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Hier finden Sie eine Chronologie über die bisher online erfassten Termine des Instituts.

“Masken im Tanz der Weimarer Republik”. Ana Hopfer trifft Nele Lipp

Dreharbeiten Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 21.08.2017

Ana Hopfer/Paris und Nele Lipp/Hamburg kamen im August zu einem intensiven fachlichen Austausch über “Masken im Tanz während der Weimarer Republik” im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen zusammen. Heide-Marie Härtel und ihr Team dokumentierten die Begegnung der forschenden Künstlerin mit der künstlerisch Forschenden. 

 

Im Rahmen ihrer Forschung “Masken im Tanz der Weimarer Republik” für das Centre National de la Danse France Paris zieht Ana Hopfer ausgewiesene Experten zum Gespräch heran: Francoise Dupuy, die wichtige Erschließerin des französischen modernen Tanzes, gehört ebenso dazu wie Laure Guilbert, die tanzhistorische Eminenz der untersuchten Epoche. Der Maskenschnitzer Eberhard Stiefel (Nationalstresor Noh-Masken), bei dem sich Hopfer selbst in dieser Kunst hat ausbilden lassen, war ihr Gesprächspartner wie Ariane Mnouchkin, Regisseurin des Théâtre du Soleil, in dem das Maskentheater eine Grunddisziplin darstellt. 

 

Bei ihren Recherchen sei sie immer wieder auf den Name Nele Lipp als eminente kunstgeschichtliche Fachperson in Deutschland gestoßen, berichtet Ana Hopfer. Das wundert nicht, denn die Wissenschaftlerin, Kuratorin und interdisziplinären Künstlerin Dr. Nele Lipp untersucht die Materie bereits seit Jahrzehnten aus wechselnden Perpsektiven – künstlerisch mit dem Verein KOÏNZI-Dance, in dem sich Künstler aller Sparten, Kulturwissenschaftler und Wissenschaftler zusammengeschlossen haben, um den Bereich zwischen den Künsten auszuloten, und auch in wissenschaftlichen Studien, deren Ergebnisse in ihr fundiertes Lexikon “Tanz und Bildende Künste” einfließen. 
 

Das in unserem Institut entstandene filmische Dokument des anspruchsvollen Austausches beider Expertinnen mit seinen bewegenden Momenten wird Teil der Forschungsarbeit von Ana Hopfer am Centre National de la Danse France

 

Weiterführende Informationen zum Werk von Nele Lipp und KoÏnzi-Dance [hier weiterlesen ...] und zum Schaffen von Ana Hopfer [hier weiterlesen ...]

 

Gisela Peters-Rohse bei ihrer Tätigkeit als Tanzpädagogin TANZSALON 16: ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE (Filmpreview)

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.06.2017

 

  

  

   

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner, 40 min 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

In Anwesenheit von GISELA PETERS-ROHSE

 

Es ist uns eine besondere Freude, Gisela Peters-Rohse am Samstag, den 10.6.2017, im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen begrüßen zu können.

25 Jahre nach dem ersten Porträt, das das Deutsche Tanzfilminstitut über sie erstellt hat, legen wir ein neues Porträt auf, das zeigt wie rastlos, kreativ und konsequent sie ihre Arbeit bis heute weitergeführt hat. In vielen aktuellen Dreharbeiten zeigen wir den weiteren Lebensweg der wohl prägendste Tanzpädagogin unseres Landes und darüber hinaus.

 

Gisela Peters-Rohse wurde 1938 geboren und erhielt ihre tänzerische Berufsausbildung in der modern ausgerichteten Tanzschule von Lola Rogge in Hamburg. Sie tanzte an mehreren deutschen Stadttheatern und bildete sich parallel dazu europaweit in den verschiedensten Tanztechniken weiter. Seit 1967 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt Peters, dem Begründer des Deutschen Tanzarchivs Köln, als Tanzjournalistin, insbesondere für die monatlich erscheinenden Hefte „Das Tanzarchiv“. Ab 1970 leitete sie die Abteilung Kinderballett und das Pädagogik-Seminar für Kindertanz an der Rheinischen Musikschule, Konservatorium der Stadt Köln. Von 1986 bis 2001 war sie Dozentin für Labans Raum- und Bewegungslehre, Improvisation und Folkloretanz sowie Kindertanz-Pädagogik am Institut für Bühnentanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Über ihr pädagogische Arbeit hinaus wurde sie mit vielen bemerkenswerten Choreografien für Kinder bekannt und entwickelte eine eigene Unterrichtskonzeption und -methodik, die sie seit cirka 10 Jahren auf Einladung verschiedenster Ausbildungsstätten in Peking, Moskau, Leningrad, Singapur, Brasilien und in der Schweiz lehrt.

 

Samstag, 10.6.2017 Beginn um 20:00 Uhr und Zusatzvorstellung Sonntag, 11.6.2017, Matinée um 11.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

   

 

Die Veranstaltung findet im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall (ehemaliges Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen statt.

 

Die Begegnung von Tanz und Film – Ein Praktikumsbericht

Zu Gast im TAFI

 

 

Das Tanzfilminstitut: Es ist eigentlich ganz nah und doch so fern, so scheint es. Denn als ich das erste Mal von dem Institut hörte, kam mir nicht in den Sinn, dass es hier in Bremen und dann auch noch direkt nebenan, an einem der vielbesuchtesten Orte der Stadt, liegen würde. Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen befindet sich nämlich im ehemaligen Polizeigebäude, direkt gegenüber der Stadtbibliothek, über den kleinen Restaurants des Wall-Forums im ersten Stock.

Der eine oder andere mag es vielleicht während seines Bibliothekbesuchs bemerkt haben, denn die Glasfront der Bücherhalle zeigt Richtung Institut, das ebenfalls mit Glas versehen ist und somit dazu einlädt, mal einen Blick hinein zu erhaschen. Von außen weist nur die Aufschrift mit Name und Logo auf der Tür neben der Bäckerei darauf hin, dass hier das Institut liegt, das die größten dokumentarischen Filmbestände im Bereich Tanz in Deutschland besitzt.

