NRW 2016 von [...mehr]

Einführung zu "Zwei Giraffen tanzen Tango" 2016

ZWEI GIRAFFEN TANZEN TANGO – BREMER SCHRITTE. Ein TANZFONDS ERBE Projekt (Einführung)

[ 18.09.2016 ] Einführung am 18.09.2016 um 17:30 Uhr mit Heide-Marie Härtel, Margarete Hugenberger, Jacqueline Davenport, Helge Letonja und Anke Euler im Theater [...mehr]

Vom Wert des Tanzes - Werkstatt im Rahmen von Tanz Bremen 2016

TANZSALON 09: BREMER TANZTAGE

[ 10.09.2016 ]  
 
Ein Festival der Tanzinitiative Bremen vom 15. bis 18. September
- Programmankündigung -
 
Ulrike Osten, Günther Grollitsch [...mehr]

Reinhild Hoffmann | Foto: Bettina Stöß

TANZSALON 08: Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs

[ 10.07.2016 ] Reinhild Hoffmann und das Bremer Tanztheater [...mehr]
Ein Film von Heide-Marie Härtel und Monika von Behr, 110 Min., ZDF 1985
“Reinhild

Dreharbeiten Nele Hertling

TANZSALON 07: ZEUGEN DES TANZES – Arndt Wesemann trifft NELE HERTLING

[ 10.06.2016 ] PREVIEW des Films von Irmela Kästner und Heide-Marie Härtel
 
Nele Hertling (u.a. langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin / [...mehr]

Dore Hoyer dynamik

TANZSALON 06: Ein Jahrhundert Solotanz in Deutschland

[ 10.05.2016 ] Seit den Zeiten des Ausdruckstanzes hat die „Königsdisziplin“ des Solotanzes immer wieder stilprägend auf die Entwicklung des modernen Tanzes in [...mehr]

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TANZSALON 05: DIE FOLTERUNGEN DER BEATRICE CENCI Choreographie: Gerhard Bohner

[ 10.04.2016 ] Akademie der Künste, Berlin 14.4.1971Wiederaufnahme in Bremen: 24.9.78
Gerhard Bohner entwickelt die Geschichte der Beatrice Cenci, die 1577 in Rom [...mehr]

Ulrike Meinhof, Johann Kresnik

TANZSALON 04: ULRIKE MEINHOF Choreographie: Johann Kresnik, Bremen 1990

[ 10.03.2016 00:00 ] 20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut 
Deutschland 1990. Das Land ist ein Abfallhaufen. Zumindest auf Johann Kresniks Bühne. Die Frau die [...mehr]

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Empfang beim Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloß Bellevue

[ 19.02.2016 ] Bundespräsident Joachim Gauck lud am Freitag, den 19. Februar 2016, um 19.00 Uhr zu der Soiree Deutschland tanzt [...mehr] in Schloss

Klaus Geitel und Günter Pick im Gespräch 12.12. 2015 TANZSALON 18: ZEUGEN DES TANZES – Günter Pick trifft KLAUS GEITEL (Filmpreview)

Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.12.2017 19:30 bis 21.00 Uhr

 

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Claudia Henne, 35 Minuten 

 

Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

Kurzfristig entschlossen zeigen wir den gerade fertig gewordenen Film über den “Starkritiker” des Tanzes, Klaus Geitel, noch in diesem Jahr. Der langjährige Lebensgefährte von Klaus Geitel, Rodney Geitel, der Interviewpartner Günter Pick und die Autorinnen werden anwesend sein. 
 
Im Anschluss an diese Filmpremiere gibt es die Gelegenheit alle bisherigen Porträts unseres Projekts “ZEUGEN DES TANZES” gleichzeitig an verschiedenen Schauplätzen innerhalb des Tanzfilminstituts noch einmal zu sehen. 
 
 
ZEUGEN DES TANZES: Günter Pick trifft KLAUS GEITEL 
 

Klaus Geitel, geb. am 14. August 1924 in Berlin – Sohn eines Fahnenfabrikanten, preußisch – streng und einer musischen, weltoffenen Mutter. Warum er ein „Abenteurer auf Schnüffelkurs durch die Schönen Künste“, durch Konzertsäle, Opernhäuser, Theater, Museen wurde, das weiß Klaus Geitel auch nicht – es war so von Kindesbeinen an.  

 

Geitel wurde Musik- und Tanzkritiker: 15.000 Kritiken, zehn Bücher, Aufsätze, Radio, Fernsehen, Moderationen. An Geitel kam bald niemand mehr vorbei und seine Wohnung in Berlin Wilmersdorf wurde zu einem beliebten Treffpunkt für die Musik- und Tanzszene. 

Dort haben wir den 91 jährigen am 18. Dezember 2015 besucht. Er hatte sich Günter Pick als Gesprächspartner gewünscht. 

 

Klaus Geitel konnte in seiner Kritik schonunglos sein und trotzdem war er Teil der großen, internationalen Künstlerfamilie und half wo er konnte. Er verstand sich als Vermittler zwischen ihrer Kunst und dem Publikum. Der nachfolgenden Kritikergeneration war diese Nähe suspekt, sie setzte auf analytische Schärfe und blieb lieber auf Abstand. Geitel war „Kritiker aus Liebe.“ Aus Liebe zur Kunst. Sechs Monate nach unserem Besuch starb der Grandseigneur der Kritik, der Weltreisende und Champagnerliebhaber Klaus Geitel im Alter von 91 Jahren – und mit ihm eine Epoche der Ballettkritik. 

Claudia Henne 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes  

 

 

 

 

 

 

 

19:30 – 21:00 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Projekt Digitalisierung 2 Digitalisierung sichert analoge Tanzfilmbestände

Digitalisierung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D

 

  

Die Digitalisierung aller Bereiche schreitet in riesigen Schritten voran und hält Einzug in die Welt der Archive, ja, sie ist das Gebot der Stunde. Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen hat es sich seit 2014 zur Aufgabe gemacht, historisch wertvolle analoge Tanzfilmbestände, die ohne sorgfältige Aufbereitung dem Verfall preisgegeben sind, zu restaurieren und in dauerhafte Langzeitdigitalisate umzuwandeln. 

 

In einem mehrstufigen Arbeitsprozess AV-Medien auf analogen Bändern unterschiedlichster Videonormen (beispielsweise Betamax, Digi-Beta, VHS, U-matic, Japan Standard 1) gesichtet, je nach Zustand mehrfach gereinigt und restauriert, um sie schließlich in Echtzeit zu digitalisieren. Für jede auf einem Band dokumentierte Vorstellung ist eine Bearbeitung in je separaten Filmdateien/Videofiles notwendig. Der so geschaffene digitale Filmbestand wird auf verschiedenen Speichermedien sicher verwahrt und in eine speziell auf die Anforderungen der Tanzschaffenden zugeschnittene Datenbank aufgenommen. Für diese Datenbank werden circa 40 einzelne Informationsfelder mit Angaben zu dem jeweiligen Stück, Choreografen und Besetzung sowie Daten der Vorstellung und technische Qualität der Aufnahme sorgfältig recherchiert und eingepflegt.  

