Alle Termine | Filmvortrag | Dreharbeiten

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Hier finden Sie eine Chronologie über die bisher online erfassten Termine des Instituts.

373_Ilka-Schoenbein_11 Ilka Schönbein, Kurzporträt
Kurzporträt für 3sat
TV-Produktion Kampnagel Hamburg D 29.8.2005

Gabriele Wittmann und Hartmut Sebel. Ilka Schönbein gilt in Deutschland noch als Entdeckung. In Frankreich lebt sie und gastiert auf allen Festivals. In Giessen erlernte sie das Puppenspiel um mit ihren grotesken Strassenperformances in den französischen Festival-Städten bekannt zu werden. Schließlich lud man sie ein, ihre Arbeiten auf französischen Bühnen zu zeigen. Ihr Weg führt nun zurück nach Deutschland. Das Hamburger Sommerfestival LAOKOON auf Kampnagel hat sie eingeladen. Anlass für Gabriele Wittmann und Hartmut Sebel dem deutschen Publikum Ilka Schönbein vorzustellen.

Sendetermin: 3sat, Sa. 03.09.05, 19.20 Uhr

Wiederholungen:Mo. 05.09.05, 6.25 Uhr und 9.05 Uhr

www.3sat.de   www.kampnagel.de

TV-Produktion für 3sat, Theatermagazin Foyer,

Autoren: Gabriele Wittmann und Hartmut Sebel

 

348_Endicott-Interview_B10920_02 Jo Ann Endicott zu Gast im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 9.7.2005

Die Choreografin Jo Ann Endicott, Mitarbeiterin und Tämzerin bei Pina Bausch , sichtet Material für einen französischen Sender. Dieser hatte Pina Bauschs “Orpheus” in der Pariser Oper gedreht und dabei Aufnahmen für ein Portrait über Endicott gemacht, die sie nun mit Bildern früher Stücke aus den Archivbeständen des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen ergänzt.

346_1-Jahr-Tanzstadt-Bremen_B12968_02 Ein Jahr TANZstadt: Bremen
Präsentationsvideo
Video-Produktion Tanzstadt Bremen Bremen D 8.7.2005

Vor dem Goetheplatz-Theater präsentiert sich die TANZstadt und zeigt eine Dokumentation der Aktivitäten des ersten Jahres ihres Bestehens. Schauen Sie mal vorbei. Für Überraschungen ist gesorgt.

Schnitt: Heide-Marie Härtel, Hartmut Sebel

Layout: Ulrich Scholz

Prod.: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen 70 min Ort: Goetheplatz, Bremen 12-20 Uhr

www.tanzstadt-bremen.de

338_Choreo-Avantgarde-Rubato_Premiere_13 Rubato, Filmpremiere des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen
im Rahmen von Dance on Demand: Die Choreographische Avantgarde, Teil 4
Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 1.5.2005

Lernen Sie die Choreografen persönlich kennen, sie sind bei der Premiere unsere Gäste.

Realisation: Ulrich Scholz

Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen 40 min

> Videoclip ansehen 

Wallsaal der Zentralbibliothek Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen, 20 Uhr Hintergrund

315_TagNacht-Dietrich_B136001_02 TAG.NACHT, Urs Dietrich
Premiere im Bremer Tanztheater
Dreharbeiten Bremer Tanztheater Bremen D 5,8,2005

