Stückmitschnitte

Das Institut bietet freien Choreografen, Tanzkompanien und städtischen Ensembles den Zwei-Kameramitschnitt ihrer Produktionen an.

Interessenten finden nähere Informationen zu den Angeboten der Tanzfilmproduktion unter dem Menüpunkt Service | Kontakt

Foto: Daniela Buchholz >>made in Deutschland – BauHaus<< G. Grollitsch / F. Aimar
Tanz - präsentiert von steptext dance project in Koproduktion mit tanzbar_bremen
Dreharbeiten Stückmitschnitte Schwankhalle - Bremen D 31.1.2020 um 20 Uhr

“In unseren Häusern, in Dingen des täglichen Lebens, in unserer Gesellschaft hat die Bauhausschule nachhaltig Eindrücke hinterlassen.
›Wie werden wir wohnen, wie werden wir siedeln, welche Formen des Gemeinwesens wollen wir erstreben?‹ (Walter Gropius, 1924)

Welche Antworten finden wir heute auf diese Fragen? Sind ungewohnte künstlerische und gesellschaftliche Positionen aktuell akzeptiert? Werden sie aktiv gesucht und unterstützt? Wie können neue Ideen und Impulse aus Kunst, Kultur und Gesellschaft Anstoß für Veränderung politischer Systeme bringen? Mit einer Suche nach wandelbaren Formen macht sich ›gemeinsam BauHaus‹ (AT) auf den Weg, diesen Geist in soziale Körper des 21. Jahrhunderts zu tragen.”

 

PREMIERE
am FR 31.01. um 20.00 Uhr
weitere Vorstellungen
SA 01.02. + DO 06.02. + FR 07.02.
jeweils 20 Uhr

 

Produktion: steptext dance project in Koproduktion mit tanzbar_bremen e.V. Gefördert von Aktion Mensch.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die Waldemar Koch Stiftung und die Stiftung Sparda-Bank Hannover.

 

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Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen freut sich, die Produktion filmisch zu dokumentieren.

 

Foto: Anja Beutler O Tempora O Mores. Grand Défilé des Masques
Premiere einer Filmversion im Rahmen des KOÏNZI-Kaffeehaus IV
Dreharbeiten Stückmitschnitte KOÏNZI-DANCE e.V. Fabrik der Künste Hamburg, Kreuzbrook 10-12 D 26.04.2019

Zur Performance “O Tempora O Mores – Grand Défilé des Masques” (2017) von Nele Lipp / KOÏNZI-DANCE e. V. sind im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen in enger Zusammenarbeit der künstlerischen Leitung, Heide-Marie Härtel, mit Nele Lipp die zentralen Aussagen des Stücks auf filmischer Ebene kreativ weiter vorangetrieben worden. Entstanden ist eine sehenswerte Filmversion.

 

“O TEMPORA O MORES – Grand Défilé des Masques” ist Ariane Mnouchkine gewidmet. Das Stück ist eine Passage durch einige Arbeiten von Nele Lipp – immer wieder aufgeschreckt vom neuen Geist der Zeit. Die Masken und Objekte für O TEMPORA O MORES … stammen aus anderen Aufführungen von KOÏNZI-DANCE. Einige entstanden im Zusammenhang von Kooperationen mit Christiane Meyer-Rogge-Turner. Sie landeten im Depot – einer Art Orkus. Von dort und damals (O Tempora) steigen sie als Wiedergänger hervor, um angesichts der neuen Sitten (O MORES) Wirrungen offenbar zu machen.”

 

Die Filmversion “O TEMPORA O MORES” wird im Rahmen des KOÏNZI-Kaffeehaus IV anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Heide-Marie Härtel bei KOÏNZI-DANCE e. V. am 25. April 2019 um 20.00 Uhr in der Fabrik der Künste in Hamburg Kreuzbrook uraufgeführt.

Fotos: Sebastian Wolf Schlafwandler 1999 / 2019

Dreharbeiten Künstler Support Stückaufzeichnungen (Auswahl) Stückmitschnitte steptext dance project Bremen D 13.03.2019 um 20.00 Uhr

“So humorvoll vital wie besonnen fragil entführt das Tanzduett SCHLAFWANDLER 1999/2019 in die schwebenden Sphären zwischen Schlafen, Träumen und Wachen. Des alltäglichen Gerangels und Gerennes müde taucht ein Paar in seine unbewussten Welten ein – und findet sich in einem Strudel eigenwilliger Reminiszenzen wieder. Kaum Erinnertes und längst Verdrängtes münden in skurrile Ausbrüche, fliegende Federn, bebenden Unmut und kippende Balancen. 20 Jahre nachdem Helge Letonja diesen surrealen Bilderbogen für Anne Minetti und Ziv Frenkel kreierte, nehmen die beiden die Choreografie wieder auf und führen sie mit neuen Fragen fort.
Wie speichern Körper Erlebtes? Der lange Taumel zweier Menschen ums Finden und Verlieren, welche Essenzen birgt er für den Tanz? Zu Schuberts „unvollendeter“ Sinfonie in h-Moll zeichnet das Duo ein entschleunigtes Ringen um Gleichgewichte in die fließende Zeit. “