Den Boden des Instituts betrat ich im Rahmen eines universitären Seminars zum Thema „Tanztheater in Bremen“ das erste Mal. Neben der familiären Atmosphäre, die durch den übersichtlichen Kreis an Mitarbeitern sofort erkennbar wurde, gefielen mir auf Anhieb die verwinkelten Räume und natürlich das Thema des Archivs. Es ist einerseits ein Archiv, andererseits eine Produktionsfirma, sodass ich während meines Praktikums, das ich ein halbes Jahr nach meinem ersten Besuch machte, in beide Arbeitsfelder hineinschnuppern durfte. Ich hatte hier das Glück verschiedene Phasen einer Produktion kennenzulernen, da in meiner Praktikumszeit ein Portrait der bekannten Choreographin und Tänzerin, Susanne Linke, und eine weiteres der Tanzpädagogin, Gisela Peters-Rohse, angefertigt wurden. Interviews transkribieren, Recherchieren, Synchronisieren von Bild und Ton sowie die Begleitung des endgültigen Schnitts waren Aufgaben während der Postproduktion. Doch auch das Rausgehen und selber Drehen gehörte zu meinen Tätigkeiten. In dieser Zeit fand das Festival Tanz Bremen statt, währenddessen wir Generalproben und Aufführungen filmten und ich das eigene Material sogar selbst zusammenschnitt. Dazu unterstützte ich das Archiv, indem ich Datenbankpflege betrieb, bei der Digitalisierung sowie Neusortierung einzelner Mediatheken half und bei der Aufnahme neuer Bestände mitwirkte. Die Tätigkeiten im Tanzfilminstitut sind äußerst vielseitig, wodurch der Lerneffekt sehr hoch ist.

Das Schöne ist, dass das Institut der Bremer Tanzszene offen gegenübersteht, wodurch es keine Seltenheit ist Tanzschaffenden persönlich zu begegnen. Der Tanzsalon, ein monatliches Treffen, bietet eine besonders gute Plattform, um aktuelle Projekte vorzustellen und auch, um in der Vergangenheit schwelgend an bekannte Tanzpersönlichkeiten zu erinnern. Die kreative Leiterin, Filmproduzentin und Gründerin des Tanzfilminstituts, Heide-Marie Härtel, war selber einmal Tänzerin, sodass sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen im Bereich Tanz mit dem des Films ideal verbinden kann. Hartmut Sebel ist studierter Kameramann und somit ein guter Ansprechpartner, wenn es um Kameraführung und Schnitt geht. Auch Mirko Sparmann war mir als Praktikantin in Sachen Organisation und Durchführung der Archivarbeit immer offen gegenüber. Die Aufrichtigkeit und Herzlichkeit der festen Mitarbeiter sowie der ehrenamtlichen Kollegen macht es einem letztendlich sehr leicht, eine schöne Praktikumszeit im sogenannten „Tafi“ zu verbringen. „Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren“, sagte einst die Tanztheaterpionierin Pina Bausch, dessen Filmplakat von Wim Wenders im Institut natürlich nicht fehlen darf. Die vielen Tanzbilder – Werbeplakate von Premieren, Fotografien verschiedener Tanzszenen oder Portraits unterschiedlichster Tänzer – unterstreichen beim Gang durch die Räumlichkeiten, um was es hier immer gehen soll: Um das Bewahren und Weiterentwickeln von tänzerischen Meisterwerken. Von Marie-Claire Schmarsow

 

 

Marie-Claire Schmarsow machte im März und April 2017 ein Praktikum im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen. Nach ihrem Bachelor in “Spanisch” und “Lateinamerika” und verschiedenen journalistischen Praktika studiert sie derzeit “Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film” an der Universität Bremen. “Tanz im Film” wird sie während ihrer Masterarbeit beschäftigen, in der sie die intermediale Beziehung der beiden Künste in den Fokus ihrer Betrachtung stellt. 

Sigurd Leeder TANZSALON 15: Sigurd Leeder/Tanzgeschichte im Verborgenen

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10. Mai 2017, 20 Uhr

 Tanzgeschichte im Verborgenen – 70 Jahre Sigurd Leeder School of Dance

 

 Obgleich Sigurd Leeder auf tanzgeschichtlich wichtige Tanzschaffende wie Jean Cébron, Hans Züllig, Joan Turner oder Patricio Bunster – und durch die Jooss-Leeder Methode auch auf die Geschichte des Tanztheaters – entscheidenden Einfluss hatte, ist er heute kaum in den künstlerischen und wissenschaftlichen Tanzdiskursen präsent.

Am letzten Wochenende (5. und 6. Mai) fand in Bremen an mehreren Orten ein Symposium über die Arbeit von Sigurd Leeder statt. Die künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträge des Symposiums standen im Zeichen einer zeitgemäßen und zukünftigen Auseinandersetzung mit dem Erbe Sigurd Leeders. Dabei lag der Fokus nicht auf historischen Rekonstruktionen von Choreografien Sigurd Leeders, sondern in einem Echo auf den Kern seiner choreografischen Methode. 

 

Rée de Smit, Meisterschülerin von Sigurd Leeder und künstlerische Leitung des Studiengangs Tanz an der Hochschule für Kunst im Sozialen in Ottersberg, hat sich bereit erklärt, Kernbereiche dieses Symposiums den Besuchern des Tanzzsalons in Bremen noch einmal zugänglich zu machen. Sehen Sie erst vor wenigen Tagen für das Symposium freigegebene Videomaterialien aus dem Schweizer Tanzarchiv und erfahren Sie mehr zu den ästhetischen Backgrounds der Geschichte des deutschen modernen Tanzes.

http://www.reedesmit.com/news.htm

 

Beginn um 20:00 Uhr    533_Last-minute-Logo quadratisch

Der Eintritt ist frei.