 

Der Auftraggeber erhält schließlich seinen historischen Filmbestand, der in digitalisierter Form auf speziellen Speichermedien gesichert ist und eine nutzerfreundliche Datenbank mit dem erschlossenen Bestand. Darüber hinaus übergeben wir eine Mediathek der digitalisierten Bestände auf einem speziellen passwortgeschützten System, mit dem es jederzeit möglich ist die digitalisierten Filme unmittelbar auf einem Rechner, Tablett oder Smartphone abspielen zu können.  

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen konnte seit 2014 die Digitalisierung und Erschließung der Bestände der Filmarchive des Staatsballetts Berlin, Bayerischen Staatsballetts München, Staatsballetts Saarbrücken, Tanzhaus NRW Düsseldorf, Mousonturm Köln und weitere große Tanzfilmsammlungen von Privatpersonen, Stiftungen und Theatern mit Tanzsparte realisieren.

 

In dem hier gezeigten Filmclip von Hartmut Sebel erhalten Sie Einblicke in das Institut und den Arbeitsbereich Digitalisierung, der dazu beiträgt das analoge Tanzfilmerbe für kommende Generationen zu erhalten.

 

Idee, Kamera, Schnitt, Realisation: Hartmut Sebel  

 

September 2017, Dauer 90 sec.

 

 

“Masken im Tanz der Weimarer Republik”. Ana Hopfer trifft Nele Lipp

Dreharbeiten Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 21.08.2017

Ana Hopfer/Paris und Nele Lipp/Hamburg kamen im August zu einem intensiven fachlichen Austausch über “Masken im Tanz während der Weimarer Republik” im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen zusammen. Heide-Marie Härtel und ihr Team dokumentierten die Begegnung der forschenden Künstlerin mit der künstlerisch Forschenden. 

 

Im Rahmen ihrer Forschung “Masken im Tanz der Weimarer Republik” für das Centre National de la Danse France Paris zieht Ana Hopfer ausgewiesene Experten zum Gespräch heran: Francoise Dupuy, die wichtige Erschließerin des französischen modernen Tanzes, gehört ebenso dazu wie Laure Guilbert, die tanzhistorische Eminenz der untersuchten Epoche. Der Maskenschnitzer Eberhard Stiefel (Nationalstresor Noh-Masken), bei dem sich Hopfer selbst in dieser Kunst hat ausbilden lassen, war ihr Gesprächspartner wie Ariane Mnouchkin, Regisseurin des Théâtre du Soleil, in dem das Maskentheater eine Grunddisziplin darstellt. 

 

Bei ihren Recherchen sei sie immer wieder auf den Name Nele Lipp als eminente kunstgeschichtliche Fachperson in Deutschland gestoßen, berichtet Ana Hopfer. Das wundert nicht, denn die Wissenschaftlerin, Kuratorin und interdisziplinären Künstlerin Dr. Nele Lipp untersucht die Materie bereits seit Jahrzehnten aus wechselnden Perpsektiven – künstlerisch mit dem Verein KOÏNZI-Dance, in dem sich Künstler aller Sparten, Kulturwissenschaftler und Wissenschaftler zusammengeschlossen haben, um den Bereich zwischen den Künsten auszuloten, und auch in wissenschaftlichen Studien, deren Ergebnisse in ihr fundiertes Lexikon “Tanz und Bildende Künste” einfließen. 
 

Das in unserem Institut entstandene filmische Dokument des anspruchsvollen Austausches beider Expertinnen mit seinen bewegenden Momenten wird Teil der Forschungsarbeit von Ana Hopfer am Centre National de la Danse France

 

Weiterführende Informationen zum Werk von Nele Lipp und KoÏnzi-Dance [hier weiterlesen ...] und zum Schaffen von Ana Hopfer [hier weiterlesen ...]

 

Zwei Giraffen tanzen Tango - Bremer Schritte, 2016 euro-scene Leipzig: ZWEI GIRAFFEN TANZEN TANGO – BREMER SCHRITTE. Einführung von Heide-Marie Härtel und Helge Letonja

Veranstaltung euro-scene Leipzig Leipzig D 11. + 12.11.2017 jeweils 17.00 Uhr; Einführung 16:30 Uhr

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das diesjährige Festival zeitgenössischen Theaters und Tanzes euro-scene Leipzig steht unter dem Motto “Ausgrabungen”. Ein Schwerpunkt widmet sich der Rekonstruktion historisch wichtiger Tanzstücke und so wundert es nicht, dass die Rekonstruktion von Gerhard Bohners “Zwei Giraffen tanzen Tango – Bremer Schritte” (Original 1980) am 11. und 12.11.2017 in der Schaubühne Lindenfels auf dem Programm steht. Der Choreograf Helge Letonja hat dieses geförderte Projekt des Tanzfonds Erbe - Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes mit steptext dance project, Bremen, ausgehend von historischen Filmmaterialien über Bohners Werk aus dem Archiv des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen entwickelt.   

 

»Zwei Giraffen tanzen Tango – Bremer Schritte«  VIDEOAUSSCHNITT  

Tanzstück 

Konzeption und Choreografie: Helge Letonja 

nach der Originalchoreografie von Gerhard Bohner (1980) 

Mit einer Einführung von Heide-Marie Härtel und Helge Letonja   

 

Skurrile Figuren und Elemente des Absurden kennzeichnen dieses Tanzstück, das Gerhard Bohner, ein Pionier der deutschen Tanzgeschichte, 1980 mit 10 Tänzern in Bremen schuf. 36 Jahre später befragt der Choreograf Helge Letonja das historische Vorbild und öffnet neue Assoziationsräume. Die „Schritte“ der aktuellen Produktion entwerfen ihr Vorwärts im Hier und Jetzt. Die historische Bremer Pionierphase des deutschen Tanztheaters ebenso wie das Morgen im Blick, sucht Letonja nach Fortentwicklungen: Bohners Sujets, das Absurde, die Verhältnisse zwischen Individuen und Stereotypen, Lebendigem und Totem, Kunstfigur und Mensch – wie tanzen sie heute?  

 

Jeweils 30 Minuten vor jeder Vorstellung geben Heide-Marie Härtel, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, und Helge Letonja, steptext dance project Bremen, im gemeinsamen Gespräch eine Einführung mit einer Fülle einmaliger, historischer, bisher unveröffentlichter Filmausschnitte zu Bohners Stück.

 

  

  

 

 

 

 

 

  

 

 

  Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes  

 

 

 

 

 

 

 

Johann Kresnik TANZSALON 17: ZEUGEN DES TANZES – Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK (Zusatzvorstellung)

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.11.2017, 20.00 Uhr

    

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Film von Claudia Henne und Heide-Marie Härtel, Deutschland 2017 

 

Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, seine neueste Produktion Zeugen des Tanzes – Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK, das dokumentarische Filmporträt des Revolutionärs des Tanztheaters, nach der gelungenen, gemeinsam mit steptext dance project veranstalteten Preview im Oktober nun in einer Zusatzvorstellung zu präsentieren. 

