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Hier finden Sie eine Chronologie über die bisher online erfassten Termine des Instituts.

2858_Festival-Body-and-Bytes_40 Merce Cunningham Dance Company in Bremen
im Rahmen des Festivals Body & Bytes
Veranstaltung Kunsthalle Bremen, Theater Bremen, Institut Français Bremen D 15.3.2002

Einen Höhepunkt der bisherigen öffentlichen Präsentationen des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen bildete das Festival Body&Bytes. Das Projekt fand in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen, dem Bremer Theater und dem Institut Français statt.

Ausgehend von der großen Retrospektive des Komponisten John Cage „Klänge des inneren Auges“ in der Kunsthalle Bremen gelang es dem Institut Cages kongenialen Partner Merce Cunningham mit seiner Kompanie nach Bremen einzuladen, die mit zwei Vorstellungen erstmals im Bremer Theater auftraten.

Eine Filmreihe zu Merce Cunninghams Arbeiten bildete einen der Schwerpunkte, neben zahlreichen Workshops mit internationalen Gästen und einer Tagung für das EU-Projekt „Terpsychore“, sowie einer begleitenden Ausstellung in den Medienräumen der Kunsthalle.

  

 

Ausstellung Kunsthalle Bremen It Rusts
EU-Projekt Terpsychore
Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 2002

Mit dem Projekt “Raphael” hatte sich die Europäische Union den Erhalt des europäischen Kulturerbes zur Aufgabe gestellt. Film- und Videodokumente über den Tanz und das Tanztheater, die bis dato oftmals vergessen in Europas Archiven, Bibliotheken und Theatern „vor sich hin rosteten“, sind ein wichtiger Teil dieses Erbes.

Auf Initiative des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen schlossen sich sieben europäische Archive zusammen, um sich in einem von Mai 1999 – Mai 2002 auf drei Jahre angelegten Projekt „Terpsychore“ der Bestandsaufnahme, Vernetzung, Digitalisierung und gegebenenfalls Restaurierung der ansonsten unwiederbringlich verlorenen Zeitdokumente zu widmen. Der Film dokumentiert die Ettappen des Projekts und gibt Einblick in rare Dokumente des Tanzes in Europa.

 

Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

Realisation: Heide-Marie Härtel, Amadou Seitz, Hartmut Sebel

 

 

Mehr zum EU-Projekt Terpsychore

D'avant, Sidi Larbi Cherkaoui, u.a. 5. Tele-Tanzjournal
Eine unkommentierte Übersicht über die Spielzeiten 2001 - 2003
Video-Produktion Goethe-Institut D 2002

Eine Koproduktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen mit dem Goethe-Institut.

Konzept, Redaktion: Heide-Marie Härtel, Hartmut Sebel Grafik, Layout: Michael Lund

 

DIE STÜCKE 

 

Into the blue Jan Pusch

D’Avant Sidi Larbi Cherkaoui, Damien Jalet, Juan Kruz Dias de Garaio Esnaola, Luc Dunberry

Deluxe Joy Pilote Felix Ruckert

PERSONA Urs Dietrich

Stück mit Flügel Anna Huber

Infinite Temporal Series Prue Lang

Triplicate Two Fish

Für die Kinder von gestern, heute und morgen Pina Bausch

Tanzgeschichten Raimund Hoghe

Mono subjects Thomas Lehmen

White Linen Riki von Falken

Insideout Sasha Waltz

Perform Performing Jochen Roller

Back to the present Constanza Macras

Eigensinn Antje Pfundtner

Winged Nightmare Left Wing NEUER TANZ

Akut Susanne Linke

Rui Horta Zwischen-Räumen
Rui Horta und das Nederlands Dans Theater 2
TV-Produktion ZDF/arte Den Haag NL 2001