 

 

 Die Veranstaltung findet im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall (ehemaliges Polizeihaus), Am Wall 201, 28195 Bremen statt. Der Eingang befindet sich seitlich des Gebäudes in der Ostertorstraße links neben Bäckerei.

                                         Telefon 0421 240 550

 

SusanneLinkeSW TANZSALON 14: ZEUGEN DES TANZES – Norbert Servos trifft SUSANNE LINKE (Filmpreview)

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.4.2017, 20 Uhr

 

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner, 40 Minuten

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

In Anwesenheit von SUSANNE LINKE  

 

Wir freuen uns sehr, Susanne Linke am kommenden Montag im Deutschen Tanzfilminstitut begrüßen zu können. Schauen Sie mit uns die bereits kommentierte Preview-Fassung unserer letzten Produktion, die wir gemeinsam mit mit der Bremer Filmfirma fact und film, Bremen erarbeitet haben.  

 

Susanne Linke leitete von 1994 bis 2000 Bremer Tanztheater, teils in Kooperation mit Urs Dietrich. Mit Soli wie ”Im Bade wannen“, wurde sie seit den 1980er Jahren zu einer der prominentesten Vertreterinnen des Deutschen Tanztheaters.

1944 geboren, studierte sie bei Mary Wigman in Berlin und an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie tanzte 1970-73 beim Folkwang Tanzstudio und am Rotterdamse Dans Center. Zusammen mit Reinhild Hoffmann leitete sie von 1975-85 das Folkwang Tanzstudio. Heute leitet sie die Tanztheatercompagnie am Stadttheater Trier und tourt weiter weltweit.  Der Film zeigt Ausschnitte aus ihren ersten Choreographien bis zu ihren jüngsten Produktionen am Stadttheater in Trier.                          

 

20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550  

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

"Out of Joint" von Helge Letonja & Gregory Maqoma TANZSALON 13: Aktuelles zum TANZ BREMEN

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.2.2017, 20 Uhr

Im zweiten Tanzsalon des neuen Jahres wollen wir Sie, Euch und uns auf die nächsten Bremer Tanzereignisse vorbereiten. Beteiligte Künstler_innen der Produktion OUT OF JOINT (Helge Letonja & Gregory Maqoma) geben Einblicke in die Sujets und Schaffensprozesse der anstehenden Premiere, die am 2. März im Theater am Leibnizplatz stattfinden wird.  „Aus den Fugen“ bersten derzeit unaufhaltsam die gesellschaftlichen Ordnungen – von den privatesten bis hin zu den globalen Kulturen des Miteinanders. Aus ihren Balancen taumeln soziale Kräfte- und Machtverhältnisse. Wie verhandeln Individuen der jeweiligen Gesellschaften das Thema Kontrollverlust?” Das sind Fragen, mit denen sich “Out of Joint” beschäftigt.  

 

Es gibt darüber hinaus die Gelegenheit, sich über die Companien des anstehenden 20. Festival TANZ BREMEN (17. bis 24. März) durch die Dokumente im Tanzfilminstitut zu informieren. 

 

Ein Einblick in die Werkstatt des Tanzfilminstituts in Bezug auf die neuesten Ergebnisse zu den Arbeiten am Schnitt für die Porträtserie “Zeugen des Tanzes” rundet das Programm an. 

 

Der Eintritt ist frei.  

 

 

 

  

 

 

  

 

 

Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben  der Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Gisela Peters-Rohse | Foto: Bettina Stöß TANZSALON 12: Neues zum Projekt ZEUGEN DES TANZES

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.01.2017, 20 Uhr

Unser erster Tanzsalon 2017 präsentiert die neuesten Zwischenergebnisse zu unserem Projekt ZEUGEN DES TANZES, gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, mit Filmporträts über die berühmte Kindertanzpädagogin Gisela Peters-Rohse und den langjährigen Tanzkritiker der Zeitung DIE WELT, Klaus Geitel. 

 

Wir präsentieren Euch anschließend neue Zugangsmöglichkeiten zu Tanzdokumenten im Tanzfilminstitut und wollen mit Euch über die Sicherung Eurer eigenen Video-Materialien ins Gespräch kommen.  

 

 Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

 

 

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

Rado Vasilev als junger Arbeiterführer TANZSALON 11: Sonderedition – “Der zerbrochene Spiegel”. Tanzpantomime nach einem Libretto von Klaus Mann

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.12.2016, 20 Uhr

 

Dr. phil. Nele Lipp, Tanzwissenschaftlerin und Regisseurin, realisierte eine Reihe von Tanzproduktionen und publiziert über Verbindungen des Tanzes mit anderen Künsten. Im Zentrum ihrer Präsentation im Rahmen des Tanzsalons steht ihre Arbeit zu Klaus Mann. 

Klaus Mann war schon früh von neuen Formen des Tanzes fasziniert, wie er sie von Nijinski und Harald Kreutzberg kannte. Schon als Schüler äußerte er den Wunsch Tänzer zu werden. Er entwarf 1926 das Libretto „Die zerbrochenen Spiegel“, in dessen Mittelpunkt „Prinz Narzissus“ steht, der gern vor seinen drei Spiegeln posiert. Daneben treten ein tanzender Hofstaat, Kinder und Arbeiter auf, die ihm seine geliebten Spiegel zerschlagen. Dieser Akt reflektiert sowohl die persönliche Verfassung des damals 20-Jährigen als auch die sozialen und politischen Umstände der ausgehenden Zwanziger Jahre.