 

Als der Intendant Kurt Hübner Johann Kresnik Ende der 60er Jahre an das Theater Bremen holte und ihm den Auftrag gab, die Sparte Tanz aufzubauen, wusste er, mit wem er es zu tun hatte. Kresnik brachte die Politik in den Tanz, holte die Studentenrevolte von der Strasse auf die Bühne und nahm keine Rücksicht auf Ballettkonventionen und Tanztraditionen. Er entwickelte ein „choreografisches Theater“ mit krassen Bildern, dem Sound der beat generation und politischen Botschaften, das es so noch nie gegeben hatte. Kresnik polarisierte das Publikum, die Kritik und die Politik ohne Rücksicht auf Verluste und bekam schnell den Ruf weg, ein Theaterberserker zu sein. Diesen Ruf ist er nie wieder losgeworden. Claudia Henne und Heide Marie-Härtel haben in ihrem dokumentarischen Filmporträt diesen leidenschaftlichen Choreografen in den Blick genommen und zeigen das umfangreiche Werk eines „alten“ Wilden.
 
Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK ist nach den Porträts über Nele Hertling, Susanne Linke und Gisela Peters-Rohse der vierte Teil der Filmreihe ZEUGEN DES TANZES. Im Dialog mit der Tanzpublizistin Gabriele Wittmann gibt Johann Kresnik (*1939), der mit seinem „Choreographischen Theater“ als radikaler Erneuerer politisch ambitionierter Tanzkunst gilt, spannende Einblicke in seine Arbeit. Bisher unveröffentlichte Archivmaterialien seiner Werke, Interviews mit Tänzerinnen und Tänzern seiner Companien (“Es gib ein Leben nach Kresnik”) und weiterer Weggefährten (Kurt Hübner/ Günter Gaus) beleuchten seine Arbeit. Der facettenreiche Film dokumentiert das prägende Wirken des politischen Choreographen Johann Kresnik und stellt die Tänzerin und Choreografin Yoshiko Waki vor, die Kresniks “Kriegsanleitung für Jedermann” (Bremen 1970) mit ihrem Werk “Friedensanleitung für Jedermann” (Münster 2017) in das neue Jahrtausend katapultiert und seinem ästhetischen Weg auf ihre Weise folgt: laut – aggressiv – radikal.  
 
 
   

  Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung findet im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall (ehemaliges Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen statt. 

Der Eintritt ist frei.  

 

 

Johann Kresnik und Gabriele Wittmann 2017 ZEUGEN DES TANZES – Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK (Preview)

Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut & steptext dance project Schwankhalle Bremen D 19.10.2017, 20.00 Uhr

 

 

                  

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Ein Film von Claudia Henne und Heide-Marie Härtel, Deutschland 2017

Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen 

 

Filmpreview in Anwesenheit von Johann Kresnik

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, seine neueste Produktion ZEUGEN DES TANZES: Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK, das dokumentarische Filmporträt des Revolutionärs des Tanztheaters, am 19. Oktober 2017, um 20.00 Uhr, gemeinsam mit dem steptext dance project in der Schwankhalle in Bremen als Preview zu präsentieren.

Johann Kresnik wird an dem Abend persönlich in der Schwankhalle zu Gast sein und in einem an die Filmpreview anschließenden Gespräch mit der Tanzjournalistin Gabriele Wittmann und der Leiterin des Deutschen Tanzfilminstituts Heide-Marie Härtel Einblicke in sein künstlerisches Schaffen geben.

 

ZEUGEN DES TANZES: Gabriele Wittmann trifft JOHANN KRESNIK ist nach den Porträts über Nele Hertling, Susanne Linke und Gisela Peters-Rohse der vierte Teil der Filmreihe. Im Dialog mit der Fachjournalistin Wittmann gibt Johann Kresnik (*1939), der mit seinem „Choreografischen Theater“ als radikaler Erneuerer politisch ambitionierter Tanzkunst gilt, spannende Einblicke in seine Arbeit. Bisher unveröffentlichte Archivmaterialien seiner Werke, Interviews mit Tänzerinnen und Tänzern seiner Companien (“Es gib ein Leben nach Kresnik”) und weiterer Weggefährten (Kurt Hübner/ Günter Gaus) beleuchten seine Arbeit. Der facettenreiche Film dokumentiert das prägende Wirken des politischen Choreographen Johann Kresnik und stellt die Tänzerin und Choreografin Yoshiko Waki vor, die Kresniks “Kriegsanleitung für Jedermann” (Bremen 1970) mit ihrem Werk “Friedensanleitung für Jedermann” (Münster 2017) in das neue Jahrtausend katapultiert und dessen ästhetischen Weg beschreitet: laut – aggressiv – radikal.

 

 

Solidarisches Preissystem in der Schwankhalle
14 / 10 / 7 Euro, 3 Euro Bremen Pass

Tickets unter: 0421-520 80 70, www.schwankhalle.de/tickets und an der Abendkasse. 

 

Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen

 

                                                      

   

 

  

 

 

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes  

 

 

 

 

 

 

Auszug aus dem Flyer zum Symposium "Folkwang Tanz" “Folkwang Tanz” Symposium der Folkwang Universität der Künste

Dreharbeiten Institut für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste Essen-Werden D 13. - 15.10.2017


“Es wäre eine Sünde, über Bord zu werfen, was wir geerbt haben“, so Kurt Jooss. „Wir müssen es nicht praktizieren, aber wir sollten es in unser Wissen und in unsere Möglichkeiten einbeziehen. Dann können wir auswählen, was wir brauchen, was wir wollen.“
 Dieses Zitat des Gründers Kurt Jooss haben Henrietta Horn und Professor Stephan Brinkmann für das Motto des Symposiums “Folkwang Tanz” zum 90-jährigen Jubiläum des Instituts für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste ausgewählt und laden herzlich einladen. 

 

Technik, Haltung, Zukunft 

„Folkwang Tanz“ thematisiert das pädagogische und künstlerische Erbe der Folkwang Tanzabteilung sowie deren Relevanz für Gegenwart und Zukunft einer zeitgenössischen Tanzausbildung. Eingebettet in die Kampagne „Folkwang ist…“ anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Folkwang Universität der Künste 2017, zielt das Symposium auf eine Auseinandersetzung mit Tanzkunst, Tanztechnik und Tanztheorie, wie sie an Folkwang gelehrt und praktiziert werden.  

 

_Vorträge, Diskussionen, Lectures, Film und Bühnenprogramm
_Idee & Konzeption: Henrietta Horn und Prof. Stephan Brinkmann  

 

 Das Symposium “Folkwang Tanz” ist eine Veranstaltung der Folkwang Universität der Künste im Rahmen von “Folkwang ist…”, eine Kampagne anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Folkwang Universität der Künste.