Es ist die jüngste und leidenschaftlichste Gruppe im Nederlands Dans Theater: Das NDT II. Nicht umsonst lautet ihre Eigenwerbung: “the young and dynamic dance company”. Es ist ein ganz besonderes Modell, mit dem das Nederlands Dans Theater dem talentierten Nachwuchs bereits in jungen Jahren die Möglichkeit gibt, mit berühmten Choreografen zu arbeiten und sich auf großen Bühnen zu bewähren. Der Film dokumentiert die Entstehung und Aufführung der Produktion „Garden“ mit dem bekannten portugiesischen Choreografen Rui Horta. Horta, der selbst Architektur studierte bevor er zum Tanz kam, verbindet bei seiner Arbeit mit dem NDT II den theatralen und architektonischen Raum mit dem Lebensraum fünf junger Tänzer unterschiedlicher Herkunft. Sie sind Nomaden in einer globalisierten Welt, die die Kamera durch ihren Alltag auch außerhalb des Theaters begleitet.

 

Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen im Auftrag von ZDF/arte, Redaktion Theater

Regie: Ulrich Scholz 

2196_BewegGründe2001_09 Beweg-Gründe
Eine Zeitreise durch zwei Jahrzehnte Deutsches Tanztheater
TV-Produktion ZDF/arte D 2001

Ein Blick auf die Anfänge des deutschen Tanztheaters: Ende der 1960er Jahre begannen experimentierfreudige Choreografen das Theaterpublikum im Westen Deutschlands mit neuen Visionen des Tanzes zu konfrontieren. Die Städte Bremen und Wuppertal entwickelten sich zu den Hochburgen des neuen, im Zuge gesellschaftlicher und auch politischer Umwälzungen entstandenen Genres des Tanztheaters, das bald die gesamte Theaterlandschaft revolutionieren sollte – mit internationaler Außenwirkung. Der 2001 entstandene Film begleitet Susanne Linke und Johann Kresnik bei ihrer Auseinandersetzung mit den seltenen filmischen Dokumenten von damals. Gezeigt werden Ausschnitte aus frühen Stücken von Pina Bausch, Johann Kresnik (“Kriegsanleitung für Jedermann”, “Schwanensee AG”) und Gerhard Bohner (“Die Folterungen der Beatrice Cenci”). So entsteht ein vielfältiges Panorama einer Zeit im Aufbruch, im Dialog zwischen gestern und heute.

 

Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen im Auftrag von ZDF/arte, Redaktion Theater

Regie: Heide-Marie Härtel

 

 

Mehr zum Deutschen Tanztheater

 

Palucca-Hochschule für Tanz Vielfalt als Programm
75 Jahre Palucca Schule Dresden
Video-Produktion Palucca Schule Dresden Dresden D 2001

Die Palucca Schule Dresden feiert ihr 75-jähriges Jubiläum mit einem Festakt in der Semper Oper. Schüler und Studenten zeigen in eigenen Arbeiten, dass Vielfalt in der Ausbildung der Hochschule für Tanz Programm ist. Traditionen hat die Schule unterschiedliche durchlaufen. Am Anfang stand der kreative Stil der Wigman-Schülerin Gret Palucca im Vordergrund, der sich weitgehend auf die Improvisation stützte. Technik und Methodik von Mary Wigman und Jaques Dalcroze, die in Dresden die Basis für die Entwicklung des modernen Tanzes gebildet haben, stehen bis heute im Lehrplan. Oder vielmehr heute wieder, nachdem zu DDR-Zeiten der klassische Tanz bevorzugt wurde. Die Synthese aus klassischem und modernem Tanz ist heute das Ziel. Direktor Prof. Enno Markwart besinnt sich wieder auf die Wurzeln, sucht die Stabilität gegenüber drohender Beliebigkeit bei all den neuen Tanzströmungen, hält sich aber dennoch an Paluccas pädagogische Maxime: „Ich will keine Nachahmer erziehen.“ Weggefährten, Dozenten der Schule und ehemalige Schüler, darunter mittlerweile bekannte Choreografen, erinnern sich an die bedeutende Ausdruckstänzerin Gret Palucca. Unterrichtsstunden geben Einblick in ihr Erbe und das der Schule. (Irmela Kästner)

 

Realisation: Heide-Marie Härtel, Hartmut Sebel

Redaktion: Michael Diekamp

Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Im Auftrag der Palucca Schule DresdenHochschule für Tanz 

 

 

Mehr zur Palucca Schule Dresden