Aktuelles

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An dieser Stelle können Sie Neuigkeiten des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen auf einen Blick verfolgen.
Ein Event-Kalender informiert Sie darüber hinausgehend über zukünftige als auch gewesene Veranstaltungen und weitere Aktivitäten des Instituts.
Ein Klick lohnt sich.


Dreharbeiten nele hertling

TANZSALON 7_Erben des Tanzes: Nele Hertling trifft Arndt Wesemann

[ 10.06.2016 20:00 ] PREVIEW des Filmprojekts von Irmela Kästner und Heide-Marie Härtel
Nele Hertling (u.a. langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin / [...mehr]

Dore Hoyer dynamik

TANZSALON 06: Ein Jahrhundert Solotanz in Deutschland

[ 10.05.2016 ] Seit den Zeiten des Ausdruckstanzes hat die „Königsdisziplin“ des Solotanzes immer wieder stilprägend auf die Entwicklung des modernen Tanzes in [...mehr]

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TANZSALON 05: DIE FOLTERUNGEN DER BEATRICE CENCI Choreographie: Gerhard Bohner

[ 10.04.2016 ] Akademie der Künste, Berlin 14.4.1971Wiederaufnahme in Bremen: 24.9.78
Gerhard Bohner entwickelt die Geschichte der Beatrice Cenci, die 1577 in Rom [...mehr]

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TANZSALON 04: ULRIKE MEINHOF Choreographie: Johann Kresnik, Bremen 1990

[ 10.03.2016 00:00 ] 20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut 
Deutschland 1990. Das Land ist ein Abfallhaufen. Zumindest auf Johann Kresniks Bühne. Die Frau die [...mehr]

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Empfang beim Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloß Bellevue

[ 19.02.2016 ] Bundespräsident Joachim Gauck lud am Freitag, den 19. Februar 2016, um 19.00 Uhr zu der Soiree Deutschland tanzt [...mehr] in Schloss

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TANZSALON 02_“THE LIVE LEGACY PROJECT” und die amerikan. Tanzmoderne der 70iger Jahre

[ 10.01.2016 ] 20 Uhr
Korrespondenzen zwischen dem Zeitgenössischen Tanz in Deutschland und derJudson Dance Theater Bewegung in den USA (Preview)Im Tanzhaus Düsseldorf [...mehr]

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TANZSALON 01 mit dem TanzKollektiv Bremen

[ 10.12.2015 ]

  • 20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen, Neuer Eingang von der Ostertorstraße
  • [...mehr]

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Kurt Peters- ein Archivar mit Theaterblut

[ 08.11.2015 ] Videocollage zum 100 jährigen Geburtstag von Kurt Peters.
Nachspann von Heide-Marie Härtel: 
“Kurt Peters war während meines Studium  1967-1971 gemeinsam [...mehr]

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Tanzfonds Erbe genehmigt 2 Bremer Projekte

steptext dance project und das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen erhalten Förderung aus den Bundesmitteln des TANZFONDS ERBE Frohe Kunde aus Berlin [...mehr]

12430_Schülerpraktikum_17.3.2015

Schülerpraktikum im Deutschen Tanzfilminstitut

[ 18.03.2015 ] Wir, Jennifer Diekmann und Caroline Zambiasi, absolvierten unser Praktikum im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen. Jennifer kommt aus der Wilhelm-Olbers-Schule und Caroline [...mehr]

Inge Aufführung Erwachsen

TANZSALON 03_impuls – Von den Anfängen bis jetzt

[ 10.02.2016 ] 20:00 Uhr, im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen
Anhand von nun schon historischen Filmausschnitten aus den 80ziger Jahren bis zu heutigen Tanzaufführungen [...mehr]

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Vom Wert des Tanzes (Meeting)

[ 07.02.2015 ] Im Rahmen des Workshops begegnen sich Künstler_innen, Produzent_innen und Veranstalter_innen aus unterschiedlichen Bereichen des Tanzes, um gemeinsam den Wert des [...mehr]

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BOXOM | Helge Letonja

[ 06.11.2014 ] „Boxom“ [...mehr] [boçɔɲ], aus der im Senegal weit verbreiteten Sprache Wolof, ist ein dort oft für die eigene Gesellschaft verwendetes Bild:

Karen Schaffman im TAFI Oktober_2014_2014_8 (1)

Prof. Karen Schaffman im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen

[ 03.11.2014 bis 25.11.2014 ] Die Tanzwissenschaftlerin Karen Schaffman aus San Diego machte einen Arbeitsbesuch im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen.  Sie arbeitete hier am Projekt “Live [...mehr]

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Umzug innerhalb des Hauses

[ 01.11.2014 ] Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen verändert seine Räumlichkeiten innerhalb des Forums am Wall. Die untere Etage, die die letzten 10 Jahre [...mehr]

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Tanzerbe und Tanzwissenschaften

[ 27.10.2014 ] Ein erstes Treffen mit Vertretern aus den Universitäten und Hochschulen, die das Fach Tanzwissenschaften in ihrem Angebot haben, fand im [...mehr]

Staatstheater Saarbrücken | Foto: Wikipedia

Bewahrung des Tanzerbes

[ 23.07.2014 ] Tanz gilt als flüchtige, dem Augenblick verschriebene Kunst. Gleichzeitig hat der Tanz im Laufe seiner Geschichte Methoden entwickelt, mit denen [...mehr]

Gyor Hungarian Dance Festival 2014

Ungarisches Tanzfestival 2014

[ 17.06.2014 bis 23.06.2014 ] Das Ungarische Tanzfestival ist eines der größten Feste der ungarischen Tanzkunst. Im Rahmen der Veranstaltungsserie nehmen hierbei die führenden Ensembles [...mehr]