Tanzpantomimen, eine heute nahezu vergessene Hybridform zwischen Tanz und Theater, waren damals das „non plus ultra“, das Klaus Mann einige Monate zuvor in Berlin bei Max Reinhardt kennen gelernt hatte. Die Szenen seiner expressionistischen Tanzpantomime wurden zu Klaus Mann Lebzeiten nie aufgeführt. Nele Lipp entdeckte das Manuskript 2010 im Deutschen Tanzarchiv Köln und brachte es in Hamburg, der Stadt in der das Libretto entstanden war, zur Uraufführung.

Im Ausblick spricht Nele Lipp auch über ihre Arbeit zu Jean Weidt, dem sog. “Roten Tänzer”, dessen Stück “Die Zelle” von 1947 im Oktober dieses Jahres ebenfalls von ihr wieder in Hamburg auf die Bühne gebracht werden konnte. Beide Arbeiten wurden inklusive der jeweils dazugehörenden Ausstellungen zu Klaus Mann und Jean Weidt vom Deutschen Tanzfilminstitut dokumentiert und in Ausschnitten im Tanzsalon präsentiert. 

 

Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Foto: D. Matvejev TANZSALON 10: Internationale Tanzmesse NRW / BREMER TANZTAGE

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.10.2016, 20 Uhr

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

THEMEN:

1. Die Internationale Tanzmesse NRW

- Geschichte, Funktion, Perspektiven -

PREMIERE des Trailers zur Internationalen Tanzmesse NRW 2016 von Lasse Liebelt

 

2. Die ersten BREMER TANZTAGE _ 15.-18. September

- Auswertung des Festivals / Wie soll es weiter gehen? -

 

Beide Veranstaltungen waren in diesem Jahr ausgebucht und sehr gut besprochen. Es gibt sie also doch, die Erfolgsmodelle im Tanz.

Lasse Liebelt, ein junger Videomacher aus Berlin zeigt ein Preview seines Messetrailers, den das Deutsche Tanzfilminstitut im Auftrag des Dachverbands Tanz Deutschland produziert hat. Heide-Marie Härtel zeigt Ausschnitte aus früheren Videoarbeiten für die Messe und erinnert per Video an die Bremer Tanztage aus persönlicher Sicht. Eine Diskussion mit Bremer Tanzschaffenden über die Perspektiven der BREMER TANZTAGE rundet den Abend ab.

 

 

 Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Einführung zu "Zwei Giraffen tanzen Tango" 2016 ZWEI GIRAFFEN TANZEN TANGO – BREMER SCHRITTE. Ein TANZFONDS ERBE Projekt (Einführung)

Filmvortrag Theater Bremen Bremen D 18.9.2016

Einführung am 18.09.2016 um 17:30 Uhr mit Heide-Marie Härtel, Margarete Hugenberger, Jacqueline Davenport, Helge Letonja und Anke Euler im Theater am Goetheplatz Bremen

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

Es ist kein Duett, es wird kein Tango getanzt und schon gar nicht von Giraffen. Der erste Teil des Titels weist ins Absurde, seine Ergänzung aber mitten hinein in die Tanzstadt Bremen: Mit „Zwei Giraffen tanzen Tango – Bremer Schritte“ unternimmt Helge Letonja 2016 die künstlerische Befragung von Gerhard Bohners Ensemblestück als schöpferischen Dialog mit der Tanzgeschichte. 36 Jahre liegen zwischen dem Werk des einen und des anderen Choreografen. Die „Schritte“ der aktuellen Produktion entwerfen ihr Vorwärts im Hier und Jetzt. Die historische Bremer Pionierphase des deutschen Tanztheaters ebenso wie das Morgen im Blick, sucht Letonja nach Fortentwicklungen: Bohners Sujets, das Absurde, die Verhältnisse zwischen Individuen und Stereotypen, Lebendigem und Totem, Kunstfigur und Mensch – wie tanzen sie heute?

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Eine Produktion von steptext dance project in Koproduktion mit dem Theater Bremen. In Kooperation mit dem Deutschen Tanzfilminstitut Bremen und mit wissenschaftlicher Beratung durch die Akademie der Künste, Berlin. Unterstützt von: Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und des Senators für Kultur Bremen.

Helge Letonja und steptext dance project
im Rahmen der Bremer Tanztage

 

Die Einführung von Heide-Marie Härtel beginnt am Sonntag 18.10.2016 um 17:30 Uhr im Theater am Goetheplatz in Bremen.

 

 

 

Vom Wert des Tanzes - Werkstatt im Rahmen von Tanz Bremen 2016 TANZSALON 09: BREMER TANZTAGE

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.9.2016, 20 Uhr

 

 

Ein Festival der Tanzinitiative Bremen vom 15. bis 18. September

- Programmankündigung -

 

Ulrike Osten, Günther Grollitsch und andere präsentieren das Programm, das in den kommenden Woche ab Donnerstag auf mehreren Bühnen Bremens gezeigt wird. Sie sprechen über die Motivationen zu diesem Festival, das das internationale Tanz Bremen Festival ergänzen möchte. Im Zentrum stehen die Bremer Tanzkünstler innerhalb und außerhalb der etablierten Spielstätten. Nutzten Sie / nutzt die Chance, das Programm aus der persönlichen Sicht der Macher kennenzulernen.

 

Im Anschluss berichtet Heide-Marie Härtel über die 11.Internationale Tanzmesse NRW 31.8.-3.9., die das Team des Tanzfilminstituts gerade dokumentiert hat. 