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Choreografie 2019, Tanz: Anne Minetti, Ziv Frenkel
Choreografie 1999: Helge Letonja

Musik/Collage: J.B. Lully, Henry Purcell, Israel Bright, Franz Schubert

Bühne: Jurin Wendelstein, Student der Architektur an der Hochschule Bremen

Lichtdesign, Technische Leitung: Timo Reichenberger

Produktionsassistenz: Florentine Emigholz

ÖA-Text: Maja Maria Liebau

Fotos: Sebastian Wolf

Produktion: steptext dance project

Gefördert vom Senator für Kultur Bremen

Unterstützt von: Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Uferstudios Berlin und Compagnie A180°

 

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Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

TANZSALON 25: Kresniks “Macbeth” (Rekonstruktion) aus Linz

Filmvortrag Stückmitschnitte Veranstaltungen Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D Montag, 10.12.2018 um 20 Uhr

 Wiedereinstudierung des Stückes von 1988 (Theater Heidelberg) mit dem Ensemble des Landestheaters Linz.

Mit Ausschnitten aus der Aufzeichnung des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen.

 

Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Grell und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Macbeth entstand auf dem Höhepunkt der bundesrepublikanischen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt den mörderischen Kampf um die Macht. (Pressetext Theater Linz)

 

Die ZEIT titelt 1988: “Die Kieler Affäre – in mörderischen Tänzen” und weiter: “Es ist in Tanzwut, Präzision und Einfallskraft wohl das beste der Tanzdramen, die Kresnik – mit kritischem Blick auf die Familienverhältnisse seiner Titelhelden – in den letzten Jahren geschaffen hat.“ 40 Jahre später hat das Stück noch nichts an Aktualität verloren. “So ist die Rekonstruktion von Kresniks Macbeth eine zeitgemäße Entscheidung. Deren Umsetzung bewältigt das Ballett des Linzer Landestheaters mit leidenschaftlicher Bravour. “, so Helmut Ploebst im österreichischen “Der Standard”.

 

Im Tanzsalon 25 wird die Dokumentation der Premiere am Theater Linz gezeigt.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Filmveranstaltung im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Am Wall 201, Forum am Wall. (Eingang Osterstraße, links neben der Bäckerei)

 

Songs from the neighborhood. Foto Marianne Menke YOUNG ARTISTS: Songs from the Neighborhood

Dreharbeiten Stückmitschnitte Young Artists / steptext dance project Bremen D 23.11.2018 um 20 Uhr

Der eine schnackt im Treppenflur mit jedem, die andere verschwindet grußlos hinter ihrer Tür. Manche feiern zusammen und einige rufen die Polizei, sobald es laut wird: So vielfältig wie die Menschen ist ihr nachbarschaftliches Miteinander. Für ihr neues Bühnenstück sind die young artists in mehrere Stadtteile ausgeschwärmt und haben sich dort mit Bewohner_innen ausgetauscht. Die Impulse aus diesen Begegnungen verwandeln sie auf der Bühne in eine so humorvoll freche wie besonnene Tanztheatercollage. Wer wünscht sich was von den Nächsten nebenan? Warum? Wie wichtig ist Individuelles, welche Rolle spielt Gemeinschaft? Antworten aus unterschiedlichsten Lebensentwürfen, Kulturkreisen und Generationen verflicht das mit jungen Bremer_innen aus Syrien, Ägypten, dem Iran und einem Mutter-Tochter-Duo aus Deutschland besetzte Ensemble zu expressiven Tableaus.

 

CREDITS
Künstlerische Leitung / Choreografie / Tanz- und Theatertraining: Augusto Jaramillo-Pineda
Choreografische Mitarbeit / Tanztraining: Kossi Sebastien Aholou-Wokawui
Tänzer_innen / Darsteller_innen young artists: Mariama Jobe, Azad Kour, John Nessim, Josephine Pavlak, Marie-Luise Pavlak, Ali Zarabi
Kostüme: Rike Schimitschek
Technische Leitung / Licht: Timo Reichenberger
ÖA-Text: Maja Maria Liebau
Produktion: steptext dance project
Gefördert durch: start JUGEND KUNST STIFTUNG BREMEN

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

Macbeth. Rekonstruktion Linz 2018 Macbeth. Kresnik-Rekonstruktion Linz

Dreharbeiten Künstler Support Stückmitschnitte Landestheater Linz Linz Österreich 13.10.2018 um 20.00 Uhr

Choreografisches Theater von Johann Kresnik nach William Shakespeare | Musik von Kurt Schwertsik

 

Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Grell und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Macbeth entstand auf dem Höhepunkt der bundesrepublikanischen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt den mörderischen Kampf um die Macht.