Ballerinen | © Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

Ballerinen mit Charakter

[ 05.05.2014 ] Silvia Kesselheim, Susanna Ibanez, Marcia Haydée und Malou Airodou kreierten Frauenrollen, die das Ballett und das Tanztheater in Deutschland entscheidend [...mehr]

Plakat: HUMAN CR-EDIT [Gestaltung: Steven Thanh Wong, Foto: Hakan Sonakalan]

HUMAN CR-EDIT: FrAnK3nSt3iN, CREATURES OF COMFORT

[ 24.04.2014 bis 27.04.2014 ] Der Mensch ist das Geschöpf, was sich ständig neu erfindet, sich technisch und künstlich aufrüstet, sich künstliche und kunstvolle Umwelten [...mehr]

4023_Gisela-Peters-Besuch_06

Gisela Peters-Rohse zu Gast im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen

[ 30.03.2014 ] Produktionen für Filmvorträge | Ungarisches Tanzfestival 2014 [...mehr]

3sat-Kulturzeit | 3.3.2014

Tanzplattform Deutschland 2014

[ 03.03.2014 ] Heide-Marie Härtel, Irmela Kästner, Michael Wolf, Fakt & Film, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen
 
Mehr zum Beitrag bei 3sat – Kulturzeit [...mehr]

Plakat: Hexen GmbH – tanzbar bremen | Günther Grollitsch | Foto: ©  Daniela Buchholz

Hexen GmbH | Günther Grollitsch, Dorothée Hahne

[ 14.02.2014 ] Hexen sind hässliche, verwachsene, böse Wesen, mit einer krummen Nase und Warzen im Gesicht. Das ist das klischeehafte Bild dieser [...mehr]

Ruhr-Ort, Susanne Linke | Tänzer: Alexis Fernandez Ferrera | Foto: © Bettina Stöß

Ruhr-Ort, Susanne Linke (Rekonstruktion 2014)

[ 24.01.2014 ] In den Kammerspielen hat eines der spannendsten Experimente der neueren Tanzgeschichte Premiere: 1991 schuf Susanne Linke ihr legendäres Tanztheaterstück „Ruhr-Ort“, [...mehr]

Dreharbeiten nele hertling TANZSALON 7_Erben des Tanzes: Nele Hertling trifft Arndt Wesemann

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.6.2016

PREVIEW des Filmprojekts von Irmela Kästner und Heide-Marie Härtel

Nele Hertling (u.a. langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin / Intendantin des Hebel Theaters Berlin) ist anwesend !

Freitag 10.6.2016, Am Wall 201 (Eingang Ostertorstraße) im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen  

Eintritt frei. (Falls möglich bitte um Rückmeldung, da wir uns im Tanzfilminstitut entsprechend für Sichtplätze vorbereiten möchten. Aber auch spontan willkommen.)

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen verwirklicht im Rahmen von TANZFONDS ERBE die Portraitserie „Zeugen des Tanzes“. Das Filmprojekt widmet sich den Reflektionen von sechs die Tanzlandschaft vom Nachkriegsdeutschland bis hin zur Jahrtausendwende maßgeblich prägenden Akteuren.

Im Filmkonzept sind Porträts von Klaus Geitel (*1924), Nele Hertling(*1934), Gisela Peters-Rohse (*1938), John Neumeier (*1939), Johann Kresnik (*1939) und Susanne Linke (*1944) vorgesehen. Jeweils befragt von einem versierten Tanzjournalisten, sprechen diese wichtigen Zeitzeugen aus heutiger Perspektive über maßgebliche Entwicklungen der deutschen Tanzgeschichte und ihre eigene Rolle darin.

Das erste Filmporträt über Nele Hertling zeichnet in Schlaglichtern ihren Weg in den 50iger Jahren als Studentin der Philosophie und Theaterwissenschaften in Berlin, als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sektion Darstellende Künste an der Akademie der Künste Berlin, als langjährige Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters und als stellvertretende Direktorin der Akademie der Künste Berlin bis  letztes Jahr.

Nele Hertling gilt als ein der erfolgreichsten und  ersten Netzwerkerinnen für den Tanz, die entscheidend half, die Türen des erstarrten deutschen Tanzlebens nach dem 2.Weltkrieg für die Tanzavantgarde West und auch Ost zu öffnen. Kulturpolitische Ämter, die ihr oft angeboten waren,lehnte sie stets ab. Sie schätzte die Nähe zu den Kreativen insbesondere im Tanz.

Das Preview des Porträts zeigt des Stand der Schneidearbeiten im Kontext der Premiere “Zwei Giraffen tanzen Tango” Gerhard Bohner / Helge Letonja, das am 9.6.2016 im Schauspielhaus Bremen zur Aufführung kommt. Nele Hertling war für die zugrundeliegende Inszenierung als Koproduktion des Theaters Bremen mit der Akademie der Künste Berlin verantwortlich.

Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen

Heide-Marie Härtel für das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen

Dore Hoyer dynamik TANZSALON 06: Ein Jahrhundert Solotanz in Deutschland

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.5.2016, 20 Uhr

Seit den Zeiten des Ausdruckstanzes hat die „Königsdisziplin“ des Solotanzes immer wieder stilprägend auf die Entwicklung des modernen Tanzes in Deutschland gewirkt. Größen wie Mary Wigman, Gret Palucca, Harald Kreutzberg oder später Dore Hoyer repräsentierten in ihren Solowerken die ganze Bandbreite des Neuen Künstlerischen Tanzes, wie sich der Ausdruckstanz auch nannte. Flexibel und meist ohne aufwendiges Bühnenbild gaben die Solisten ihre Vorstellungen nicht nur in großen Theatern, sondern auch auf zahlreichen Konzert- und Podiumsbühnen und sorgten so für eine weite Verbreitung. Auch die neue 

Generation, die ab den sechziger Jahren nach neuen Ausdrucksformen suchte, formulierte sich häufig zunächst in Soloarbeiten. Susanne Linke, Reinhild Hoffmann und Gerhard Bohner erregten durch Soloabende Aufsehen. In der nächsten Choreographen-Generation geht die ästhetische Bandbreite von Anna Huber bis Richard Siegal. Aber auch die Bremer Freie Szene spielt dabei eine gute Rolle. Laßt Euch / lassen Sie sich überraschen.