 

 Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550  

 

 Flyer hier als pdf-Datei öffnen: Bremer Tanztage 2016

Reinhild Hoffmann | Foto: Bettina Stöß TANZSALON 08: Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs

Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.07.2016, 20 Uhr

Reinhild Hoffmann und das Bremer Tanztheater

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Monika von Behr, 110 Min., ZDF 1985

“Reinhild Hoffmann, eine der wichtigsten Protagonistinnen des deutschen Tanztheaters, gibt Einblick in die Arbeit mit ihren Tänzern. Der Film verfolgt über mehrere Wochen die Entstehung des Stücks “Föhn” von 1985 mit dem Bremer Tanztheater von der ersten Raumprobe bis hin zur Premiere in der Concordia. Über weite Strecken entwickelt die Choreografin den kreativen Prozess über die Improvisation. Die Tänzer werden zu Koautoren ihrer Bildsprache, deren Hintergründe und Motive mit zahlreichen Rückblicken auf frühere Werke offen gelegt werden. Die filmische Machart zeichnet sich durch große Nähe zu den Tänzern und Tänzerinnen aus. Alle gesprochenen Texte zum Geschehen sind den vielfältigen Interviews entnommen. Der Film von Heide-Marie Härtel und Monika von Behr kommt ohne journalistischen Kommentar aus und versteht sich als Film von Tänzern für Tänzer. Der Titel greift ein durchgängiges Motiv aus dem Stück „Föhn“ auf, einen goldfarbenen Boxhandschuh, das im leicht ironischen Kontrast zur vordergründigen Leichtigkeit und Spielfreude dieser Arbeit Dramatik und Ernst in Hoffmanns Choreografien aufgreift.” Irmela Kästner

 

Im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550  

Dreharbeiten Nele Hertling TANZSALON 07: ZEUGEN DES TANZES – Arndt Wesemann trifft NELE HERTLING

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.6.2016

PREVIEW des Films von Irmela Kästner und Heide-Marie Härtel

 

Nele Hertling (u.a. langjährige Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin / Intendantin des Hebel Theaters Berlin) ist anwesend !

Freitag 10.6.2016, Am Wall 201 (Eingang Ostertorstraße) im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen  

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen verwirklicht gefördert vom TANZFONDS ERBE – Eine Inititiative der Kulturstiftung des Bundes die Portraitserie ZEUGEN DES TANZES. Das Filmprojekt widmet sich den Reflektionen von sechs die Tanzlandschaft vom Nachkriegsdeutschland bis hin zur Jahrtausendwende maßgeblich prägenden Akteuren.

Im Filmkonzept sind Porträts von Klaus Geitel (*1924), Nele Hertling(*1934), Gisela Peters-Rohse (*1938), John Neumeier (*1939), Johann Kresnik (*1939) und Susanne Linke (*1944) vorgesehen. Jeweils befragt von einem versierten Tanzjournalisten, sprechen diese wichtigen Zeitzeugen aus heutiger Perspektive über maßgebliche Entwicklungen der deutschen Tanzgeschichte und ihre eigene Rolle darin.

Das erste Filmporträt über Nele Hertling zeichnet in Schlaglichtern ihren Weg in den 50iger Jahren als Studentin der Philosophie und Theaterwissenschaften in Berlin, als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sektion Darstellende Künste an der Akademie der Künste Berlin, als langjährige Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters und als stellvertretende Direktorin der Akademie der Künste Berlin bis  letztes Jahr.

Nele Hertling gilt als ein der erfolgreichsten und  ersten Netzwerkerinnen für den Tanz, die entscheidend half, die Türen des erstarrten deutschen Tanzlebens nach dem 2.Weltkrieg für die Tanzavantgarde West und auch Ost zu öffnen. Kulturpolitische Ämter, die ihr oft angeboten waren, lehnte sie stets ab. Sie schätzte die Nähe zu den Kreativen insbesondere im Tanz.

Das Preview des Porträts zeigt den Stand der Schneidearbeiten im Kontext der Premiere “Zwei Giraffen tanzen Tango” Gerhard Bohner / Helge Letonja, die am 9.6.2016 im Schauspielhaus Bremen zur Aufführung kommt. Nele Hertling war für die zugrunde liegende Inszenierung als Koproduktion des Theaters Bremen mit der Akademie der Künste Berlin verantwortlich.

Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen

Heide-Marie Härtel für das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen   

 

 Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

Dore Hoyer dynamik TANZSALON 06: Ein Jahrhundert Solotanz in Deutschland

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.5.2016, 20 Uhr

Seit den Zeiten des Ausdruckstanzes hat die „Königsdisziplin“ des Solotanzes immer wieder stilprägend auf die Entwicklung des modernen Tanzes in Deutschland gewirkt. Größen wie Mary Wigman, Gret Palucca, Harald Kreutzberg oder später Dore Hoyer repräsentierten in ihren Solowerken die ganze Bandbreite des Neuen Künstlerischen Tanzes, wie sich der Ausdruckstanz auch nannte. Flexibel und meist ohne aufwendiges Bühnenbild gaben die Solisten ihre Vorstellungen nicht nur in großen Theatern, sondern auch auf zahlreichen Konzert- und Podiumsbühnen und sorgten so für eine weite Verbreitung. Auch die neue 

Generation, die ab den sechziger Jahren nach neuen Ausdrucksformen suchte, formulierte sich häufig zunächst in Soloarbeiten. Susanne Linke, Reinhild Hoffmann und Gerhard Bohner erregten durch Soloabende Aufsehen. In der nächsten Choreographen-Generation geht die ästhetische Bandbreite von Anna Huber bis Richard Siegal. Aber auch die Bremer Freie Szene spielt dabei eine gute Rolle. Laßt Euch / lassen Sie sich überraschen.