 

Der Flyer kann hier als pdf-Datei herunter geladen werden: Symposium Folkwang TANZ_2017

 

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Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen gratuliert herzlich zum Jubiläum und sendet die besten Wünsche für die Zukunft. Das Team um Heide-Marie Härtel freut sich, das Symposium dokumentarisch mit der Kamera begleiten zu dürfen.

www.koinzi.de KOÏNZI-DANCE 20 Jahre interdiszipliniert

Dreharbeiten KOÏNZI-DANCE Hamburg D 28.9. - 1.10.2017

Fünf Tage lang feiert KOÏNZI-DANCE sein 20-jähriges Durchhalten nebst dessen Vorgeschichte mit Ausstellung, Performances, Tanz, Filmpräsentationen und der vierten BlauLAUT-Preisverleihung. Mit dabei das „Grand Défilée des Masques“ und eine Performance von Brygida Ochaim. 

 

1997 wurde von Mitgliedern der Tanzompany KOÏNZI-DANCE e. V, der Verein für Interdisziplinäre Kunst gegründet. Mit der Zeit wurde daraus eine Gruppierung von Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern, deren erklärtes Ziel es ist, an den Rändern konventioneller Formate Möglichkeiten zu erproben, durch die der Gedanke der gegenseitigen Inspiration der Künste und der von Kunst und Wissenschaft erreicht werden kann. Dies waren unter anderem im Verlauf von zwanzig Jahren die Festivalreihe AUFTAUCHEN, die Tagungsserie *BAU *KÖRPER *BEWEGUNG, die mit Tanz verknüpfte Vortragsreihe LecturePERFORMANCE in der Hamburger Kunsthalle, die Ausstellungsserie KaffeeHAUS-Wochen, TanzFILM-Veranstaltungen, Projekte mit der Lola Rogge Schule und die KunstINFEKTE in Erlangen. Seit 2011 werden entsprechend arbeitende Künstler – zum Teil internationaler Herkunft – mit dem BlauLAUT-Preis geehrt.

 

Jubiläumsprogramm

 

1. Über das Fremde das Eigene begreifen - Dialogischer Vortrag 

Hamburger Staatsbibliothk 27.09.2017 

Auch wenn die Kunstgattungen heute einander viel offener gegenüberstehen, als noch vor zwanzig Jahren, ist der Bereich zwischen ihnen weder wissenschaftlich noch im Bewusstsein der Öffentlichkeit nennenswert präsent. Um dessen Aspekte theoretisch auszuloten und praktisch erfahrbar zu machen, schlossen sich in dem Verein KOÏNZI-DANCE Künstler und Kulturwissen-schaftler verschiedener Sparten zusammen.
In wechselnden Formaten wie Symposien zu Tanz und Architektur, Festivals als Tanzveranstaltungen oder Kaffeehauswoche, Publikationen, einem Newsletter und der BlauLaut-Preisverleihung werden Möglichkeiten durchgespielt, die ein Eindringen in die Grauzonen des Übergangs und des Dazwischen ermöglichen, und am Beispiel der Künste Wege aufzeigen, das Eigene im Fremden und das Fremde im Eigenen zu erkennen. Die hier Engagierten wollen bewusst machen, dass dieser Bereich ein Bindeglied darstellt, das den künstlerischen Gattungen zum Zusammenhalt und somit zu stärkerer Kraft innerhalb der Gesellschaft verhilft. Der Doppelvortrag von Angela Breidbach und Nele Lipp gibt Einblicke in Geschichte und Zukunftsplanung dieser Gruppe.  

 

2. Dokumentarische Ausstellung, Tanzperformance, Filme, Vorträge, Bibliothek der Inter- und Transmedialität, BlauLAUT-Preisverleihung und Bar. Zum ersten Mal ist hier auch das vollständige und bisher noch nicht publizierte vierbändige „Lexikon zu Tanz und Bildender Kunst“ offline zugänglich. Am 30.9. wird um 18:30 Uhr die vom Deutschen Tanzfilminstitut Bremen hergestellte Filmdokumentation über Nele Lipps Ausstellung und Neuinszenierung von Jean Weidts “Die Zelle” (2016) vorgestellt. 

 

Vom 28.09. bis 01.10.2017 täglich von 16:00 bis 21:00 in der Fabrik der Künste (Kreuzbrook/Hamburg). Zum Programm hier [weiterlesen ... ]

 

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Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen gratuliert KOÏNZI-DANCE und NELE LIPP herzlich zum 20-jährigen Bestehen und wird die Premiere des “Grand Defilé des Masques” (Nele Lipp/ Regie, Masken & Objekte), am 29.9. ab 17:30 Uhr filmisch dokumentieren. 

Die Begegnung von Tanz und Film – Ein Praktikumsbericht

Zu Gast im TAFI

 

 

Das Tanzfilminstitut: Es ist eigentlich ganz nah und doch so fern, so scheint es. Denn als ich das erste Mal von dem Institut hörte, kam mir nicht in den Sinn, dass es hier in Bremen und dann auch noch direkt nebenan, an einem der vielbesuchtesten Orte der Stadt, liegen würde. Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen befindet sich nämlich im ehemaligen Polizeigebäude, direkt gegenüber der Stadtbibliothek, über den kleinen Restaurants des Wall-Forums im ersten Stock.

Der eine oder andere mag es vielleicht während seines Bibliothekbesuchs bemerkt haben, denn die Glasfront der Bücherhalle zeigt Richtung Institut, das ebenfalls mit Glas versehen ist und somit dazu einlädt, mal einen Blick hinein zu erhaschen. Von außen weist nur die Aufschrift mit Name und Logo auf der Tür neben der Bäckerei darauf hin, dass hier das Institut liegt, das die größten dokumentarischen Filmbestände im Bereich Tanz in Deutschland besitzt.

Den Boden des Instituts betrat ich im Rahmen eines universitären Seminars zum Thema „Tanztheater in Bremen“ das erste Mal. Neben der familiären Atmosphäre, die durch den übersichtlichen Kreis an Mitarbeitern sofort erkennbar wurde, gefielen mir auf Anhieb die verwinkelten Räume und natürlich das Thema des Archivs. Es ist einerseits ein Archiv, andererseits eine Produktionsfirma, sodass ich während meines Praktikums, das ich ein halbes Jahr nach meinem ersten Besuch machte, in beide Arbeitsfelder hineinschnuppern durfte. Ich hatte hier das Glück verschiedene Phasen einer Produktion kennenzulernen, da in meiner Praktikumszeit ein Portrait der bekannten Choreographin und Tänzerin, Susanne Linke, und eine weiteres der Tanzpädagogin, Gisela Peters-Rohse, angefertigt wurden. Interviews transkribieren, Recherchieren, Synchronisieren von Bild und Ton sowie die Begleitung des endgültigen Schnitts waren Aufgaben während der Postproduktion. Doch auch das Rausgehen und selber Drehen gehörte zu meinen Tätigkeiten. In dieser Zeit fand das Festival Tanz Bremen statt, währenddessen wir Generalproben und Aufführungen filmten und ich das eigene Material sogar selbst zusammenschnitt. Dazu unterstützte ich das Archiv, indem ich Datenbankpflege betrieb, bei der Digitalisierung sowie Neusortierung einzelner Mediatheken half und bei der Aufnahme neuer Bestände mitwirkte. Die Tätigkeiten im Tanzfilminstitut sind äußerst vielseitig, wodurch der Lerneffekt sehr hoch ist.