 

die_folterungen_der_beatrice_cenci_bohner_14 TANZSALON 05: DIE FOLTERUNGEN DER BEATRICE CENCI Choreographie: Gerhard Bohner

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.4.2016

Akademie der Künste, Berlin 14.4.1971
Wiederaufnahme in Bremen: 24.9.78

Gerhard Bohner entwickelt die Geschichte der Beatrice Cenci, die 1577 in Rom geboren, dort 1599 wegen Mordes an ihrem Vater hingerichtet wird, aus einem Prolog, in dem sich zwei Tänzerinnen und acht Tänzer in aggressiven, an Kampfsport erinnernden Bewegungen begegnen. Eine der Frauen, die dann ein helles Kleid übergestreift bekommt, ist Beatrice: von den Männern rüde behandelt, von Vater und Hausverwalter missbraucht, von den Folterern in einem Käfig gequält. Für sein eindringliches, 1971 uraufgeführtes Ballett „Die Folterungen der Beatrice Cenci“ entwarf Bohner eine klassisch-expressive Bewegungssprache, die er, gerade in den Folterszenen, mit äußerst rüde wirkenden brutalen Handgriffen anreichert. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Gerald Humel entstand dieses Werk, in dem der Vater Beatrices verschiedenen Mördern zum Opfer fällt und so mehrere Tode stirbt. Denn die Perspektive auf das, was als wahr angesehen wird, ist hier mehrfach gebrochen wie die Figur der gefolterten Beatrice selbst.
(Text: Klaus Kieser)

ID_5635_ulrike_meinhof_kresnik_65 TANZSALON 04: ULRIKE MEINHOF Choreographie: Johann Kresnik, Bremen 1990

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.3.2016

20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut 

Deutschland 1990. Das Land ist ein Abfallhaufen. Zumindest auf Johann Kresniks Bühne. Die Frau die im Trenchcoat durch die weggeworfenen Einwegpackungen stakst und angestrengt ins Leere starrt, kommt aus einer vergangenen Zeit. Denn sie, Ulrike Meinhof, ist bereits 1977 gestorben, in einer Gefängniszelle, damals Deutschlands Staatsfeindin No. 1. Der Choreograf Johann Kresnik hat sein Stück „Ulrike Meinhof“ bei der Uraufführung 1990 in Bremen mit dem Bremer Tanztheater als eine Reaktion auf den Fall der Mauer bezeichnet. In vielen seiner Stücke setzte sich Kresnik radikal mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinander, in deren Zentrum jeweils eine für die jeweilige Zeit markante und kontroverse Persönlichkeit steht. Mit „Ulrike Meinhof“ hat er sich der jüngeren Geschichte angenommen, in seiner gewohnt drastischen, absichtsvoll grell plakativen Sprache, in der sein Choreographisches Theater erzählt. Es ist die bigotte, spießbürgerliche, dekadente Gesellschaft, der Kresnik zu Leibe rückt. Der Film zeigt die gesamte Aufführung des Bremer Tanztheaters in einer Studioproduktion von Radio Bremen.
(Text: Irmela Kästner)

Es ist anwesend: Margaret Huggenberger als langjähriges Mitglied des Bremer Tanztheaters.

IMG_3254 Empfang beim Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloß Bellevue

Ausstellungsbeteiligung Schloss Bellevue / Bundespräsidialamt Berlin Deutschland 19.2.2016

Bundespräsident Joachim Gauck lud am Freitag, den 19. Februar 2016, um 19.00 Uhr zu der Soiree Deutschland tanzt in Schloss Bellevue in Berlin ein.

Mit dieser Veranstaltung möchte der Bundespräsident den Tanz in seiner Vielfalt als bedeutende Kunstform würdigen. Joachim Gauch eröffnete den Abend, der vornehmlich durch die Mitglieder des Dachverbands Tanz Deutschland gestaltet wurde. 
Nach einer Ansprache des Bundespräsidenten folgte, moderiert durch Christiane Theobald vom Staatsballett Berlin, ein etwa einstündiges Tanzprogramm. 

Alle Tanzarchive des Verbunds waren mit ihren jeweiligen Leitern nicht nur persönlich vertreten, sondern auch in einer Ausstellung im Empfangsbereich des Schlosses Bellevue. Das Deutsche Tanzfilminstitut erarbeitete eine Videocollage zum Thema 100 Jahre Tanz in Deutschland speziell für diesen Event. 

IMG_3178-778x518 TANZSALON 02_“THE LIVE LEGACY PROJECT” und die amerikan. Tanzmoderne der 70iger Jahre

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.1.2016

20 Uhr

Korrespondenzen zwischen dem Zeitgenössischen Tanz in Deutschland und der
Judson Dance Theater Bewegung in den USA (Preview)
Im Tanzhaus Düsseldorf fand Mitte 2014 ein einwöchiges Symposium statt, das die Beeinflussung der Tanzrevolution Amerikas in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts auf die Tanzgeschichte Deutschlands zum Thema hatte. In insgesamt 60 diversen Veranstaltungen (Workshops, Gesprächsrunden / Performances etc.) arbeiteten noch aktive Zeitzeugen,Tanzwissenschaftler und Performer von heute generations- und genreübergreifend zu diesem Thema. Die Tanzrevolution beförderte und kreierte eine Fülle von neuen Bewegungstechniken und spartenübergreifende Choreographieformen, die heute in der Freien Szene wie in den etablierten Tanzinstitutionen Eingang gefunden haben.