Tanz und Video. Es gibt viele Beispiele von bemühtem, aber letztlich doch misslungenem Miteinander der Kunstformen. In TAG.NACHT stammen beide Elemente aus einer Hand – ein Blick auf die Möglichkeiten dieser Symbiose. Tänzerisch sehen wir Urs Dietrichs Formen, von Stück zu Stück weiterentwickelt, Seiten in einem Arbeitsjournal, verpflichtet einem deutlich nachvollziehbaren Prozess des Forschens. Nun verkörpern diese Formen einen weiteren Qualitätssprung. Denn der Tanz erscheint eingebettet in ein Bühnenbild, das allein aus der im Hintergrund der Bühne projizierten dritten Video-Arbeit von Dietrich besteht. Nach Im Bade wannen (2003) und Susanne Linke Hommage (2004), wo Dietrich Tanz als Gegenstand eines mit tänzerischen Qualitäten aufgeladenen Videos verarbeitet, ist dieses Video Bestandteil der Choreografie selbst. Die Kontinuität von tänzerisch-inhaltlicher Auseinandersetzung verbindet sich hier mit ihrer Formulierung in einem anderen Medium, dem Licht des Beamers. Eine bemerkenswerte Situation entsteht nun damit, das Stück nicht in der Konvention eines Theaterbesuchers zu sehen, sondern durch die Optik einer Kamera, aus der Perspektive des zweiten verwendeten – elektronischen – Mediums. Der Tanz tritt in dieser Konfrontation selten so intensiv hervor wie bei TAG.NACHT. Das Video auf der Bühne zerschneidet die aufgezeichneten Bewegungen der Tänzer, fügt ihnen videospezifische Bewegungen und Collagen aus ineinandergeblendeten Bildausschnitten hinzu. Von der Leinwand herab sprechen die Tänzer über ihre Erfahrungen bei der Entwicklung des Stücks, tasten sich am Sujet entlang, der Auseinandersetzung mit dem Bremer Dom, in dem das Stück ursprünglich gezeigt werden sollte, Hoffnungen, Religion, Gruppendynamiken, choreografische Prozesse. Vorne treten sie live in das Bild hinein, vollziehen in ihren Bewegungen das, was sie hinten verkörpern nach, komprimiert in die klassische Situation eines Tanz-Abends. Die Kamera spürt nicht mehr nur den Bewegungen der Tänzer auf der Bühne nach, das Okular schneidet ein Bild heraus, in dem Hintergrund und Bühne zu einer Fläche verschmelzen. Wo hinten Muster vorbeifliegender Texturen stoppen und weiterrauschen sausen Arme und Beine, Köpfe ins Bild, eine kleine Bewegung – um wieder zu verschwinden. Es entsteht eine visuelle Komposition, die einen intensiven Eindruck des eigentlichen Sujets hinterlässt. Die Chronologie von Dietrichs Stücken gipfelt in dieser, auf so überraschende Weise aufscheinenden, für den Zuschauer wohl fast (noch) unsichtbaren Form künstlerischen Ausdrucks. Sie hat ein zweites Medium in sich aufgesogen und bricht die Konvention des Theaters neu auf. ORT.LOS (2002) löste den Raum auf, PERSONA  (2003) entpersonalisierte die Tänzer, die so einen ungeheuren Drive, einen gemeinsamen Bewegungsrausch entwickelten. Dann kam mit LAREN (2003) eine Zwischenstufe, die nicht mehr so klar diese Loslösung vom Tanz als narrativem Mittel betrieb, eine Phase der Suche, in der Dietrich an seinen ersten Videos arbeitete. . Dann CLIP (2004), wieder ein Rausch von ineinander verschmelzenden Bewegungen, in genau dessen Miteinander die Tänzerpersönlichkeiten heraustreten konnten.KITZ (2004): Hier ein merkwürdiger Unterton im Kampf mit den Klischees von Ego und künstlerischem Werk, Transzendenzsuche auf dem Weg zum Konkreten des Tanzes – oder doch nicht? Nun kommt es im Video-Monitor zusammen – vielleicht, wie gesagt, nicht auf der Bühne aus der Sicht des „klassischen“ Zuschauers. Die Bühne erscheint wie in den besten Zeiten kritikbeflügelter Kunst als Ort der Konvention: Als Ort der Mitteilung an Zuschauer und Theaterbetrieb in deren Funktion des Finanziers von (künstlerischen) Prozessen, welche sich nicht durch ihre Bühnenpräsenz oder Bühnentauglichkeit – bis hin zur Anbiederung an den Bühnenbetrieb – zurechtstutzen lassen (wollen).Wir sehen das Zeugnis einer Arbeit, die die Grenzen gewohnter Rezeptionsbedingungen überschreitet. Nicht um des Skandals willen, sondern um bei sich zu bleiben. Eine Arbeit, die sich auch nicht in das andere Medium aufgibt, wie wir es von kokettierenden Pseudozynikern kennen, die den Menschen abschaffen möchten um sich – oder was übrig bleibt – ganz der Maschine hinzugeben. Hier wird die Konfrontation der Menschen miteinander immer noch gewahrt. Aber sie wird auf die Bühne gezerrt als Video-Dokument, montiert zu einer Folge von Statements, die der Choreograf (be)schneidet, in der er Auskunft gibt über die Konflikte der Beteiligten, wie sie sich sonst nur in den Bewegungen des Tanzes erahnen lassen und vielleicht im Werkstattgespräch, unbewegt, dem interessierten Publikum vermitteln.Dieser Depression, dem Verzweifeln an der nahezu unmöglich scheinenden Verständigung und konventionalisiertem Miteinander gibt dieses Stück in einer kaum gesehenen Radikalität und Gewalt Raum. Und das kann es um so mehr, wie entschiedener es am Tänzer auf der Bühne festhält.Die Stärke des Stücks entsteht damit, dass sich in der Video-Bearbeitung der ganze Ekel der Depression findet, in überbordenden leeren Effekten, der Hintergrund des Tanzes – im doppelten Sinn: Das Medium zeigt sich authentisch und ungeschönt in seiner Form als gesellschaftliche, gewachsene Ursache des Kommunikations-Debakels. In der TANZstadt:Bremen wird nach wie vor Tanztheater Geschichte geschrieben. Entdecken Sie Ihr Abenteuer Tanz, TAG.NACHT