Das Schöne ist, dass das Institut der Bremer Tanzszene offen gegenübersteht, wodurch es keine Seltenheit ist Tanzschaffenden persönlich zu begegnen. Der Tanzsalon, ein monatliches Treffen, bietet eine besonders gute Plattform, um aktuelle Projekte vorzustellen und auch, um in der Vergangenheit schwelgend an bekannte Tanzpersönlichkeiten zu erinnern. Die kreative Leiterin, Filmproduzentin und Gründerin des Tanzfilminstituts, Heide-Marie Härtel, war selber einmal Tänzerin, sodass sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen im Bereich Tanz mit dem des Films ideal verbinden kann. Hartmut Sebel ist studierter Kameramann und somit ein guter Ansprechpartner, wenn es um Kameraführung und Schnitt geht. Auch Mirko Sparmann war mir als Praktikantin in Sachen Organisation und Durchführung der Archivarbeit immer offen gegenüber. Die Aufrichtigkeit und Herzlichkeit der festen Mitarbeiter sowie der ehrenamtlichen Kollegen macht es einem letztendlich sehr leicht, eine schöne Praktikumszeit im sogenannten „Tafi“ zu verbringen. „Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren“, sagte einst die Tanztheaterpionierin Pina Bausch, dessen Filmplakat von Wim Wenders im Institut natürlich nicht fehlen darf. Die vielen Tanzbilder – Werbeplakate von Premieren, Fotografien verschiedener Tanzszenen oder Portraits unterschiedlichster Tänzer – unterstreichen beim Gang durch die Räumlichkeiten, um was es hier immer gehen soll: Um das Bewahren und Weiterentwickeln von tänzerischen Meisterwerken. Von Marie-Claire Schmarsow

 

 

Marie-Claire Schmarsow machte im März und April 2017 ein Praktikum im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen. Nach ihrem Bachelor in “Spanisch” und “Lateinamerika” und verschiedenen journalistischen Praktika studiert sie derzeit “Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film” an der Universität Bremen. “Tanz im Film” wird sie während ihrer Masterarbeit beschäftigen, in der sie die intermediale Beziehung der beiden Künste in den Fokus ihrer Betrachtung stellt. 

Gisela Peters-Rohse TANZSALON 16: ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE (Filmpreview)

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.06.2017

 

  

  

   

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner, 40 min 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

In Anwesenheit von GISELA PETERS-ROHSE

 

Es ist uns eine besondere Freude, Gisela Peters-Rohse am Samstag, den 10.6.2017, im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen begrüßen zu können.

25 Jahre nach dem ersten Porträt, das das Deutsche Tanzfilminstitut über sie erstellt hat, legen wir ein neues Porträt auf, das zeigt wie rastlos, kreativ und konsequent sie ihre Arbeit bis heute weitergeführt hat. In vielen aktuellen Dreharbeiten zeigen wir den weiteren Lebensweg der wohl prägendste Tanzpädagogin unseres Landes und darüber hinaus.

 

Gisela Peters-Rohse wurde 1938 geboren und erhielt ihre tänzerische Berufsausbildung in der modern ausgerichteten Tanzschule von Lola Rogge in Hamburg. Sie tanzte an mehreren deutschen Stadttheatern und bildete sich parallel dazu europaweit in den verschiedensten Tanztechniken weiter. Seit 1967 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt Peters, dem Begründer des Deutschen Tanzarchivs Köln, als Tanzjournalistin, insbesondere für die monatlich erscheinenden Hefte „Das Tanzarchiv“. Ab 1970 leitete sie die Abteilung Kinderballett und das Pädagogik-Seminar für Kindertanz an der Rheinischen Musikschule, Konservatorium der Stadt Köln. Von 1986 bis 2001 war sie Dozentin für Labans Raum- und Bewegungslehre, Improvisation und Folkloretanz sowie Kindertanz-Pädagogik am Institut für Bühnentanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Über ihr pädagogische Arbeit hinaus wurde sie mit vielen bemerkenswerten Choreografien für Kinder bekannt und entwickelte eine eigene Unterrichtskonzeption und -methodik, die sie seit cirka 10 Jahren auf Einladung verschiedenster Ausbildungsstätten in Peking, Moskau, Leningrad, Singapur, Brasilien und in der Schweiz lehrt.

 

Samstag, 10.6.2017 Beginn um 20:00 Uhr und Zusatzvorstellung Sonntag, 11.6.2017, Matinée um 11.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

   

 

Die Veranstaltung findet im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall (ehemaliges Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen statt.

 

Sigurd Leeder TANZSALON 15: Sigurd Leeder/Tanzgeschichte im Verborgenen

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10. Mai 2017, 20 Uhr

 Tanzgeschichte im Verborgenen – 70 Jahre Sigurd Leeder School of Dance

 

 Obgleich Sigurd Leeder auf tanzgeschichtlich wichtige Tanzschaffende wie Jean Cébron, Hans Züllig, Joan Turner oder Patricio Bunster – und durch die Jooss-Leeder Methode auch auf die Geschichte des Tanztheaters – entscheidenden Einfluss hatte, ist er heute kaum in den künstlerischen und wissenschaftlichen Tanzdiskursen präsent.

Am letzten Wochenende (5. und 6. Mai) fand in Bremen an mehreren Orten ein Symposium über die Arbeit von Sigurd Leeder statt. Die künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträge des Symposiums standen im Zeichen einer zeitgemäßen und zukünftigen Auseinandersetzung mit dem Erbe Sigurd Leeders. Dabei lag der Fokus nicht auf historischen Rekonstruktionen von Choreografien Sigurd Leeders, sondern in einem Echo auf den Kern seiner choreografischen Methode. 

 

Rée de Smit, Meisterschülerin von Sigurd Leeder und künstlerische Leitung des Studiengangs Tanz an der Hochschule für Kunst im Sozialen in Ottersberg, hat sich bereit erklärt, Kernbereiche dieses Symposiums den Besuchern des Tanzzsalons in Bremen noch einmal zugänglich zu machen. Sehen Sie erst vor wenigen Tagen für das Symposium freigegebene Videomaterialien aus dem Schweizer Tanzarchiv und erfahren Sie mehr zu den ästhetischen Backgrounds der Geschichte des deutschen modernen Tanzes.

http://www.reedesmit.com/news.htm

 

Beginn um 20:00 Uhr    533_Last-minute-Logo quadratisch

Der Eintritt ist frei.