Die filmische Auseinandersetzung mit dem Projekt ist nahezu abgeschlossen. Eine einstündige Fassung liegt vor. Im Laufe des Jahres 2016 wird der Film in enger Zusammenarbeit mit den Projektleitern aus Deutschland und den USA um historische Bildbeispiele angereichert werden. Die Premiere der endgültigen Fassung wird im Juni 2016 auf Einladung des 4.Tanzkongresses
Deutschland in Hannover sein.
TRISHA BROWN DANCE COMPANY (Teile aus einer Aufzeichnung der letzten Europatournée)
Die Choreografin Trisha Brown gehörte zu den Mitbegründerinnen der Judson Dance Bewegung. Ihre berühmte Compagnie tourte 2014 zum letzten Mal (vor Schließung des Ensembles) durch Europa. Auf Auftrag der Akademie der Künste Berlin zeichnete das
Deutsche Tanzfilminstitut dieses Gastspiel in Berlin auf. Wir zeigen im Tanzsalon 02 Teile aus dieser Aufzeichnung mit älteren, aber auch neueren Stücken der stilprägenden
Choreographin.
Ein Blick in die „Filmküche“ des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen.

MG_4783_farbe TANZSALON 01 mit dem TanzKollektiv Bremen

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.12.2015
  • 20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen, Neuer Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel 0421 240 550 

 Im Frühjahr 2015 fanden sich im Kontext des Festivals TanzBremen alle Tanzakteure der Stadt, mit dem Wunsch sich neu zu vernetzen und sich gemeinsam für den Tanz in Bremen einzusetzen. Tänzer, Choreographen, Tanzschulen und Tanzcentren vom steptext dance project über viele Einzel-Profis im freien Tanzbereich, in Tanz und Schule -Projekten wie auch fast alle Tanzschulen der Stadt  wollen gemeinsam neue Felder des Handelns in der Stadt ausloten und im kulturpolitischen Kontext neu aufstellen.

Jeweils am 10. eines Monats stellen sich einzelne Tanzakteure oder auch Tanzinstitutionen mit ihren jeweils aktuellen Vorhaben zwischen 20-21:30 im Deutschen Tanzfilminstitut vor. Diese Veranstaltungen im kleineren Rahmen wollen den Tanzfans der Stadt die Vielfältigkeit der Aktivitäten im Tanzbereich zeigen und die enge Verzahnung von Tanzkunst, Tanzpädagogik, Tanz in Schule und Tanzarchiv präsent machen. Und ihnen die Gelegenheit geben, die Künstler und Tanzpädagogen persönlich kennen zu lernen.

Wir laden Sie ein. Kommen Sie zu unserer 1.Veranstaltung, um in geselliger Runde mehr über den Tanz in unserer Stadt zu erfahren. Wir starten am 10.12.2015 mit einer Präsentation der jüngsten Tanzentwicklung in unserer Stadt: dem TanzKollektivBremen, das bereits in den letzten beiden Jahren mit seinen sehr erfolgreichen Auftritten für eine neue “Tanz-Farbe” in der Stadt gesorgt haben.

 Tomas Bünger, Magali Sander Fett  und Frauke Scharf vom TanzKollektivBremen stellen anhand von Filmausschnitten Bühnenproduktionen und ihre Arbeitsweise vor. Tomas Bünger berichtet von seinen Erfahrungen als Gast-Dozent an der Universität der Künste in Buenos Aires und in Dhaka,/ Bangladesh, wo er auf Einladung des Goethe-Institutes bereits mehrfach Workshops zum Zeitgenössischen Tanz gegeben hat.  

Über das TanzKollektivBremen

Das TanzKollektivBremen ist eine Plattform der ehemaligen Tänzer vom Bremer Tanztheater/ Urs Dietrich. Initiatoren sind Tomas Bünger, Miroslaw Żydowicz und Magali Sander Fett. Alle Beteiligten sind in den verschiedenen Feldern des Zeitgenössischen Tanzes aktiv: als Tänzer, als Choreografen, als Dozenten. Die Plattform dient der Vernetzung und Kooperation  und ist offen für Gäste. Von hier aus werden gemeinsame Projekte sowie Einzelprojekte realisiert. Bereits zwei Produktionen konnten in 2014 gezeigt werden: „Corvus – Second Nature“ (im Theater Bremen) und „Street Art Project – Allowed to play“ (in der Schwankhalle). Die Produktion „Schweres Wasser“ hat am 4.12. in der Schwankhalle Premiere.

http://tanzkollektivbremen.de/

vlcsnap-2016-08-06-21h14m49s489 Kurt Peters- ein Archivar mit Theaterblut

Sendetermin Deutsches Tanzarchiv Köln Köln 8.11.2015

Videocollage zum 100 jährigen Geburtstag von Kurt Peters.

Nachspann von Heide-Marie Härtel: 

“Kurt Peters war während meines Studium  1967-1971 gemeinsam mit Peter Appel Direktor des Instiutts für Bühnentanz in Köln und Mentor meines weiteren künstlerischen Weges.

Mit der Begründung des Deutschen Tanzfilminstituts in Bremen versuchte ich fortzusetzen, was er mir in die Wiege gelegt hatte. Ich wollte sichtbar machen, was die Schätze seines Archivs und seine Gedankenlandschaft mir über den Tanz eröffnet hatten.

Ein langes Interview mit ihm Anfang der 90iger Jahre sollte Bestandteil eines Filmporträts werden, das aber wegen seines baldigen Todes nicht mehr fertiggestellt werden konnte.