 

Eine gelungene Rekonstruktion, so die Kritik im Standard.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

Foto Marianne Menke AUDITION FOR LIVE/ART von Mokhallad Rasem & Helge Letonja
Festival Sehnsucht Europa präsentiert das Ensemble New Bremen
Dreharbeiten Stückmitschnitte steptext dance project und bremer shakespeare company Bremen D 7.9.2018 um 19.30 Uhr

AUDITION FOR LIFE / ART in der Inszenierung von Mokhallad Rasem und Helge Letonja entwirft ein bühnenkünstlerisches Vorsprechen, ‑tanzen, ‑singen – und erweitert den performativen Wettstreit zu einer vielstimmigen Befragung gesellschaftlichen Zusammenlebens. Hellwach präsent, tabulos gewitzt und bestechend klug vermisst das eigens gegründete Ensemble New Bremen die Fallhöhen unwillkürlicher Zuschreibungen. Mit intensiven Monologen und kollektiven Szenen, einend archaischen Ritualen und kuriosen Kollisionen erprobt es die darstellenden Künste als „gemeinsame Heimat“ im transkulturellen Alltag. Aus dem Aufeinandertreffen verbaler und physisch sinnlicher Sprachen, aus dem Spiel mit Musikstilen und Videoprojektionen, Kostümierungen und Entblößungen, persönlichen Stimmen und Zitaten wächst ein überaus aktuelles Plädoyer für die Kunst als Ort progressiven Miteinanders.

 

Inszenierung: Mokhallad Rasem, Helge Letonja
Mit dem Ensemble New Bremen: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui (Togo), Leila Eskandari (Iran), Oh Chang Ik (Südkorea), Michael Meyer (Deutschland), Augusto Jaramillo Pineda (Kolumbien), Roua Reshah (Syrien), Médoune Seck (Senegal), Kathrin Steinweg (Deutschland)
Dramaturgische Mitarbeit: Renate Heitmann
Ausstattung: Rike Schimitschek
Lichtdesign: Timo Reichenberger
Produktions- und Regieassistenz: Martina Lübbing
Kostümassistenz: Viktor Fadel Saleh
ÖA-Text: Maja Maria Liebau

Produktion: steptext dance project und bremer shakespeare company im Rahmen von Sehnsucht Europa
Koproduktion: Toneelhuis, Antwerpen
Gefördert von: Fonds Darstellende Künste

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

Hieronymus und der Meister sind auch da IT’S TIME TO SAY GOODBY. Susanne Linke Abschieds-Gala Tanz
Theater Trier 2018
Dokumentationen über Veranstaltungen und Events Dreharbeiten Stückmitschnitte Theater Trier Trier D 29.6.2018 um 19.30 Uhr

Das Tanz-Compagnie um Susanne Linke ist stolz, mit Hannes Langolf einen international renommierten Choreographen für das Ensemble gewinnen, und mit seiner Kreation eine weitere prägende Persönlichkeit im zeitgenössischen Tanz vorstellen zu können.

Mit der letzten Vorstellung von “Unruhe” endet somit die Ära der Sparte Tanz unter der künstlerischen Leitung von Susanne Linke. Das Ensemble und Susanne Linke möchten sich von Ihrem Publikum mit einem ganz besonderen Abend verabschieden. Nach der Vorstellung von “Unruhe” und einer kurzen Umbaupause werden zahlreiche markante Passagen von choreographischen Werken, die in diesen drei Spielzeiten mit dem herausragenden Ensemble entstanden sind, noch einmal Revue passieren. Darunter sind: Nemmokna, Ein neues Stück, Tanz 4, Hommage à Dore Hoyer, Hieronymus und der Meister sind auch da, Clip …

Das Ensemble und Susanne Linke heißt das Publikum willkommen, um miteinander diesen Abend zu genießen und sich die Vielfalt der möglichen Tanzsprachen zu vergegenwärtigen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, beide Produktionen filmisch zu dokumentieren.

UNRUHE. Physical Theatre von Hannes Langolf
Vorstellung zum Abschied von Susanne Linke
Dreharbeiten Stückmitschnitte Theater Trier Sparte Tanz Trier D 29.06.2018 um 19.00 Uhr

“Tief berührende Inszenierung voller Poesie und Spielfreude

Fantastischer Ausklang für Susanne Linke: Das Tanzstück „Unruhe“ hat Premiere gefeiert.” Von Eva-Maria Reuther

“Das Leben ist ein Zirkus. Wer sich die kindliche Freude an der eigenen Performance darin erhält, ist fein raus. So wie der melancholische Hilfsbuchhalter Bernardo Soares aus Fernando Pessoas weltberühmtem Werk „Das Buch der Unruhe“. Die Aufzeichnungen des stets gut gekleideten Herrn, dem in der alltagsgrauen Routine seines Lebens zwischen Büro und möbliertem Zimmer der Blick für das Wunderbare im kleinsten Ereignis nicht abhanden gekommen ist und der dabei zum heimlichen Dichter wird, hat Hannes Langolf jetzt für das Theater Trier inszeniert. Es ist die letzte Produktion der Sparte Tanztheater unter der Leitung von Tanz-Ikone Susanne Linke.” Trierischer Volksfreund 22.04.2018

 

Unruhe von Hannes Langolf mit dem Susanne Linke Ensemble.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Past Forward. Rekonstruktion 2018 PAST FORWARD. Bohner-Rekonstruktion
Rekonstruktion am Theater Bielefeld
Dreharbeiten Stückmitschnitte Goethe-Theater Bremen D 26.6.2018 um 20 Uhr