 

die_folterungen_der_beatrice_cenci_bohner_14 TANZSALON 05: DIE FOLTERUNGEN DER BEATRICE CENCI Choreographie: Gerhard Bohner

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.4.2016

Akademie der Künste, Berlin 14.4.1971
Wiederaufnahme in Bremen: 24.9.78

Gerhard Bohner entwickelt die Geschichte der Beatrice Cenci, die 1577 in Rom geboren, dort 1599 wegen Mordes an ihrem Vater hingerichtet wird, aus einem Prolog, in dem sich zwei Tänzerinnen und acht Tänzer in aggressiven, an Kampfsport erinnernden Bewegungen begegnen. Eine der Frauen, die dann ein helles Kleid übergestreift bekommt, ist Beatrice: von den Männern rüde behandelt, von Vater und Hausverwalter missbraucht, von den Folterern in einem Käfig gequält. Für sein eindringliches, 1971 uraufgeführtes Ballett „Die Folterungen der Beatrice Cenci“ entwarf Bohner eine klassisch-expressive Bewegungssprache, die er, gerade in den Folterszenen, mit äußerst rüde wirkenden brutalen Handgriffen anreichert. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Gerald Humel entstand dieses Werk, in dem der Vater Beatrices verschiedenen Mördern zum Opfer fällt und so mehrere Tode stirbt. Denn die Perspektive auf das, was als wahr angesehen wird, ist hier mehrfach gebrochen wie die Figur der gefolterten Beatrice selbst.
(Text: Klaus Kieser)

Ulrike Meinhof, Johann Kresnik TANZSALON 04: ULRIKE MEINHOF Choreographie: Johann Kresnik, Bremen 1990

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.3.2016

20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut 

Deutschland 1990. Das Land ist ein Abfallhaufen. Zumindest auf Johann Kresniks Bühne. Die Frau die im Trenchcoat durch die weggeworfenen Einwegpackungen stakst und angestrengt ins Leere starrt, kommt aus einer vergangenen Zeit. Denn sie, Ulrike Meinhof, ist bereits 1977 gestorben, in einer Gefängniszelle, damals Deutschlands Staatsfeindin No. 1. Der Choreograf Johann Kresnik hat sein Stück „Ulrike Meinhof“ bei der Uraufführung 1990 in Bremen mit dem Bremer Tanztheater als eine Reaktion auf den Fall der Mauer bezeichnet. In vielen seiner Stücke setzte sich Kresnik radikal mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinander, in deren Zentrum jeweils eine für die jeweilige Zeit markante und kontroverse Persönlichkeit steht. Mit „Ulrike Meinhof“ hat er sich der jüngeren Geschichte angenommen, in seiner gewohnt drastischen, absichtsvoll grell plakativen Sprache, in der sein Choreographisches Theater erzählt. Es ist die bigotte, spießbürgerliche, dekadente Gesellschaft, der Kresnik zu Leibe rückt. Der Film zeigt die gesamte Aufführung des Bremer Tanztheaters in einer Studioproduktion von Radio Bremen.
(Text: Irmela Kästner)

Es ist anwesend: Margaret Huggenberger als langjähriges Mitglied des Bremer Tanztheaters.

IMG_3254 Empfang beim Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloß Bellevue

Ausstellungsbeteiligung Schloss Bellevue / Bundespräsidialamt Berlin Deutschland 19.2.2016

Bundespräsident Joachim Gauck lud am Freitag, den 19. Februar 2016, um 19.00 Uhr zu der Soiree Deutschland tanzt in Schloss Bellevue in Berlin ein.

Mit dieser Veranstaltung möchte der Bundespräsident den Tanz in seiner Vielfalt als bedeutende Kunstform würdigen. Joachim Gauch eröffnete den Abend, der vornehmlich durch die Mitglieder des Dachverbands Tanz Deutschland gestaltet wurde. 
Nach einer Ansprache des Bundespräsidenten folgte, moderiert durch Christiane Theobald vom Staatsballett Berlin, ein etwa einstündiges Tanzprogramm. 

Alle Tanzarchive des Verbunds waren mit ihren jeweiligen Leitern nicht nur persönlich vertreten, sondern auch in einer Ausstellung im Empfangsbereich des Schlosses Bellevue. Das Deutsche Tanzfilminstitut erarbeitete eine Videocollage zum Thema 100 Jahre Tanz in Deutschland speziell für diesen Event. 

Inge Aufführung Erwachsen TANZSALON 03_impuls – Von den Anfängen bis jetzt

Veranstaltung impuls Bremen Bremen D 10.2.2016

20:00 Uhr,
im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen

Anhand von nun schon historischen Filmausschnitten aus den 80ziger Jahren bis zu heutigen Tanzaufführungen stellt impuls seine tänzerischen Arbeiten aus den Laiengruppen und Ausbildungsgruppen vor. Zahlreiche bekannte Tänzer/Tänzerinnen, Tanzpädagogen und Choreographen haben die Ausbildung von impuls durchlaufen. Außerdem haben freischaffende Choreographen in den verschiedensten Gruppen unterrichtet oder Tanzstücke kreiert. Es kann nur ein kleiner Ausschnitt aus den 30 Jahren gezeigt werden.

 

Über impuls
Gegründet 1984 – hatte  die Idee, Laien und professionelle Tanzschaffende zusammen zu bringen. Neben Kursen in Tanzimprovisation, Modern Dance, diversen Workshops entstand 1988 der 1. „Bremer Tanzherbst“. Zunächst waren es Studiovorführungen und Veranstaltungen in kleinen Theatern, bis Hans Diers die Verbindung zum Bremer Theater herstellte. 1999 wurde dann daraus der Verein „TANZ Bremen“ gegründet. 1990 konnte impuls angemessene Tanzräume in einer ehemaligen Kleiderfabrik erstellen. 1993 begann der erste Jahrgang der Ausbildung zum/zur Gymnastik- und Tanzpädagogen/in mit dem Schwerpunkt Bewegungstherapie. 2007 wurde die Berufsfachschule für Gymnastik, Tanz und Sport eröffnet.
2013 entstand im ehemaligen Rathaus Hemelingen ein neuer Tanzraum, der auch für kleine Gruppen als Veranstaltungsraum genutzt werden kann.

impuls machte sich mit seinen generationsübergreifenden, inklusiven Tanzaufführungen sowie mit Tanzabschlüssen der Ausbildungen einen Namen. Die Verbindung von Kultur, Bildung und Gesundheit ist die Grundlage für alle Arbeiten.