 

 

 Die Veranstaltung findet im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall (ehemaliges Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen statt. Der Eingang befindet sich seitlich des Gebäudes in der Ostertorstraße links neben Bäckerei.

                                         Telefon 0421 240 550

 

SusanneLinkeSW TANZSALON 14: ZEUGEN DES TANZES – Norbert Servos trifft SUSANNE LINKE (Filmpreview)

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.4.2017, 20 Uhr

 

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner, 40 Minuten

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

In Anwesenheit von SUSANNE LINKE  

 

Wir freuen uns sehr, Susanne Linke am kommenden Montag im Deutschen Tanzfilminstitut begrüßen zu können. Schauen Sie mit uns die bereits kommentierte Preview-Fassung unserer letzten Produktion, die wir gemeinsam mit mit der Bremer Filmfirma fact und film, Bremen erarbeitet haben.  

 

Susanne Linke leitete von 1994 bis 2000 Bremer Tanztheater, teils in Kooperation mit Urs Dietrich. Mit Soli wie ”Im Bade wannen“, wurde sie seit den 1980er Jahren zu einer der prominentesten Vertreterinnen des Deutschen Tanztheaters.

1944 geboren, studierte sie bei Mary Wigman in Berlin und an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie tanzte 1970-73 beim Folkwang Tanzstudio und am Rotterdamse Dans Center. Zusammen mit Reinhild Hoffmann leitete sie von 1975-85 das Folkwang Tanzstudio. Heute leitet sie die Tanztheatercompagnie am Stadttheater Trier und tourt weiter weltweit.  Der Film zeigt Ausschnitte aus ihren ersten Choreographien bis zu ihren jüngsten Produktionen am Stadttheater in Trier.                          

 

20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550  

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

"Out of Joint" von Helge Letonja & Gregory Maqoma TANZSALON 13: Aktuelles zum TANZ BREMEN

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.2.2017, 20 Uhr

Im zweiten Tanzsalon des neuen Jahres wollen wir Sie, Euch und uns auf die nächsten Bremer Tanzereignisse vorbereiten. Beteiligte Künstler_innen der Produktion OUT OF JOINT (Helge Letonja & Gregory Maqoma) geben Einblicke in die Sujets und Schaffensprozesse der anstehenden Premiere, die am 2. März im Theater am Leibnizplatz stattfinden wird.  „Aus den Fugen“ bersten derzeit unaufhaltsam die gesellschaftlichen Ordnungen – von den privatesten bis hin zu den globalen Kulturen des Miteinanders. Aus ihren Balancen taumeln soziale Kräfte- und Machtverhältnisse. Wie verhandeln Individuen der jeweiligen Gesellschaften das Thema Kontrollverlust?” Das sind Fragen, mit denen sich “Out of Joint” beschäftigt.  

 

Es gibt darüber hinaus die Gelegenheit, sich über die Companien des anstehenden 20. Festival TANZ BREMEN (17. bis 24. März) durch die Dokumente im Tanzfilminstitut zu informieren. 

 

Ein Einblick in die Werkstatt des Tanzfilminstituts in Bezug auf die neuesten Ergebnisse zu den Arbeiten am Schnitt für die Porträtserie “Zeugen des Tanzes” rundet das Programm an. 

 

Der Eintritt ist frei.  

 

 

 

  

 

 

  

 

 

Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben  der Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Gisela Peters-Rohse | Foto: Bettina Stöß TANZSALON 12: Neues zum Projekt ZEUGEN DES TANZES

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.01.2017, 20 Uhr

Unser erster Tanzsalon 2017 präsentiert die neuesten Zwischenergebnisse zu unserem Projekt ZEUGEN DES TANZES, gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, mit Filmporträts über die berühmte Kindertanzpädagogin Gisela Peters-Rohse und den langjährigen Tanzkritiker der Zeitung DIE WELT, Klaus Geitel. 

 

Wir präsentieren Euch anschließend neue Zugangsmöglichkeiten zu Tanzdokumenten im Tanzfilminstitut und wollen mit Euch über die Sicherung Eurer eigenen Video-Materialien ins Gespräch kommen.  

 

 Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

 

 

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

Rado Vasilev als junger Arbeiterführer TANZSALON 11: Sonderedition – “Der zerbrochene Spiegel”. Tanzpantomime nach einem Libretto von Klaus Mann

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.12.2016, 20 Uhr

 

Dr. phil. Nele Lipp, Tanzwissenschaftlerin und Regisseurin, realisierte eine Reihe von Tanzproduktionen und publiziert über Verbindungen des Tanzes mit anderen Künsten. Im Zentrum ihrer Präsentation im Rahmen des Tanzsalons steht ihre Arbeit zu Klaus Mann. 

Klaus Mann war schon früh von neuen Formen des Tanzes fasziniert, wie er sie von Nijinski und Harald Kreutzberg kannte. Schon als Schüler äußerte er den Wunsch Tänzer zu werden. Er entwarf 1926 das Libretto „Die zerbrochenen Spiegel“, in dessen Mittelpunkt „Prinz Narzissus“ steht, der gern vor seinen drei Spiegeln posiert. Daneben treten ein tanzender Hofstaat, Kinder und Arbeiter auf, die ihm seine geliebten Spiegel zerschlagen. Dieser Akt reflektiert sowohl die persönliche Verfassung des damals 20-Jährigen als auch die sozialen und politischen Umstände der ausgehenden Zwanziger Jahre.

Tanzpantomimen, eine heute nahezu vergessene Hybridform zwischen Tanz und Theater, waren damals das „non plus ultra“, das Klaus Mann einige Monate zuvor in Berlin bei Max Reinhardt kennen gelernt hatte. Die Szenen seiner expressionistischen Tanzpantomime wurden zu Klaus Mann Lebzeiten nie aufgeführt. Nele Lipp entdeckte das Manuskript 2010 im Deutschen Tanzarchiv Köln und brachte es in Hamburg, der Stadt in der das Libretto entstanden war, zur Uraufführung.

Im Ausblick spricht Nele Lipp auch über ihre Arbeit zu Jean Weidt, dem sog. “Roten Tänzer”, dessen Stück “Die Zelle” von 1947 im Oktober dieses Jahres ebenfalls von ihr wieder in Hamburg auf die Bühne gebracht werden konnte. Beide Arbeiten wurden inklusive der jeweils dazugehörenden Ausstellungen zu Klaus Mann und Jean Weidt vom Deutschen Tanzfilminstitut dokumentiert und in Ausschnitten im Tanzsalon präsentiert. 

 

Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Foto: D. Matvejev TANZSALON 10: Internationale Tanzmesse NRW / BREMER TANZTAGE

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.10.2016, 20 Uhr

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

THEMEN:

1. Die Internationale Tanzmesse NRW

- Geschichte, Funktion, Perspektiven -

PREMIERE des Trailers zur Internationalen Tanzmesse NRW 2016 von Lasse Liebelt

 

2. Die ersten BREMER TANZTAGE _ 15.-18. September

- Auswertung des Festivals / Wie soll es weiter gehen? -

 

Beide Veranstaltungen waren in diesem Jahr ausgebucht und sehr gut besprochen. Es gibt sie also doch, die Erfolgsmodelle im Tanz.