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

Gerhard Bohner gilt als einer der Pioniere des zeitgenössischen Tanzes. In den 70-er Jahren, zur gleichen Zeit wie Pina Bausch und Johann Kresnik, begann er nach neuen choreografischen Ausdrucksformen fernab der Ballettästhetik zu suchen und die Grenzen des Tanzes auszuloten. Im Zentrum von past forward steht ein spätes Werk Bohners, das 1990 unter dem Titel “Angst und Geometrie” seine Premiere feierte. 28 Jahre später wagt sich TANZ Bielefeld an die Rekonstruktion des Stückes. Hinzu kommen die Arbeiten dreier zeitgenössischer Choreografen, die in einen schöpferischen Dialog mit Bohners Schaffen treten. Individuell gehen Lali Ayguadé, das Choreografenduo Overhead Project und Simone Sandroni mit den Themen und Formen, die in Angst und Geometrie vorkommen, um: Mal greifen sie die strengen Bewegungsprinzipien auf, mal durchbrechen sie diese, mal setzen sie auf Reduktion und Klarheit, mal lassen sie die TänzerInnen ihre Ausdrucksmöglichkeiten spielerisch erforschen. Aus den unterschiedlichen Choreografiesprachen entsteht ein vielschichtiger Abend, der ein Stück Tanzgeschichte aufleben lässt und gleichzeitig Verbindungslinien zu den internationalen Strömungen im zeitgenössischen Tanz sichtbar macht.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

PAST … PRESENT … FUTURE. MundM Theater Winterthur
Marciano und Minasi Tanz zeigen Ausschnitte aus der Arbeit ihrer Tanzschule
Dreharbeiten Stückmitschnitte MundM Theater Winterthur Schweiz 10.06.2018 um 11.00 Uhr

Mit dieser Veranstaltung präsentiert die Tanzschule MundM Ausschnitte ihrer Arbeit und die der zum Teil erheblich fortgeschrittenen LaienschülerInnen. Von den Jüngsten bis zu den Erwachsenen sind die unterschiedlichen Tanzstile bühnengerecht geformt, mit Eifer und Hingabe geübt und durch stetige Unterstützung der Lehrenden begleitet worden. Immer stand für alle dabei der glücklich tanzende Mensch im Vordergrund. An diesem Abend feiern Patti Marciano und Giovi Minasi mit ihren Gästen und freuen sich, das Vergangene in Erinnerung zu rufen, die Gegenwart zu genießen und mit allen gemeinsam in die Zukunft zu gehen.

 

Gastchoreografin: Gisela Peters-Rohse, Köln

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung mit 31 Stücken filmisch zu dokumentieren.

IN BETWEEN. FotoMarianneMenke IN-BETWEEN / DIGGING IN THE NIGHT [africtions]
THE CHOREONAUTS - AFRO-EUROPEAN NAVIGATIONS IN DANCE - Doppelvorstellung
Dreharbeiten Stückmitschnitte steptext dance project Schwankhalle Bremen D 26.05.2018 um 20.00 Uhr

steptext dance project | Dance Forum Johannesburg, Südafrika

Wie reagieren Menschen in Südafrika, einem Land extremer gesellschaftlicher Kontraste, auf das rasante Tempo des globalen Wandels? Was kostet sie der enorme Veränderungsdruck? Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven blicken die beiden Choreografen auf die sozialen Umbrüche und suchen nach Zwischenräumen und Nischen der Poesie.

 

Mit IN-BETWEEN fokussiert Phumlani Nyanga das Gefühl, inmitten der Verwerfungen des exzessiven Wirtschaftswachstums von äußeren Zwängen getrieben und in materiellen Bedürfnissen gefangen zu sein: Wo ist Zeit für das Wesentliche, ein Innehalten, für Begegnungen? Ist vielleicht Langsamkeit ein zukunftsweisendes Konzept? Dabei vertraut er mit seiner eindrücklichen, auf dem südafrikanischen Festival Dance Umbrella prämierten Tanzkunst auf choreografische und inhaltliche Fortentwicklung: „Diese Arbeit ist ein Prozess des Erinnerungsaustausches; sie fragt nach der Zeit, die durch die Konflikte der menschlichen Spezies verloren gegangen ist.“

 

Helge Letonja, der in den letzten Jahren mit zahlreichen Künstler_innen des afrikanischen Kontinents kollaborierte, kreiert mit seinen international ausgezeichneten Arbeiten vibrierende Reflexionen gesellschaftlicher Zustände. Für DIGGING IN THE NIGHT verschränkt er Nyangas Impulse mit Anklängen aus verschütteten Sehnsuchtswelten und persönlichen Eindrücken: „Im Hotspot von Johannesburg, dort, wo einst die Goldminenarbeiter auf glückliche Funde hofften, flanieren heute lässige „Black Dandys“, Hipsters und Start-up-Unternehmer durch den Puls der Nacht. Die Müllsammler, die sich an offenen Feuern wärmen, zeichnen ein anderes Bild in den Himmel.“ Gemeinsam mit vier Tänzern erarbeiteten die Choreografen ihre so dynamischen wie besonnenen Stücke im Ebhudlweni Arts Centre in Mpumalanga, einem Zentrum, das sich nachhaltigen Tanzkunst-, Ökologie- und Bildungsprojekten verschriebenen hat.