Heide-Marie Härtel, November 2015″ 

 

12429_Tanzfonds_17.3.2015_.1 Tanzfonds Erbe genehmigt 2 Bremer Projekte

Dreharbeiten steptext dance project / Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D Februar 2015

steptext dance project und das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen erhalten Förderung aus den Bundesmitteln des TANZFONDS ERBE Frohe Kunde aus Berlin für Bremen als Ort des Tanzes: In ihrer Sitzung am 23. Februar 2015 hat die Jury des von der Kulturstiftung des Bundes initiierten TANZFONDS ERBE sowohl dem Deutschen Tanzfilminstitut Bremen als auch steptext dance project / Helge Letonja Förderung zugesprochen. Der TANZFONDS ERBE vergab in seiner dritten Förderrunde seit Gründung 2012 Mittel an bundesweit neun künstlerische Projekte zum Tanzerbe des 20. Jahrhunderts. steptext dance project e.V. konnte damit erneut mit seinen künstlerische Vorhaben überzeugen und Bundesmittel für Tanzprojekte für Bremen einwerben. Für das Projekt des Deutsche Tanzfilminstituts Bremen „Zeugen des Tanzes“ wird Heide-Marie Härtel, früher selbst langjähriges Mitglied des „legendären“ Bremer Tanztheaters, Filmporträts zu Biografien und Reflexionen zum Tanz im Nachkriegsdeutschland bis zur Jahrtausendwende erarbeiten. Unter anderem sind Aufnahmen mit Johann Kresnik, John Neumeier, Susanne Linke und Nele Hertling vorgesehen. steptext dance project  / Helge Letonja befasst sich mit dem von Gerhard Bohner in seiner Zeit am Bremer Stadttheater (1978-1981) geschaffenen Tanzkunstwerk „Zwei Giraffen tanzen Tango“. Dabei wirdLetonja ehemaliger Tänzer des Bremer Ensembles unter Susanne Linke und mittlerweile international agierender Choreograf, die heutige Relevanz des Stücks befragen, Elemente rekonstruieren und eigene zeitgenössische Antworten umsetzen. Absurde Szenarien und assoziative Elemente prägen das heute fast vergessene Werk aus Bohners Bremer Zeit. Zudem umfasst steptexts Projekt ein vermittelndes Rahmenprogramm in Kooperation mit örtlichen Partnern und Zeitzeugen. Für uns bedeutet die Förderung des TANZFOND ERBE: Wir können an spannenden, die Tanzvergangenheit unserer Stadt beleuchtenden Projekten arbeiten. Wir können alte und neue ästhetische Konzepte in fruchtbare Dialoge bringen. Und wir können mit unseren Produktionen einen Beitrag dazu leisten, den zeitgenössischen Tanz auch in und für die Zukunft als gesellschafts- und kulturreflexive Kunst vor Ort zu verankern. Dies stärkt unser Engagement für den Tanz in der Stadt insgesamt. Heide-Marie Härtel, Helge Letonja   Anlässlich der Juryentscheidung zum Tanzfonds Erbe über zwei Bremer Projekte berichtet Frau Dr. Meike Rotermund über die “Tanzstadt des Nordens”.  http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Bremen-die-Tanzstadt-im-Norden-_arid,1081087.html

12430_Schülerpraktikum_17.3.2015 Schülerpraktikum im Deutschen Tanzfilminstitut

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 18.3.2015

Wir, Jennifer Diekmann und Caroline Zambiasi, absolvierten unser Praktikum im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen. Jennifer kommt aus der Wilhelm-Olbers-Schule und Caroline kommt aus dem Hermann-Böse-Gymnasium. Wir beide mussten fast zeitnah ein Schülerpraktikum absolvieren und kannten uns vorher aber nicht. Wir haben viele neue Erfahrungen sammeln können und vieles im Bereich Medien und Tanztheater gelernt. Jeder Tag bat uns neue Aufgaben, wie zum Beispiel schneiden von Videomaterialien, digitalisieren und überspielen von VHS-Kassetten, abtippen verschiedener Interviews für ein Filmprojekt, Fotoshooting und vieles mehr. Diese mussten wir alle meistern und es machte uns immer wieder Spaß, neue Dinge zu lernen. Ein großes Highlight war für uns der Dreh des Tanztheaterstückes „Die Argonauten“ der young artists von Augusto Jaramillo Pineda in der Schwankhalle Bremen. Auch wenn das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen klein wirkt, so ist es doch ein Ort voller großartiger Schätze und wichtiger Aufgaben. Diese mag man mit bloßem Auge zwar nicht sofort erkennen, jedoch hat uns unser Praktikum vielseitig erstaunt.

Inge Aufführung Erwachsen TANZSALON 03_impuls – Von den Anfängen bis jetzt

Veranstaltung impuls Bremen Bremen D 10.2.2016

20:00 Uhr,
im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen

Anhand von nun schon historischen Filmausschnitten aus den 80ziger Jahren bis zu heutigen Tanzaufführungen stellt impuls seine tänzerischen Arbeiten aus den Laiengruppen und Ausbildungsgruppen vor. Zahlreiche bekannte Tänzer/Tänzerinnen, Tanzpädagogen und Choreographen haben die Ausbildung von impuls durchlaufen. Außerdem haben freischaffende Choreographen in den verschiedensten Gruppen unterrichtet oder Tanzstücke kreiert. Es kann nur ein kleiner Ausschnitt aus den 30 Jahren gezeigt werden.