Lasse Liebelt, ein junger Videomacher aus Berlin zeigt ein Preview seines Messetrailers, den das Deutsche Tanzfilminstitut im Auftrag des Dachverbands Tanz Deutschland produziert hat. Heide-Marie Härtel zeigt Ausschnitte aus früheren Videoarbeiten für die Messe und erinnert per Video an die Bremer Tanztage aus persönlicher Sicht. Eine Diskussion mit Bremer Tanzschaffenden über die Perspektiven der BREMER TANZTAGE rundet den Abend ab.

 

 

 Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Einführung zu "Zwei Giraffen tanzen Tango" 2016 ZWEI GIRAFFEN TANZEN TANGO – BREMER SCHRITTE. Ein TANZFONDS ERBE Projekt (Einführung)

Filmvortrag Theater Bremen Bremen D 18.9.2016

Einführung am 18.09.2016 um 17:30 Uhr mit Heide-Marie Härtel, Margarete Hugenberger, Jacqueline Davenport, Helge Letonja und Anke Euler im Theater am Goetheplatz Bremen

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

Es ist kein Duett, es wird kein Tango getanzt und schon gar nicht von Giraffen. Der erste Teil des Titels weist ins Absurde, seine Ergänzung aber mitten hinein in die Tanzstadt Bremen: Mit „Zwei Giraffen tanzen Tango – Bremer Schritte“ unternimmt Helge Letonja 2016 die künstlerische Befragung von Gerhard Bohners Ensemblestück als schöpferischen Dialog mit der Tanzgeschichte. 36 Jahre liegen zwischen dem Werk des einen und des anderen Choreografen. Die „Schritte“ der aktuellen Produktion entwerfen ihr Vorwärts im Hier und Jetzt. Die historische Bremer Pionierphase des deutschen Tanztheaters ebenso wie das Morgen im Blick, sucht Letonja nach Fortentwicklungen: Bohners Sujets, das Absurde, die Verhältnisse zwischen Individuen und Stereotypen, Lebendigem und Totem, Kunstfigur und Mensch – wie tanzen sie heute?

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Eine Produktion von steptext dance project in Koproduktion mit dem Theater Bremen. In Kooperation mit dem Deutschen Tanzfilminstitut Bremen und mit wissenschaftlicher Beratung durch die Akademie der Künste, Berlin. Unterstützt von: Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und des Senators für Kultur Bremen.

Helge Letonja und steptext dance project
im Rahmen der Bremer Tanztage

 

Die Einführung von Heide-Marie Härtel beginnt am Sonntag 18.10.2016 um 17:30 Uhr im Theater am Goetheplatz in Bremen.

 

 

 

Vom Wert des Tanzes - Werkstatt im Rahmen von Tanz Bremen 2016 TANZSALON 09: BREMER TANZTAGE

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.9.2016, 20 Uhr

 

 

Ein Festival der Tanzinitiative Bremen vom 15. bis 18. September

- Programmankündigung -

 

Ulrike Osten, Günther Grollitsch und andere präsentieren das Programm, das in den kommenden Woche ab Donnerstag auf mehreren Bühnen Bremens gezeigt wird. Sie sprechen über die Motivationen zu diesem Festival, das das internationale Tanz Bremen Festival ergänzen möchte. Im Zentrum stehen die Bremer Tanzkünstler innerhalb und außerhalb der etablierten Spielstätten. Nutzten Sie / nutzt die Chance, das Programm aus der persönlichen Sicht der Macher kennenzulernen.

 

Im Anschluss berichtet Heide-Marie Härtel über die 11.Internationale Tanzmesse NRW 31.8.-3.9., die das Team des Tanzfilminstituts gerade dokumentiert hat. 

 

 Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550  

 

 Flyer hier als pdf-Datei öffnen: Bremer Tanztage 2016

Reinhild Hoffmann | Foto: Bettina Stöß TANZSALON 08: Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs

Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.07.2016, 20 Uhr

Reinhild Hoffmann und das Bremer Tanztheater

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Monika von Behr, 110 Min., ZDF 1985

“Reinhild Hoffmann, eine der wichtigsten Protagonistinnen des deutschen Tanztheaters, gibt Einblick in die Arbeit mit ihren Tänzern. Der Film verfolgt über mehrere Wochen die Entstehung des Stücks “Föhn” von 1985 mit dem Bremer Tanztheater von der ersten Raumprobe bis hin zur Premiere in der Concordia. Über weite Strecken entwickelt die Choreografin den kreativen Prozess über die Improvisation. Die Tänzer werden zu Koautoren ihrer Bildsprache, deren Hintergründe und Motive mit zahlreichen Rückblicken auf frühere Werke offen gelegt werden. Die filmische Machart zeichnet sich durch große Nähe zu den Tänzern und Tänzerinnen aus. Alle gesprochenen Texte zum Geschehen sind den vielfältigen Interviews entnommen. Der Film von Heide-Marie Härtel und Monika von Behr kommt ohne journalistischen Kommentar aus und versteht sich als Film von Tänzern für Tänzer. Der Titel greift ein durchgängiges Motiv aus dem Stück „Föhn“ auf, einen goldfarbenen Boxhandschuh, das im leicht ironischen Kontrast zur vordergründigen Leichtigkeit und Spielfreude dieser Arbeit Dramatik und Ernst in Hoffmanns Choreografien aufgreift.” Irmela Kästner

 

Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550  

Dreharbeiten Nele Hertling TANZSALON 07: ZEUGEN DES TANZES – Arndt Wesemann trifft NELE HERTLING

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.6.2016

PREVIEW des Films von Irmela Kästner und Heide-Marie Härtel

 

Nele Hertling (u.a. langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin / Intendantin des Hebel Theaters Berlin) ist anwesend !

Freitag 10.6.2016, Am Wall 201 (Eingang Ostertorstraße) im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen  

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen verwirklicht gefördert vom TANZFONDS ERBE – Eine Inititiative der Kulturstiftung des Bundes die Portraitserie ZEUGEN DES TANZES. Das Filmprojekt widmet sich den Reflektionen von sechs die Tanzlandschaft vom Nachkriegsdeutschland bis hin zur Jahrtausendwende maßgeblich prägenden Akteuren.

Im Filmkonzept sind Porträts von Klaus Geitel (*1924), Nele Hertling(*1934), Gisela Peters-Rohse (*1938), John Neumeier (*1939), Johann Kresnik (*1939) und Susanne Linke (*1944) vorgesehen. Jeweils befragt von einem versierten Tanzjournalisten, sprechen diese wichtigen Zeitzeugen aus heutiger Perspektive über maßgebliche Entwicklungen der deutschen Tanzgeschichte und ihre eigene Rolle darin.