 

KONZEPT / CHOREOGRAFIE Phumlani Nyanga & Helge Letonja CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Thabo Kobeli MUSIK / KOMPOSITION/COLLAGE Teboho Letele, Matthew Sabela TANZ Steven Chauke, Thabo Kobeli, Eugene Mashiane, Shawn Mothupi KOSTÜM Helge Letonja
PRODUKTION steptext dance project in Koproduktion mit Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tanz! Heilbronn, Theater Bremen.

 

Festivalprogramm [africtions]

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, beide Vorstellungen filmisch zu dokumentieren.

SANSTITRE. Foto Nadia Beugre SANS TITRE – CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE [africtions]
The Choreonauts - Afro-European Navigations in Dance / Festival africtions
Dreharbeiten Stückaufzeichnungen (Auswahl) Stückmitschnitte Theater Bremen / steptext dance project Bremen D 23.5.2018 um 20 Uhr

Nadia Beugré, Renate Graziadei / ASSOCIATION TRANSIT Abidjan, Côte d’Ivoire

 

Nadia Beugré macht in SANS TITRE die Essenz ihres energetisch-explosiven choreografischen Schaffens zum Thema: Tanz als ästhetisches Mittel der Selbstbehauptung. Basierend auf Interviews mit Jugendlichen aus der Millionenstadt Abidjan, setzt ihr Stück der wachsenden Perspektivlosigkeit und den überkommenen, ungerechten Bildungsstrukturen ein Plädoyer für individuelle Entfaltungsfreiheit entgegen. Was sind zukunftsfähige Wege, Altes weiterzugeben und zu Entwicklungen von Neuem zu befähigen?

„Tanzen ist Lebenseinstellung, Erproben, Teilen“, bestätigt Renate Graziadei die gemeinsame Haltung und befragt in hochpräziser Bewegungskunst die Gestaltungsspielräume der Einzelnen: „Wenn wir in totaler Ordnung leben, kann sich nichts verändern, wenn wir im totalen Chaos leben, gibt es keinen Halt.“ Für CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE balanciert sie mit den vier ivorischen Tänzer_innen auf jenem schmalen Grat, wo jeder Impuls, jede Entscheidung das Geschehen in die eine oder andere Richtung verschieben kann. Dabei trifft ihre choreografische Aufmerksamkeit für kleinste Momente auf die expressiven Tanz- und Körpersprachen des Ensembles – und die Wechselwirkungen werden zu vielfach lesbaren sinnlichen Ereignissen.

 

SANS TITRE / CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE ist die Gegenüberstellung zweier kontrastreich profilierter choreografischer Handschriften. Nadia Beugré verhandelt konkrete Rebellionen mit großem Humor in performativen Bildern. Renate Graziadei destilliert aus gesellschaftlichen Beobachtungen fein fragmentierte kinästhetische Tableaus. Als „Choreonautin“ erstmals in Abidjan, verbindet ihr Stück Aspekte aus eigener Wahrnehmung mit Inspirationen aus dem Austausch mit den Gastgeber_innen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut freut sich, diese Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Helliot. Deutsche Erstaufführung HELLIOT (A contemporary dance solo for diverse audience) [eigenARTig]
Deutsche Erstaufführung. Vorstellung im Rahmen des Festivals für inklusive Tanzkunst
Dreharbeiten Stückmitschnitte tanzbar_bremen Schwankhalle Bremen D 15.04.2018 um 20.00 Uhr

Das von Antonio Quiles choreografierte Solo heißt wie sein Tänzer, Darsteller und Performer: HELLIOT. Von dessen Leben ausgehend unternimmt das Stück einen szenischen Streifzug, in dem jedes Ereignis eine eigene Geschichte und gleichzeitig vom großen Ganzen erzählt: Persönliches weist auf Gesellschaftliches und Einzigartiges auf Universelles hin. Auf der Bühne werden Dinge wie eine Trommel, ein Zelt, ein Handy, eine Maske, einzelne Äste, eine Leiter zu Partnern des Geschehens und wechselndes Licht, Musik, Echos, Sounds zu Mitspielern. Helliot Baeza von der Compañía Danza Mobile macht seine Begegnungen mit alledem zu unerwarteten Erlebnissen, wirft lautlose und wortreiche Reden in den Raum, schenkt jedem Atemzug immense künstlerische Intensität. Er zeigt nicht Tanz, sondern tanzt, präsentiert nicht Schauspiel, sondern handelt. Ein Solo unerschrockener Kunst in lebendiger Selbstverständlichkeit.

Dauer: 50 Minuten

 

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Moderation: Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler und Journalist

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diese deutsche Erstaufführung filmisch zu dokumentieren.

Duettabend: Quebradas E Imperfectas, Spanien Duettabend – Fünf mal zwei [eigenARTig]
Duettabend im Rahmen des internationalen Festivals für inklusive Kunst
Dreharbeiten Stückmitschnitte tanzbar_bremen Goethe-Theater Bremen D 14.04.2018 um 20:00 Uhr

Fünf sehr unterschiedliche Duette kann man in dieser Aufführung sehen. Es gibt viele verschiedene Gefühle und Beziehungen auf der Bühne. Akrobatik, Breakdance und spanischen Tanz.