 

Über impuls
Gegründet 1984 – hatte  die Idee, Laien und professionelle Tanzschaffende zusammen zu bringen. Neben Kursen in Tanzimprovisation, Modern Dance, diversen Workshops entstand 1988 der 1. „Bremer Tanzherbst“. Zunächst waren es Studiovorführungen und Veranstaltungen in kleinen Theatern, bis Hans Diers die Verbindung zum Bremer Theater herstellte. 1999 wurde dann daraus der Verein „TANZ Bremen“ gegründet. 1990 konnte impuls angemessene Tanzräume in einer ehemaligen Kleiderfabrik erstellen. 1993 begann der erste Jahrgang der Ausbildung zum/zur Gymnastik- und Tanzpädagogen/in mit dem Schwerpunkt Bewegungstherapie. 2007 wurde die Berufsfachschule für Gymnastik, Tanz und Sport eröffnet.
2013 entstand im ehemaligen Rathaus Hemelingen ein neuer Tanzraum, der auch für kleine Gruppen als Veranstaltungsraum genutzt werden kann.

impuls machte sich mit seinen generationsübergreifenden, inklusiven Tanzaufführungen sowie mit Tanzabschlüssen der Ausbildungen einen Namen. Die Verbindung von Kultur, Bildung und Gesundheit ist die Grundlage für alle Arbeiten.

IMG_0143 (1) Vom Wert des Tanzes (Meeting)

Im Rahmen des Workshops begegnen sich Künstler_innen, Produzent_innen und Veranstalter_innen aus unterschiedlichen Bereichen des Tanzes, um gemeinsam den Wert des Tanzes für die Gesellschaft und das Potential des Tanzes in der Stadt und der Region zu diskutieren.

Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie kann sich der Tanz in Bremen und mit Blick auf Partner in den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein weiter entwickeln? Wie kann der Tanz gemeinsam gestärkt und wie kann gemeinsam ein noch größeres Publikum erreicht werden?

Ziel ist es, langfristig ein Tanz-Entwicklungskonzept für Bremen und die Region zu entwickeln.

Dieses Meeting im Rahmen des Festivals TANZ Bremen bildet den Startpunkt in der Reihe mehrerer regionaler Treffen, die der Dachverband Tanz initiiert, um Entwicklungskonzepte und Modellprojekte für den Wettbewerb um eine Bundesförderung voran zu bringen. (Pressetext Tanz Bremen 2015)

12284_BOXOM, Letonja_681x1024 BOXOM | Helge Letonja
Premiere im Rahmen des festivals "Africtions"
Dreharbeiten steptext projects Bremen D 6.11.2014

„Boxom“ [boçɔɲ], aus der im Senegal weit verbreiteten Sprache Wolof, ist ein dort oft für die eigene Gesellschaft verwendetes Bild: ein zusammengeknülltes Papier. Ein dynamisches Netz aus Faltlinien entsteht, Metapher für die vielfältigen Zusammenhänge, in denen die Menschen verbunden sind. Mit Tänzerinnen und Tänzern aus Afrika und Europa „entfaltet“ der interkontinental renommierte Choreograf Helge Letonja Aspekte des „Boxom“, befragt westafrikanische Realitäten, blickt von dort nach Europa und umgekehrt. In seinem Ensemblestück fusioniert er Elemente aus den verschiedenen Tanzsprachen, Live-Gesang, lichte und raue szenische Momente zu transkultureller Tanzkunst. (Pressemitteilung der Compagnie)

CHOREOGRAFIE: Helge Letonja | TANZ: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Thierno Ibrahima Diedhiou, Mamadou Dieng, Soraya Ebelle, Ziv Frenkel, Nestor Kouame, Medoune Seck, Alesandra Seutin, Claudia Voigt | DRAMATURGIE:Anke Euler | CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ: Ziv Frenkel | SONGKOMPOSITION: Y’Akoto | KOMPOSITION:Florian Tippe, Y’Akoto | KOSTÜME: Adama Paris | LICHTDESIGN: Laurent Schneegans | PRODUKTION: steptext dance project | In Koproduktion mit Theater im Pfalzbau | PRODUKTIONSLEITUNG: Tobias Steiner, Sarah Myriam Wolf | TECHNISCHE LEITUNG: Roman Fliegel | IN KOOPERATION MIT: École des Sables/ Jant-Bi, Toubab Dialaw, Senegal | GEFÖRDERT VON: Senator für Kultur Bremen.

IMG_9424 Umzug innerhalb des Hauses

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen verändert seine Räumlichkeiten innerhalb des Forums am Wall. Die untere Etage, die die letzten 10 Jahre vornehmlich als Showroom diente, wird zugunsten einer Vergrößerung des Arbeitsbereichs in der 1. Etage aufgegeben. So entstehen neue Arbeitsplätze und eine sehr schöner Seminarraum für Veranstaltungen.  In einer 2. Umorganisationsphase im März wird dann die neue Eingangssituation im Zuge der Umbauarbeiten des unteren Geschosses ebenfalls umgestaltet. Dies wird ab März 2015 in Angriff genommen. In der Zwischenzeit müssen wir leider mit einem gewissen Provisorium auskommen, das die Arbeitsfähigkeit aber nicht beeinträchtigt. 

 

Willkommen in den neuen Räumlichkeiten!

12306_VDT Sitzung mit Tanzwissenschaftlern_Okt 2014_3 Tanzerbe und Tanzwissenschaften
Der Verbund Deutsche Tanzarchive lädt ein
Veranstaltung Verbund Deutsche Tanzarchive Berlin D 27.10.2014

Ein erstes Treffen mit Vertretern aus den Universitäten und Hochschulen, die das Fach Tanzwissenschaften in ihrem Angebot haben, fand im Künstlerhaus Bethanien auf Einladung  des Verbund Deutsche Tanzarchive (VDT) statt. Vertreten waren ca. 20 Dozenten und Professoren des Fachgebiets nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem deutschsprachigen Raum allgemein. Die Sitzung machte deutlich, dass ein neuer Schulterschluss zwischen den Archiven und diesem Fachbereich ein großes Potential beiderseitiger Bereicherung beinhaltet. Weitere Treffen wurden vereinbart. 

www.dachverband-tanz.de

Staatstheater Saarbrücken | Foto: Wikipedia Bewahrung des Tanzerbes

Filmvortrag Staatstheater Saarbrücken Saarbrücken D 23.7.2014

Tanz gilt als flüchtige, dem Augenblick verschriebene Kunst. Gleichzeitig hat der Tanz im Laufe seiner Geschichte Methoden entwickelt, mit denen die bedeutenden Werke auch späteren Generationen zugänglich bleiben. Über die Möglichkeiten und Grenzen der Bewahrung des Tanzerbes referiert Heide-Marie Härtel, die seit mehr als 35 Jahren im Feld der Tanzarchive tätig ist.