Vorankündigung: FILMPREMIERE des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen: Dance on Demand: DIE CHOREOGRAFISCHE AVANTGARDE IV Tanzcompagnie Robato  Realisation: Ulrich Scholz Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen 40 min > Videoclip ansehen  Termin: vorauss. Mitte Juni 2005, im Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Forum am Wall, Am Wall 201, 29195 Bremen Weitere Termine des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen finden Sie unter: Aktuelles \

 

 

Event-Kalender

 Urs Dietrich Bremer Tanztheater 

www.bremertheater.com

 

TAG.NACHT Chor.: Urs Dietrich Bremer Tanztheater 

 

311_Schloemer-zu-Gast_B13142_10 Joachim Schlömer zu Gast im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen
Filmpremiere im Rahmen von Dance on Demand: DIE CHOREOGRAFISCHE AVANTGARDE
Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 23.4.2005

Tanzjournalist Norbert Servos stellt ein weiteres Choreografenportrait von Filmemacher Ulrich Scholz vor. Der Film zeichnet die künstlerische Entwicklung von Joachim Schlömer nach, eine Gradwanderung zwischen den Sparten. Heute versteht sich Joachim Schlömer eher als Regisseur. Lernen Sie ihn auch persönlich kennern, er ist bei der Premiere unser Gast. Realisation: Ulrich Scholz Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen 40 min > Videoclip ansehen  

 

Ort: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen, 20 Uhr Hintergrund: TOP NEWS

Felix Ruckert TV-Bericht

TV-Produktion 3sat D 2005

TOP NEWS Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen on air. TV-Sendung Premierenbericht Felix Ruckert: Messiah Game in FOYER auf 3sat Magazinbeitrag, 5min Autoren: Gabriele Wittmann, Hartmut Sebel Produktion: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Redaktion 3sat: Birgit Adler-Conrad Sendetermin: Sa. 19.03.05, 19.20 Uhr Wiederholungen: Mo. 21.03.05, 6.25 Uhr und 9.05 Uhr