 

1. HABRÁ QUE PONERSE CACHAS
Maylis Arrabit, Frankreich / Ebi Soria Corón and Xabier Madina Manterola, Spanien

Es ist ein Spiel mit Sinn, Unsinn, viel Charme und Witz. Ein Lied von Bob Dylan. Der Film „The Royal Tenenbaums“, in dem es erklingt. Die Filmfamilie und die Rollen zweier Brüder darin. Wie Geschwisterverhältnisse sich mit der Zeit verändern… All das und was sie davon halten, stiftet die Tänzer zu einem überschäumenden Austausch an. Aus ihren hin und her fliegenden Ideen wird ein Fest der Bewegungen.

 

2. QUEBRADAS E IMPERFECTAS
Davínia Descals & Íñigo Martínez / Colectivo El Brote, Spanien
Im Titel des Duos, „Gebrochene und Unvollkommene“, steckt sein Thema. Der Tänzer Íñigo Martínez hat Osteogenesis imperfecta, die „Glasknochenkrankheit“. Wie andere Menschen deshalb mit ihm umgehen und wie er selber damit lebt, diesen Gegensatz verwandeln er und Davínia Descals in ein beispiellos ausdrucksstarkes Tanztheaterstück, das in Spanien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

 

3. CAMPANILLEROS / DESEQUILIBRIO
José Galán, La Compañía José Galán & Helliot Baeza, Compañia Danza Mobile, Spanien
Dieses Männerduo setzt die Kombination aus traditionellem Flamenco und zeitgenössischem Tanz in faszinierender Weise um. Das wortlose Zusammenspiel der beiden Tänzer ist der Rhythmus und die absolute Hingabe an den Moment. Der Name José Galán ist mit dem Flamenco verbunden wie kein anderer. Der spanische Lokalmatador gehört zu den Besten in seinem Fach. Helliot Baeze ist im Rahmen von eigenARTig auch am 15. April mit einem Solo in der Schwankhalle zu erleben.

 

4. DARE TO WRECK
Madeleine Månsson & Peder Nilsson / Skånes Dansteater, Schweden
Ein Paar erkundet, wie es ist, sich nah zu sein und doch bereit, den anderen zu verlassen. Sie im Rollstuhl und er nicht, tanzen sie ein kraftvolles, berührendes Duett. Aus jeder Bewegung strahlt ihr Mut zu neuen Fragen und Balancen. Das Stück entstand am Skånes Dansteater, einem Tanzzentrum mit vielfältigem offenem Angebot und der größten freischaffenden Kompanie Schwedens, die international tourt.

 

5. STEPPING STONES
Redouan „Redo“ Ait Chitt & Jeroen van der Linden, Niederlande
Zwei exzellente Breakdancer tanzen die Geschichte ihrer langen Freundschaft – die nach manchen Herausforderungen und 14 Jahren gemeinsamer Performances heute lebendiger ist denn je. Ein künstlerisches Abenteuer mit treibenden Sounds, gewagten Spins, geschmeidigem Style und höchst persönlichen Twists in einer Choreografie, die vom Leiter des weltberühmten Scapino Ballet Rotterdam gecoacht wurde.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diesen Abend filmisch zu dokumentieren.

Kinesferadanza, Peru ¿ Y SI EL OTRO EXISTE? Michel Tarazona / Kinesferadanza, Peru [eigenARTig]
Deutsche Erstaufführung im Rahmen des internationalen Festivals für integrative Tanzkunst
Dreharbeiten Stückmitschnitte tanzbar_bremen Bremen D 13.04.2018 um 19.00 Uhr

Kann Tanz das ausdrücken, was Menschen sonst oft verbergen? In ¿Y SI EL OTRO EXISTE? streifen fünf Tänzer_innen die Hüllen des „korrekten Benehmens“ ab und verlassen sich stattdessen auf ihr innerstes Selbst. Von dort aus, aus diesem „anderen“ Ich heraus, finden sie zu ihren Bewegungen. Ihre Begegnungen tragen sie immer weiter hinein in unbekannten Ebenen ihrer Persönlichkeiten. Nach und nach entfalten sie starke, unerwartete, getanzte Bilder. Eine stille Drehung des Kopfes, ein Pfiff, aufbrandendes Schütteln, Zucken, ein erhitztes Gemenge, plötzlich wieder Ruhe: in allem ist die Verbindung zum unverstellt Einzigartigen spürbar. Aktionen und Reaktionen, Gruppierungen und ihre Auflösungen, Musik und Klangfiguren mischen sich zu einer souverän eigen-sinnigen Choreografie. Mit kompromisslosen Grenzgängen beweist Kinesferadanza, was es bedeutet, im Miteinander auf sich selbst zu vertrauen. Im eigenen Körper und Bewusstsein eine Kraft zu entdecken, die fremde Erwartungen und Vorurteile überwindet.

