Tanzfonds Erbe genehmigt 2 Bremer Projekte

steptext dance project / Deutsches Tanzfilminstitut Bremen | Bremen | D
Dreharbeiten | Februar 2015

steptext dance project und das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen erhalten Förderung aus den Bundesmitteln des TANZFONDS ERBE Frohe Kunde aus Berlin für Bremen als Ort des Tanzes: In ihrer Sitzung am 23. Februar 2015 hat die Jury des von der Kulturstiftung des Bundes initiierten TANZFONDS ERBE sowohl dem Deutschen Tanzfilminstitut Bremen als auch steptext dance project / Helge Letonja Förderung zugesprochen. Der TANZFONDS ERBE vergab in seiner dritten Förderrunde seit Gründung 2012 Mittel an bundesweit neun künstlerische Projekte zum Tanzerbe des 20. Jahrhunderts. steptext dance project e.V. konnte damit erneut mit seinen künstlerische Vorhaben überzeugen und Bundesmittel für Tanzprojekte für Bremen einwerben. Für das Projekt des Deutsche Tanzfilminstituts Bremen „Zeugen des Tanzes“ wird Heide-Marie Härtel, früher selbst langjähriges Mitglied des „legendären“ Bremer Tanztheaters, Filmporträts zu Biografien und Reflexionen zum Tanz im Nachkriegsdeutschland bis zur Jahrtausendwende erarbeiten. Unter anderem sind Aufnahmen mit Johann Kresnik, John Neumeier, Susanne Linke und Nele Hertling vorgesehen. steptext dance project  / Helge Letonja befasst sich mit dem von Gerhard Bohner in seiner Zeit am Bremer Stadttheater (1978-1981) geschaffenen Tanzkunstwerk „Zwei Giraffen tanzen Tango“. Dabei wirdLetonja ehemaliger Tänzer des Bremer Ensembles unter Susanne Linke und mittlerweile international agierender Choreograf, die heutige Relevanz des Stücks befragen, Elemente rekonstruieren und eigene zeitgenössische Antworten umsetzen. Absurde Szenarien und assoziative Elemente prägen das heute fast vergessene Werk aus Bohners Bremer Zeit. Zudem umfasst steptexts Projekt ein vermittelndes Rahmenprogramm in Kooperation mit örtlichen Partnern und Zeitzeugen. Für uns bedeutet die Förderung des TANZFOND ERBE: Wir können an spannenden, die Tanzvergangenheit unserer Stadt beleuchtenden Projekten arbeiten. Wir können alte und neue ästhetische Konzepte in fruchtbare Dialoge bringen. Und wir können mit unseren Produktionen einen Beitrag dazu leisten, den zeitgenössischen Tanz auch in und für die Zukunft als gesellschafts- und kulturreflexive Kunst vor Ort zu verankern. Dies stärkt unser Engagement für den Tanz in der Stadt insgesamt. Heide-Marie Härtel, Helge Letonja   Anlässlich der Juryentscheidung zum Tanzfonds Erbe über zwei Bremer Projekte berichtet Frau Dr. Meike Rotermund über die “Tanzstadt des Nordens”.  http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Bremen-die-Tanzstadt-im-Norden-_arid,1081087.html