 

Referentin: Heide-Marie Härtel

Gyor Hungarian Dance Festival 2014 Ungarisches Tanzfestival 2014
Einladung zu Filmvorträgen über die aktuelle Tanzlandschaft Deutschland
Filmvortrag Ungarisches Tanzfestival Györ HU 17-23.6.2014

Das Ungarische Tanzfestival ist eines der größten Feste der ungarischen Tanzkunst. Im Rahmen der Veranstaltungsserie nehmen hierbei die führenden Ensembles der ungarischen Tanzkunst teil: angefangen vom klassischen Ballett über den Volkstanz bis hin zu alternativen Darbietungen ist ein jedes Genre der Tanzkunst vertreten. Ziel des Festivals ist es, dem Besucher ein umfassendes Bild über den aktuellen Zustand der ungarischen Tanzkunst zu geben. u.a. mit Vorträgen von Gisela Peters-Rohse und Heide-Marie Härtel am 19. Juni 2014 10.00 – 10.45
PRESENTATION BY HEIDE-MARIE HÄRTEL (ARTISTIC DIRECTOR OF THE DEUTSCHES TANZFILMINSTITUT BREMEN):
19. Juni 2014 11.00 – 11.45
PRESENTATION BY GISELLA PETERS-ROHSE (ASSOCIATE OF THE DEUTSCHES TANZARCHIV KÖLN, DANCE TEACHER, CHOREOGRAPHER, DANCE CRITIQUE): “THE VALUE OF DANCE – HOW TO TEACH THE FUTURE DANCERS OR THE EDUCATED SPECTATORS”

 

Informationen: +36-96 523 217 | info@gyoribalett.hu | www.magyartancfesztival.hu

Ballerinen | © Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Ballerinen mit Charakter
Legendäre Tänzerinnen in legendären Rollen
Filmvortrag steptext dance project Bremen D 5.5.2014

Silvia Kesselheim, Susanna Ibanez, Marcia Haydée und Malou Airodou kreierten Frauenrollen, die das Ballett und das Tanztheater in Deutschland entscheidend beeinflußt haben.  Die Videolecture mit Heide-Marie Härtel und der Hamburger Autorin eröffnet  mit filmbesipielen aus dem Deutschen Tanzfilminstitut Bremen einen Zugang zum historischen Ausgangsmaterial des Stücks von Josep Caballero Garcia “NO (`RAIT) OF SPRING. 

 

(Quelle: Pressetext zur Veranstaltung)

http://www.steptext.de/downloads/flyer/Programm_Baila_Espana_2014.pdf

Plakat: HUMAN CR-EDIT [Gestaltung: Steven Thanh Wong, Foto: Hakan Sonakalan] HUMAN CR-EDIT: FrAnK3nSt3iN, CREATURES OF COMFORT
Der Mensch editiert sich selbst.
Dreharbeiten steptext dance project Bremen D 26.04.2014

Der Mensch ist das Geschöpf, was sich ständig neu erfindet, sich technisch und künstlich aufrüstet, sich künstliche und kunstvolle Umwelten schafft. Und die Umwelten editieren wiederum ihn, das organische, anpassungsfähige Wesen, und sein Verhalten. 

Am Übergang zur digitalisierten und virtualisierten Welt, in unserem Zeitalter des Computers, bekommt dies noch mal eine andere Dimension. Denn jeder Prozess in einem Computer ist programmiert und damit transparent, im Prinzip bis ins letzte verstehbar und ausgeleuchtet. Und da dieses Verhalten eines Computers immer mehr vom Menschen verlangt wird, droht, dass alles menschliche pathologisiert oder wegrationalisiert wird: Unberechenbarkeit, Undurchschaubarkeit, Widersprüchlichkeit, Leidenschaft und Spontanität, Kreativität, Langeweile, Muße und so vieles mehr. Geschöpfen mit diesem Eigenschaftskatalog wird zunehmend nicht vertraut. Wir werden am Flughafen durchleuchtet, unsere Kommunikation wird abgehört und gespeichert, unser Verhalten analysiert und unser Arbeitspensum optimiert. Uns werden Partner per Algorithmen errechnet, unsere Pflegekräfte sollen durch Roboter ersetzt werden und Lust wird nach dem Prinzip des Nervenkicks verschafft. 

Berechenbarkeit und Prozesskontrolle ist allerdings das Paradigma des Computers. Was dabei verloren geht, ist, dass menschliche Beziehungen auf Vertrauen beruhen und ihre Lebendigkeit aus der Andersartigkeit des Gegenübers entsteht. 

 

“Die brennende Aktualität des Themas künstlicher Mensch, dessen Symbolfigur Frankenstein ist, wird heute gleich auf drei wissenschaftlichen Ebenen offenbar: in den virtuellen Realitäten, im Bereich Roboterwesen und in der Genforschung. Doch das sollte uns nicht darüber hinweg täuschen, dass das Thema eigentlich uralt ist. Geträumt, geahnt wurde auf diesem Gebiet fast alles…” – Zitat: Norbert Barrmann “Frankenstein und die Zukunft des künstlichen Menschen”

 

“Das optische Geschoß schlägt unwiderstehlich in seinen Bann, Es richtet durch permanente Wiederholung allmählich das ganze Sensorium auf sich aus, physiologisch wie ästhetisch, und dann – wird es unentbehrlich: zur Injektion, die der Organismus täglich braucht. Und weil jede Injektion auch abstumpft, ist es nur natürlich, wenn er bald höherer Dosen bedarf.” – Zitat: Christoph Türcke “Erregte Gesellschaft- Eine Philosophie der Sensation”