Dauer: 50 Minuten

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die deutsche Erstaufführung filmisch zu dokumentieren.

ORÁCULO SCIENCE OF SIGNS II: ORÁCULO [eigenARTig]
Vorstellung im Rahmen des internationalen Festivals für inklusive Kunst
Dreharbeiten Stückmitschnitte tanzbar_bremen Bremen D 13.04.2018 um 20.00 Uhr

ORÁCULO erforscht Bezüge zwischen Wissenschaft, Performance und Philosophie. Worin überschneiden sich Ergebnisse jüngster Studien und Botschaften ältester Lehren? Die Künstler_innen von The progressive wave holen ihre Entdeckungen auf die Bühne: Ihr Stück ist der zweite Teil der Trilogie SCIENCE OF SIGNS, in der Gal Naor & Matan Zamir eine performative Sprache für Universalwissen entwickeln. Mit heiligen Schriften als Regieinspiration und Suchbewegungen als Choreografie bespielt das hochkonzentrierte vierköpfige Ensemble sein Labor. Hier ergänzen Tanz, geschriebene und Gebärdensprache, Sounds und Videos einander. Jeder Moment bietet Sinneseindrücke an, statt Inhalte zu erklären. Oráculo ist eine Einladung dorthin, wo Geheimnisse, alte und neue Gedanken tanzen, schimmern und klingen.

Dauer: 90 Minuten

 

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Moderation: Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler und Journalist

 

Konzept, Künstlerische Leitung, Choreografie, Komposition: Gal Naor, Matan Zamir | Von und mit: Jessica Comis, Louis Edler, Gal Naor, Ruby Wilson

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, das Gastspiel filmisch zu dokumentieren.

Gisela Peters-Rohse auf der Bühne mit Günther-Grollitsch. Foto: Daniela Buchholz TANZSALON 19: Gisela Peters-Rohse – Tanzpädagogin / Tänzerin

Dokumentationen über Veranstaltungen und Events Filmvortrag Stückmitschnitte Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D Samstag, 10.02.2018 20:00 Uhr

 “Meine Fersen bäumten sich, meine Zehen horchten,

dich zu verstehen: trägt doch der Tänzer sein Ohr —

in seinen Zehen!”

(Friedrich Nietzsche, “Also sprach Zarathustra”)

Gisela Peters-Rohse konnte jüngst in Bremen in der Premiere von Günther Grollitsch und Fabian Aimar “Der Eintänzer” dem Bremer Publikum zeigen, dass Tanzen nicht nur eine körperliche Kompetenz erfordert, sondern eine Haltung zum Leben allgemein sein kann. Was sie in ihrem 80. Lebensjahr an künstlerischer Kompetenz zeigt, ist nicht zuletzt Ergebnis ihres über 50-jährigen Schaffensprozesses vor allem im Bereich der Tanzpädagogik und der Arbeit als Tanzkritikerin und Tänzerin.   

 

Lernen Sie Gisela Peters-Rohse persönlich in unserem Tanzsalon 19 kennen. Wir zeigen unser Filmporträt “ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE” sowie kurze Ausschnitte aus der aktuellen Produktion “Der Eintänzer”. Themen genug, um mit Gisela Peters-Rohse sowie dem Choreographen Günther Grollitsch und dem Regisseur Fabian Aimar in unserem Institut ins Gespräch zu kommen.     

 

Der TANZSALON 19 beginnt am Samstag, 10. Februar 2018, um 20:00 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550   

 

Weitere Vorstellungen von “Der Eintänzer” am Mittwoch, 14. Februar, und Donnerstag, 15. Februar 2018, jeweils um 20.00 Uhr in der Schwankhalle Bremen. “Der Eintänzer” ist eine Produktion von steptext dance projekt. Wir empfehlen Ihnen, Karten vorzubestellen.

Foto: Lesly Schumann DER EINTÄNZER – Uraufführung

Dreharbeiten Stückaufzeichnungen (Auswahl) Stückmitschnitte steptext dance projekt Bremen, Schwankhalle D 2018.02.02 und 3.2.,14.2.,15.2.2018

 

DER EINTÄNZER 

Tanztheater von Fabian Aimar & Günther Grollitsch mit Gisela Peters-Rohse inspiriert von Texten von Billy Wilder 

 

„Meine braven Beine, meine Brotgeber …  ich tanze mit Jungen und Alten, mit ganz Kleinen und mit Frauen die zwei Köpfe höher sind als ich … mit Damen die den Kellner nach mir schicken“ – so beschrieb der junge Billy Wilder 1927 seine „Tretmühle“ als „Eintänzer“ im Berliner Hotel Eden. Als prekärer Dienstleister dem Vergnügungshunger der ekstatisch vibrierenden Kulturmetropole verpflichtet, verfasste er für die „BZ am Mittag“ jene Erlebnisszenarios, die Choreograf Günther Grollitsch und Regisseur Fabian Aimar heute im Trio mit der fast 80-jährigen, weltweit so aktiven wie berühmten Pionierin zeitgenössischer Tanzpädagogik Gisela Peters-Rohse auf ihre Relevanz für die Gegenwart befragen. Wie bedingten sie damals einander, die unbändige Lebenslust, sexuelle Freizügigkeit und künstlerische Experimentierfreude einerseits, der zurückliegende Krieg und die erneut bedrohliche politische Situation andererseits? Was bedeutet es, seinen tanzenden Körper zu Markte zu tragen?  