Das erste Filmporträt über Nele Hertling zeichnet in Schlaglichtern ihren Weg in den 50iger Jahren als Studentin der Philosophie und Theaterwissenschaften in Berlin, als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sektion Darstellende Künste an der Akademie der Künste Berlin, als langjährige Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters und als stellvertretende Direktorin der Akademie der Künste Berlin bis  letztes Jahr.

Nele Hertling gilt als ein der erfolgreichsten und  ersten Netzwerkerinnen für den Tanz, die entscheidend half, die Türen des erstarrten deutschen Tanzlebens nach dem 2.Weltkrieg für die Tanzavantgarde West und auch Ost zu öffnen. Kulturpolitische Ämter, die ihr oft angeboten waren, lehnte sie stets ab. Sie schätzte die Nähe zu den Kreativen insbesondere im Tanz.

Das Preview des Porträts zeigt den Stand der Schneidearbeiten im Kontext der Premiere “Zwei Giraffen tanzen Tango” Gerhard Bohner / Helge Letonja, die am 9.6.2016 im Schauspielhaus Bremen zur Aufführung kommt. Nele Hertling war für die zugrunde liegende Inszenierung als Koproduktion des Theaters Bremen mit der Akademie der Künste Berlin verantwortlich.

Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen

Heide-Marie Härtel für das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen   

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

Dore Hoyer dynamik TANZSALON 06: Ein Jahrhundert Solotanz in Deutschland

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.5.2016, 20 Uhr

Seit den Zeiten des Ausdruckstanzes hat die „Königsdisziplin“ des Solotanzes immer wieder stilprägend auf die Entwicklung des modernen Tanzes in Deutschland gewirkt. Größen wie Mary Wigman, Gret Palucca, Harald Kreutzberg oder später Dore Hoyer repräsentierten in ihren Solowerken die ganze Bandbreite des Neuen Künstlerischen Tanzes, wie sich der Ausdruckstanz auch nannte. Flexibel und meist ohne aufwendiges Bühnenbild gaben die Solisten ihre Vorstellungen nicht nur in großen Theatern, sondern auch auf zahlreichen Konzert- und Podiumsbühnen und sorgten so für eine weite Verbreitung. Auch die neue 

Generation, die ab den sechziger Jahren nach neuen Ausdrucksformen suchte, formulierte sich häufig zunächst in Soloarbeiten. Susanne Linke, Reinhild Hoffmann und Gerhard Bohner erregten durch Soloabende Aufsehen. In der nächsten Choreographen-Generation geht die ästhetische Bandbreite von Anna Huber bis Richard Siegal. Aber auch die Bremer Freie Szene spielt dabei eine gute Rolle. Laßt Euch / lassen Sie sich überraschen.

 

die_folterungen_der_beatrice_cenci_bohner_14 TANZSALON 05: DIE FOLTERUNGEN DER BEATRICE CENCI Choreographie: Gerhard Bohner

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.4.2016

Akademie der Künste, Berlin 14.4.1971
Wiederaufnahme in Bremen: 24.9.78

Gerhard Bohner entwickelt die Geschichte der Beatrice Cenci, die 1577 in Rom geboren, dort 1599 wegen Mordes an ihrem Vater hingerichtet wird, aus einem Prolog, in dem sich zwei Tänzerinnen und acht Tänzer in aggressiven, an Kampfsport erinnernden Bewegungen begegnen. Eine der Frauen, die dann ein helles Kleid übergestreift bekommt, ist Beatrice: von den Männern rüde behandelt, von Vater und Hausverwalter missbraucht, von den Folterern in einem Käfig gequält. Für sein eindringliches, 1971 uraufgeführtes Ballett „Die Folterungen der Beatrice Cenci“ entwarf Bohner eine klassisch-expressive Bewegungssprache, die er, gerade in den Folterszenen, mit äußerst rüde wirkenden brutalen Handgriffen anreichert. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Gerald Humel entstand dieses Werk, in dem der Vater Beatrices verschiedenen Mördern zum Opfer fällt und so mehrere Tode stirbt. Denn die Perspektive auf das, was als wahr angesehen wird, ist hier mehrfach gebrochen wie die Figur der gefolterten Beatrice selbst.
(Text: Klaus Kieser)

Ulrike Meinhof, Johann Kresnik TANZSALON 04: ULRIKE MEINHOF Choreographie: Johann Kresnik, Bremen 1990

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.3.2016

20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut 

Deutschland 1990. Das Land ist ein Abfallhaufen. Zumindest auf Johann Kresniks Bühne. Die Frau die im Trenchcoat durch die weggeworfenen Einwegpackungen stakst und angestrengt ins Leere starrt, kommt aus einer vergangenen Zeit. Denn sie, Ulrike Meinhof, ist bereits 1977 gestorben, in einer Gefängniszelle, damals Deutschlands Staatsfeindin No. 1. Der Choreograf Johann Kresnik hat sein Stück „Ulrike Meinhof“ bei der Uraufführung 1990 in Bremen mit dem Bremer Tanztheater als eine Reaktion auf den Fall der Mauer bezeichnet. In vielen seiner Stücke setzte sich Kresnik radikal mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinander, in deren Zentrum jeweils eine für die jeweilige Zeit markante und kontroverse Persönlichkeit steht. Mit „Ulrike Meinhof“ hat er sich der jüngeren Geschichte angenommen, in seiner gewohnt drastischen, absichtsvoll grell plakativen Sprache, in der sein Choreographisches Theater erzählt. Es ist die bigotte, spießbürgerliche, dekadente Gesellschaft, der Kresnik zu Leibe rückt. Der Film zeigt die gesamte Aufführung des Bremer Tanztheaters in einer Studioproduktion von Radio Bremen.
(Text: Irmela Kästner)

Es ist anwesend: Margaret Huggenberger als langjähriges Mitglied des Bremer Tanztheaters.

IMG_3254 Empfang beim Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloß Bellevue

Ausstellungsbeteiligung Schloss Bellevue / Bundespräsidialamt Berlin Deutschland 19.2.2016

Bundespräsident Joachim Gauck lud am Freitag, den 19. Februar 2016, um 19.00 Uhr zu der Soiree Deutschland tanzt in Schloss Bellevue in Berlin ein.

Mit dieser Veranstaltung möchte der Bundespräsident den Tanz in seiner Vielfalt als bedeutende Kunstform würdigen. Joachim Gauch eröffnete den Abend, der vornehmlich durch die Mitglieder des Dachverbands Tanz Deutschland gestaltet wurde. 
Nach einer Ansprache des Bundespräsidenten folgte, moderiert durch Christiane Theobald vom Staatsballett Berlin, ein etwa einstündiges Tanzprogramm. 

Alle Tanzarchive des Verbunds waren mit ihren jeweiligen Leitern nicht nur persönlich vertreten, sondern auch in einer Ausstellung im Empfangsbereich des Schlosses Bellevue. Das Deutsche Tanzfilminstitut erarbeitete eine Videocollage zum Thema 100 Jahre Tanz in Deutschland speziell für diesen Event.