IMG_3178-778x518 TANZSALON 02_“THE LIVE LEGACY PROJECT” und die amerikan. Tanzmoderne der 70iger Jahre

Filmvortrag Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.1.2016

20 Uhr

Korrespondenzen zwischen dem Zeitgenössischen Tanz in Deutschland und der
Judson Dance Theater Bewegung in den USA (Preview)
Im Tanzhaus Düsseldorf fand Mitte 2014 ein einwöchiges Symposium statt, das die Beeinflussung der Tanzrevolution Amerikas in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts auf die Tanzgeschichte Deutschlands zum Thema hatte. In insgesamt 60 diversen Veranstaltungen (Workshops, Gesprächsrunden / Performances etc.) arbeiteten noch aktive Zeitzeugen,Tanzwissenschaftler und Performer von heute generations- und genreübergreifend zu diesem Thema. Die Tanzrevolution beförderte und kreierte eine Fülle von neuen Bewegungstechniken und spartenübergreifende Choreographieformen, die heute in der Freien Szene wie in den etablierten Tanzinstitutionen Eingang gefunden haben.

Die filmische Auseinandersetzung mit dem Projekt ist nahezu abgeschlossen. Eine einstündige Fassung liegt vor. Im Laufe des Jahres 2016 wird der Film in enger Zusammenarbeit mit den Projektleitern aus Deutschland und den USA um historische Bildbeispiele angereichert werden. Die Premiere der endgültigen Fassung wird im Juni 2016 auf Einladung des 4.Tanzkongresses
Deutschland in Hannover sein.
TRISHA BROWN DANCE COMPANY (Teile aus einer Aufzeichnung der letzten Europatournée)
Die Choreografin Trisha Brown gehörte zu den Mitbegründerinnen der Judson Dance Bewegung. Ihre berühmte Compagnie tourte 2014 zum letzten Mal (vor Schließung des Ensembles) durch Europa. Auf Auftrag der Akademie der Künste Berlin zeichnete das
Deutsche Tanzfilminstitut dieses Gastspiel in Berlin auf. Wir zeigen im Tanzsalon 02 Teile aus dieser Aufzeichnung mit älteren, aber auch neueren Stücken der stilprägenden
Choreographin.
Ein Blick in die „Filmküche“ des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen.

MG_4783_farbe TANZSALON 01 mit dem TanzKollektiv Bremen

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 10.12.2015
  • 20 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen, Neuer Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel 0421 240 550 

 Im Frühjahr 2015 fanden sich im Kontext des Festivals TanzBremen alle Tanzakteure der Stadt, mit dem Wunsch sich neu zu vernetzen und sich gemeinsam für den Tanz in Bremen einzusetzen. Tänzer, Choreographen, Tanzschulen und Tanzcentren vom steptext dance project über viele Einzel-Profis im freien Tanzbereich, in Tanz und Schule -Projekten wie auch fast alle Tanzschulen der Stadt  wollen gemeinsam neue Felder des Handelns in der Stadt ausloten und im kulturpolitischen Kontext neu aufstellen.

Jeweils am 10. eines Monats stellen sich einzelne Tanzakteure oder auch Tanzinstitutionen mit ihren jeweils aktuellen Vorhaben zwischen 20-21:30 im Deutschen Tanzfilminstitut vor. Diese Veranstaltungen im kleineren Rahmen wollen den Tanzfans der Stadt die Vielfältigkeit der Aktivitäten im Tanzbereich zeigen und die enge Verzahnung von Tanzkunst, Tanzpädagogik, Tanz in Schule und Tanzarchiv präsent machen. Und ihnen die Gelegenheit geben, die Künstler und Tanzpädagogen persönlich kennen zu lernen.

Wir laden Sie ein. Kommen Sie zu unserer 1.Veranstaltung, um in geselliger Runde mehr über den Tanz in unserer Stadt zu erfahren. Wir starten am 10.12.2015 mit einer Präsentation der jüngsten Tanzentwicklung in unserer Stadt: dem TanzKollektivBremen, das bereits in den letzten beiden Jahren mit seinen sehr erfolgreichen Auftritten für eine neue “Tanz-Farbe” in der Stadt gesorgt haben.

 Tomas Bünger, Magali Sander Fett  und Frauke Scharf vom TanzKollektivBremen stellen anhand von Filmausschnitten Bühnenproduktionen und ihre Arbeitsweise vor. Tomas Bünger berichtet von seinen Erfahrungen als Gast-Dozent an der Universität der Künste in Buenos Aires und in Dhaka,/ Bangladesh, wo er auf Einladung des Goethe-Institutes bereits mehrfach Workshops zum Zeitgenössischen Tanz gegeben hat.  

Über das TanzKollektivBremen

Das TanzKollektivBremen ist eine Plattform der ehemaligen Tänzer vom Bremer Tanztheater/ Urs Dietrich. Initiatoren sind Tomas Bünger, Miroslaw Żydowicz und Magali Sander Fett. Alle Beteiligten sind in den verschiedenen Feldern des Zeitgenössischen Tanzes aktiv: als Tänzer, als Choreografen, als Dozenten. Die Plattform dient der Vernetzung und Kooperation  und ist offen für Gäste. Von hier aus werden gemeinsame Projekte sowie Einzelprojekte realisiert. Bereits zwei Produktionen konnten in 2014 gezeigt werden: „Corvus – Second Nature“ (im Theater Bremen) und „Street Art Project – Allowed to play“ (in der Schwankhalle). Die Produktion „Schweres Wasser“ hat am 4.12. in der Schwankhalle Premiere.

http://tanzkollektivbremen.de/

vlcsnap-2016-08-06-21h14m49s489 Kurt Peters- ein Archivar mit Theaterblut

Sendetermin Deutsches Tanzarchiv Köln Köln 8.11.2015

Videocollage zum 100 jährigen Geburtstag von Kurt Peters.

Nachspann von Heide-Marie Härtel: 

“Kurt Peters war während meines Studium  1967-1971 gemeinsam mit Peter Appel Direktor des Instituts für Bühnentanz in Köln und Mentor meines weiteren künstlerischen Weges.