 

Credits

FrAnK3nSt3iN

Choreografie: Augusto Jaramillo Pineda

Tanz von und mit: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Magali Sander Fett, Frauke Scharf

 

CREATURES OF COMFORT

Choreografie: Felix Berner

Tanz von und mit: Tim Gerhards, Mimi Jeong 

 

Dramaturgie: Anke Euler

Medienkunst/Videoanimation: Steven Thanh Wong

Kostüm: Katja Fritzsche

Technische Leitung/Licht: Christoph Härtel

Produktion: steptext dance project

Produktionsassistenz: Joris Grünhagen

Pressearbeit: Manuela Demmler

(Texte: Maja Maria Libau, Programmheft steptext dance project)

Plakat: Hexen GmbH – tanzbar bremen | Günther Grollitsch | Foto: ©  Daniela Buchholz Hexen GmbH | Günther Grollitsch, Dorothée Hahne
Premiere | Tanztheater von tanzbar_bremen
Video-Produktion Steptext Dance Project Bremen D 4.2.2014

Hexen sind hässliche, verwachsene, böse Wesen, mit einer krummen Nase und Warzen im Gesicht. Das ist das klischeehafte Bild dieser ausgegrenzten Märchenwesen. Aber stimmt das so? Und warum wurden sie zu dem was sie sind? Jede von ihnen hat eine individuelle Geschichte, und Vorurteile ignorieren diese meist. Vorurteile und Ausgrenzung sind Teil von Märchen sowie der modernen Gesellschaft. Insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigung. Mit HEXEN GmbH erkundet der Choreograf Günther Grollitsch gemeinsam mit Tänzer/innen von tanzbar_bremen und Schüler/innen der Werkstufe des Schulzentrums Neustadt die tänzerischen und theatralischen Dimensionen von Rollenklischees, gesellschaftlichen Verhaltensmustern und Vorurteilen an Hand von Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen. Szenen aus klassischen und modernen Märchen werden auf den Prüfstand gestellt. Hexen und Hexenmeister werden die neuen Held/innen dieses Märchens. Die Schüler/innen und Tänzer/innen der neuen tanzbar_bremen Produktion lassen sowohl ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung und Vorurteilen als auch ihre Wünsche und Träume in die Tanzproduktion mit einfließen. Das Kostüm- und Bühnenbild wird von weiteren Schüler/innen der Werkstufe gemeinsam mit einer professionellen Kostüm- und Bühnenbildnerin gestaltet. Die Musik wird von Dorothée Hahne komponiert, die schon zahlreiche instrumentale und elektronische Kompositionen, Filmmusiken, Lyrikvertonungen, Hörspielprojekte und Auftragskompositionen realisierte.

 

Künstlerische Leitung: Günther Grollitsch und Corinna Mindt

Choreografie: Günther Grollitsch

Musik/Komposition: Dorothée Hahne

Tanz/Darstellung: tanzbar_bremen

Neele Buchholz, Tomas Bünger, Jenny Ecke, Doris Geist, Corinna Mindt, Oskar Spatz und Schüler/innen der Werkstufe des Schulzentrums Neustadt – Ahmed Gando, Isabel Hellmers-Lopez, Lisa Janik, Trudi Richardson

Kostüm- und Bühnenbild: Katja Fritzsche

 

 

tanzbar_bremen | Schwankhalle Bremen

Ruhr-Ort, Susanne Linke | Tänzer: Alexis Fernandez Ferrera | Foto: © Bettina Stöß Ruhr-Ort, Susanne Linke (Rekonstruktion 2014)
Ein Tanzfonds Erbe Projekt
Video-Produktion Schauspielhaus Bochum, Renegade Bochum D Januar 2014

In den Kammerspielen hat eines der spannendsten Experimente der neueren Tanzgeschichte Premiere: 1991 schuf Susanne Linke ihr legendäres Tanztheaterstück „Ruhr-Ort“, in dem sie die Arbeit der Männer in den Stahlfabriken und Bergwerken auf die Bühne brachte. Körperliche Erschöpfung wurde zu Tanz und zeigte eindrückliche Bilder der Arbeitswelt des alten Ruhrgebiets. Diese außergewöhnliche Choreografie kommt nun erneut auf die Bühne: Susanne Linke rekonstruiert „Ruhr-Ort“ zusammen mit den Tänzern aus dem Renegade-Ensemble. Es entsteht eine einzigartige Begegnung zwischen Street-Art und Tanztheater, zwischen dem alten und neuen Ruhrgebiet, zwischen Tanzgeschichte und zeitgenössischer urbaner Kunst. Eine Rekonstruktion von Susanne Linke.

(Aus dem Pressetext des Theaters )

 

Choreographie: Susanne Linke


Besetzung:

Ibrahim Biaye, Alexis Fernandez Ferrera,Said Gamal Sayed Mohamed, Janis Heldmann, Paul Hess, Julio César Iglesias Ungo, Lin Verleger, Victor Zapata Choreografie und Regie Susanne Linke Bühne (Original) Frank Leimbach Bühne (Ausführung) Berit Schog Künstlerische Beratung Bühne Robert Schad Kostüme (Original) Angela Spreer Kostüme (Ausführung) Agnes Langenbucher Musik Ludger Brümmer Video Momme Hinrichs, Torge Möller, (fettFilm) Licht (Original) Wilfried Kresiment Licht (Ausführung) Denny Klein Dramaturgie Waltraut Körver, Sabine Reich Produktionsleitung und künstlerische Leitung Pottporus e. V./Renegade, Zekai Fenerci

 

Eine Produktion mit Pottporus e.V./Renegade, Herne

Premiere: 24. Januar 2014