H I N T E R G R U N D: Die Uraufführung von MESSIAH GAME. Bereits die frühen Stücke von Felix Ruckert, Folkwang-Schüler und ehemaliger Tänzer bei Pina Bausch, waren umstritten. Mitmachtheater nannten es die einen. Andere schätzten die Arbeiten als überzeugenden Ansatz die Trennung von Bühne und Publikum aufzuheben. In Ring sitzt eine Gruppe von Zuschauern im Kreis auf der Bühne, mit dem Rücken zur Mitte. Die Tänzer berühren die Zuschauer, bewegen sie, wechseln zum nächsten, setzen ihren Tanz im Zentrum des Kreises fort, sichtbar nur für die anderen Zuschauer. Die Gruppen erfahren den sich halbstündig mit anderen Gästen wiederholenden Tanz so aus unterschiedlichen Perspektiven. Secret Service nimmt den Besuchern den visuellen Eindruck komplett und leitet sie in die Tiefe eigener Bewegungserfahrung. Mit dem Kauf der Eintrittskarte bekommt jeder seinen Termin und geht allein in die Veranstaltung. Blind wird er von den Tänzern im Raum bewegt, taumelt, schwebt, wird gezogen, aufgefangen, gehalten und wieder in die nächste Begegnung entlassen. Der Zuschauer entscheidet im Anschluss, ob er auch einen Termin für den zweiten Teil buchen möchte. Denn dort steigern die Tänzer die Intensität der Bewegung und Berührung bis an die Grenze zum Schmerz. Unbekleidet taucht der Besucher in die Sinnlichkeit sadomasochistisch gefärbter Bewegung und Berührung ein. Die Augen verbunden, von den Händen der Tänzer sanft aufgenommen, entstehen Pfade auf der Haut, Wege des Erforschens erster Reaktionen, hin und wieder ein Zwicken, schließlich Hängen an Seilen, die Tänzer klatschen, streicheln, kratzen, küssen. Auch der Lederriemen kommt zum Einsatz, süße Verlockung und dann ein Schlag – sofern nicht Unwohlsein signalisiert wird. Diese sinnliche Verständigung, das ineinander Fließen der Beteiligten, macht das Stück für beide Seiten zu einer besonderen Erfahrung. Doch es stellt sich die Frage, ob die Bühne der geeignete Ort ist. Wo verläuft die Grenze zwischen der Intensität von Kunst und Therapeutischem?