Mit der Begründung des Deutschen Tanzfilminstituts in Bremen versuchte ich fortzusetzen, was er mir in die Wiege gelegt hatte. Ich wollte sichtbar machen, was die Schätze seines Archivs und seine Gedankenlandschaft mir über den Tanz eröffnet hatten.

Ein langes Interview mit ihm Anfang der 90iger Jahre sollte Bestandteil eines Filmporträts werden, das aber wegen seines baldigen Todes nicht mehr fertiggestellt werden konnte.

Heide-Marie Härtel, November 2015″ 

 

12430_Schülerpraktikum_17.3.2015 Schülerpraktikum im Deutschen Tanzfilminstitut

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen D 18.3.2015

Wir, Jennifer Diekmann und Caroline Zambiasi, absolvierten unser Praktikum im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen. Jennifer kommt aus der Wilhelm-Olbers-Schule und Caroline kommt aus dem Hermann-Böse-Gymnasium. Wir beide mussten fast zeitnah ein Schülerpraktikum absolvieren und kannten uns vorher aber nicht. Wir haben viele neue Erfahrungen sammeln können und vieles im Bereich Medien und Tanztheater gelernt. Jeder Tag bat uns neue Aufgaben, wie zum Beispiel schneiden von Videomaterialien, digitalisieren und überspielen von VHS-Kassetten, abtippen verschiedener Interviews für ein Filmprojekt, Fotoshooting und vieles mehr. Diese mussten wir alle meistern und es machte uns immer wieder Spaß, neue Dinge zu lernen. Ein großes Highlight war für uns der Dreh des Tanztheaterstückes „Die Argonauten“ der young artists von Augusto Jaramillo Pineda in der Schwankhalle Bremen. Auch wenn das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen klein wirkt, so ist es doch ein Ort voller großartiger Schätze und wichtiger Aufgaben. Diese mag man mit bloßem Auge zwar nicht sofort erkennen, jedoch hat uns unser Praktikum vielseitig erstaunt.

12416_Die Argonauten_Pineda_18.3.2015 Die Argonauten | Augusto Jaramillo Pineda
Premiere der "young artists", steptext dance project
Dreharbeiten Steptext dance project Bremen D 18.3.2015

Sie kommen aus Deutschland, Gambia oder der Ukraine, sie sind zwischen 11 und 23 Jahren alt, sie leben in Bremen und starten dort ihr Abenteuer: Als zeitgenössische ARGONAUTEN unternehmen die young artists mit ihrem neuen Tanztheaterstück eine Reise in den antiken Mythos und erkunden die aktuelle Relevanz seiner Sinnbilder und Figuren.

Jeder und Jede verlässt Vertrautes und erringt beim spektakulären Casting der Helden einen Platz an Bord der Argo. Ab dann sind alle unterwegs. Für unbekannte Dauer in einem Boot, hinein ins Ungewisse, ins Risiko. Wohin? Jeder hat persönlichen Motive, trifft auf Hindernisse und Herausforderungen, geht durch Prüfungen, verändert sich, entwickelt sich weiter. Aus vielfältigem Tanz, waghalsigen, fröhlichen und nachdenklichen Szenen fügen die Akteure ein radikal vitales Kaleidoskop individueller Lebenshaltungen und überraschender Reisewege. 

Im eigens geschaffenen Soundtrack trifft Nick Cave auf Shirley Bassey, auf der Bühne wüten die mehrköpfige Hydra und die boshaften Vogelmischwesen Harpyen. Kämpfe toben um Macht und Anerkennung, Liebe erwacht in leisen Tönen, der eiserne Riese Talos geht zu Boden und Totengott Thanatos begleitet schmunzelnd die Irrfahrten der Lebenden. Den Helden der Sage gilt es, das Reichtum verheißende Goldene Vlies zu erbeuten. Wofür steht es heute, das Fell des Widders Chrysomeles? Für welche Wünsche machen wir uns auf die Reise – und wie und wo ist welches Glück zu finden? 

 

Künstlerische Leitung, Choreografie, Theatertraining: Augusto Jaramillo Pineda | Mitarbeit Choreografie, Training: Kossi Aholou-Wokawu, Joël Detiège | Darsteller/innen young artists: Yevtieniia Bielskikh, Mustapha Danso, Inez Klimczak, Klara Landwehr, Mariama Jobe Schasse, Judith Springer, Lea Steineke, Koda Jawara | Komposition/Soundtrack: Femi | Kostüm: Lisa Kohlstädt | Technische Leitung, Licht:Timo Reichenberger | Training: Tina Havers | Produktionsleitung: Johanna Schlösser, Sarah Myriam Wolf | Produktionsassistenz: Charlotte Werner | Produktion: steptext dance project

 

IMG_0143 (1) Vom Wert des Tanzes (Meeting)

Im Rahmen des Workshops begegnen sich Künstler_innen, Produzent_innen und Veranstalter_innen aus unterschiedlichen Bereichen des Tanzes, um gemeinsam den Wert des Tanzes für die Gesellschaft und das Potential des Tanzes in der Stadt und der Region zu diskutieren.

Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie kann sich der Tanz in Bremen und mit Blick auf Partner in den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein weiter entwickeln? Wie kann der Tanz gemeinsam gestärkt und wie kann gemeinsam ein noch größeres Publikum erreicht werden?

Ziel ist es, langfristig ein Tanz-Entwicklungskonzept für Bremen und die Region zu entwickeln.

Dieses Meeting im Rahmen des Festivals TANZ Bremen bildet den Startpunkt in der Reihe mehrerer regionaler Treffen, die der Dachverband Tanz initiiert, um Entwicklungskonzepte und Modellprojekte für den Wettbewerb um eine Bundesförderung voran zu bringen. (Pressetext Tanz Bremen 2015)