Nun also Messiah Game. Ein Gruppenstück, in dem Felix Ruckert seine choreografischen Qualitäten deutlich hervorbringt. Ein Stück von jenseitiger Ruhe – trotz der extrem temporeichen Tanzsequenzen, als Improvisation von den Tänzern brilliant entwickelt. Nicht zuletzt trägt das Bühnenbild zu diesem scheinbaren Stillstand bei: Die fünf Szenen des Stücks werden zu Universen, in denen sich dieselbe Ganzheit entfaltet, mit jeweils unterschiedlichen Akzenten. Die Taufe vor einer Wand aus breiten Alustreifen, die an die Struktur gotischer Kathedralen erinnert, geheimnisvoll selbst in gleißendem Licht. Der energiegeladene Tanz verliert den Boden, wo er gleichzeitig kaum realer an ihn gebunden sein kann. Als Idee des Starken und gleichermaßen von seiner Bestimmung Hinweggerissenen, findet sich diese für Ruckert doppeldeutige Figur Jesu hier wieder. Die Versuchung in der Wüste im schummrig braunen Schein eines hoch oben hängenden riesigen Dornenkronen-Gebildes aus Neon. Die Tänzer nackt, in Posen barocker Gemälde, wie Inseln im Meer der Wüste. Zwischen ihnen tanzt die Versuchung, rote Wäscheklammern an der Haut des Rückens. Flügel eines Engels oder Vorschein der Wundmale? Das letzte Abendmahl – natürlich – als Persiflage auf Leonardo da Vincis Abendmahl. Ruckert verlässt nicht die Folien der überkommenen Vorstellungen. Er nimmt sie auf als Basis, als die uns prägenden Bilder und vermeidet so eine vordergründige Konfrontation mit dem Thema. Auch damit entsteht diese Ruhe, die Ruckert quer dazu seine eigene Arbeit zeigen lässt: Bei ihm verkörpern alle Rollen Jesus, sowohl die Hingebungsvollen, als auch die Fordernden, Bestimmenden. Und so steigert sich das Abendmahl zur wilden Party in Lack und Leder und realem Stiefellecken, in einem Raum aus sich leicht bewegenden, hellen Vorhängen, mit denen die Zeit der Kreuzigung entgegen zu wehen scheint. Die Improvisation der Tänzer findet einen neuen Gegenstand. Sie geht hinein in einen Bereich, der, wie auch der Tanz, vom Gespür für das Gegenüber lebt, so der Gefühlsrausch nicht in seelische oder physische Verletzung umschlagen soll. In den Augen der Zuschauer folgt nun die umstrittenste Szene des Abends, die Kreuzigung. Ruckert führt dem Publikum gleich drei Kreuzigungen nebeneinander vor, als real durchgeführte sadomasichistische Session von vierzig Minuten, kein “Mitmachtheater”. Wieder die roten Wäscheklammern, Klapse auf den Po, schaukelnd an Ketten, mit geschlossenen Augen Momente des Wartens auf die nächste Berührung, Streicheln, Küssen oder ein Hieb mit dem Sechsriemer, die Nervern reagieren auf jeden Luftzug. Ruckert versteige sich in ein naturalistisches Gewalt-Spektakel, dies zeige seine Unfähigkeit zu choreografieren, oder: Ruckert falle hinter die Qualität seiner früheren Arbeiten zurück, weil sich das Empfinden der Tänzer nicht auf das Publikum übertrage, oder: Ruckert sei der erste, dem es gelingt eine derart große Nähe zum Publikum herzustellen, die Meinungen gehen weit auseinander. Die Auferstehung findet auf leerer Bühne statt. Allein rechts und links zwei Mikrofonständer entlocken den Tänzern abwechselnd Gefühls-Stereotypen: “I like it”, “I know”. Aus ihrer Sprecherrolle brechen sie aus, in die Mitte, in fabelhafte Soli, nur wenige Schritte, während der nächste schon ins Mikrofon haucht. Schließlich sind sie alle auf der Bühne und formieren sich zu einem ekstatisch feiernden Gospelchor unter der Leitung eines Chorleiters, der den Stimmen die Einsätze diktiert. T-Shirts, vorne “Cie. Felix Ruckert”, hinten “Messiah Game”, – man möchte mit der Leichtigkeit dieser Ironie fragen, wo es sie zu kaufen gibt. Dort ist Herr Jesus also heute angekommen. Wieder eine der bekannten Folien, bei Ruckert aufgelöst in einer improvisierten Komposition von Stimmen, die dem bewegten und tastenden Miteinander der Tänzer in nichts nachsteht. Zum fünften Mal schließt sich der Vorhang. Am Tag nach der Premiere sagen die Veranstalter die geplanten Vorstellungen in Strassburg ab. Das Stück sei – leider – in dieser katholische Region nicht zu vertreten. Der Premierenbericht des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen in Foyer auf 3sat – fünf Minuten, in denen Sie sich ihr eigenes Bild machen können. Weitere Vorstellungen von Messiah Game sind im Herbst 2005 geplant. Infos unter: www.felixruckert.de


Sendetermin: Foyer, 3sat Sa. 19.03.05, 19.20 Uhr Wiederholungen: Mo. 21.03.05, 6.25 Uhr und 9.05 Uhr


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