 

Szenisch und choreografisch verknüpft DER EINTÄNZER Wilders Beschreibungen und Bewegungszitate aus Gesellschaftstänzen der Zwanzigerjahre und der Avantgarde des Ausdruckstanzes. Leichtfüßiges, Bitteres, Tragik und Humor treffen in einem schillernden Reigen aufeinander, erzählen von Macht und Begehr, Aufruhr und Abgrund, mondänem Glanz und der Schönheit entgrenzter Momente. 

Maja Maria Liebau   

 

Ulrike Troue schreibt im Weser-Kurier am 18.1.2018 dazu “Pionierin progressiver Tanzpädagogik wirkt mit”

  

Das Deutsche Tanzfilminstut Bremen begleitet die Proben dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit filmisch und dokumentiert die Uraufführung.  

 

Uraufführung Freitag, 2. Februar 2018 um 20.00 Uhr

Weitere Vorstellungen Samstag, 3., Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. Februar 2018, jeweils 20:00 Uhr 

 

Ort: Schwankhalle Bremen, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen

 

Tickets: 0421. 520 80 70
www.schwankhalle.de/tickets und an der Abendkasse, NORDWEST Ticket: 0421. 36 36 36 und an allen NORDWEST Ticket Verkaufsstellen, beim WESER-KURIER im Pressehaus und in den regionalen Zeitungshäusern 

Eintritt: 16,- € / 10,- € / Bremen Pass 3,- €

 

 

 Eine KOPRODUKTION mit steptext dance project.  

 

Gefördert durch Der Senator für Kultur Bremen
Unterstützt von Sparkasse Bremen, Waldemar Koch Stiftung, Beate + Hartmut Schaefers Stiftung  

 

 

 

 

12416_Die Argonauten_Pineda_18.3.2015 Die Argonauten | Augusto Jaramillo Pineda
Premiere der "young artists", steptext dance project
Dreharbeiten Stückmitschnitte Steptext dance project Bremen D 18.3.2015 01:20 h

Sie kommen aus Deutschland, Gambia oder der Ukraine, sie sind zwischen 11 und 23 Jahren alt, sie leben in Bremen und starten dort ihr Abenteuer: Als zeitgenössische ARGONAUTEN unternehmen die young artists mit ihrem neuen Tanztheaterstück eine Reise in den antiken Mythos und erkunden die aktuelle Relevanz seiner Sinnbilder und Figuren.

Jeder und Jede verlässt Vertrautes und erringt beim spektakulären Casting der Helden einen Platz an Bord der Argo. Ab dann sind alle unterwegs. Für unbekannte Dauer in einem Boot, hinein ins Ungewisse, ins Risiko. Wohin? Jeder hat persönlichen Motive, trifft auf Hindernisse und Herausforderungen, geht durch Prüfungen, verändert sich, entwickelt sich weiter. Aus vielfältigem Tanz, waghalsigen, fröhlichen und nachdenklichen Szenen fügen die Akteure ein radikal vitales Kaleidoskop individueller Lebenshaltungen und überraschender Reisewege. 

Im eigens geschaffenen Soundtrack trifft Nick Cave auf Shirley Bassey, auf der Bühne wüten die mehrköpfige Hydra und die boshaften Vogelmischwesen Harpyen. Kämpfe toben um Macht und Anerkennung, Liebe erwacht in leisen Tönen, der eiserne Riese Talos geht zu Boden und Totengott Thanatos begleitet schmunzelnd die Irrfahrten der Lebenden. Den Helden der Sage gilt es, das Reichtum verheißende Goldene Vlies zu erbeuten. Wofür steht es heute, das Fell des Widders Chrysomeles? Für welche Wünsche machen wir uns auf die Reise – und wie und wo ist welches Glück zu finden? 

 

Künstlerische Leitung, Choreografie, Theatertraining: Augusto Jaramillo Pineda | Mitarbeit Choreografie, Training: Kossi Aholou-Wokawu, Joël Detiège | Darsteller/innen young artists: Yevtieniia Bielskikh, Mustapha Danso, Inez Klimczak, Klara Landwehr, Mariama Jobe Schasse, Judith Springer, Lea Steineke, Koda Jawara | Komposition/Soundtrack: Femi | Kostüm: Lisa Kohlstädt | Technische Leitung, Licht:Timo Reichenberger | Training: Tina Havers | Produktionsleitung: Johanna Schlösser, Sarah Myriam Wolf | Produktionsassistenz: Charlotte Werner | Produktion: steptext dance project

 

12284_BOXOM, Letonja_681x1024 BOXOM | Helge Letonja
Premiere im Rahmen des festivals "Africtions"
Stückmitschnitte steptext projects Bremen D 6.11.2014 01:20 h

„Boxom“ [boçɔɲ], aus der im Senegal weit verbreiteten Sprache Wolof, ist ein dort oft für die eigene Gesellschaft verwendetes Bild: ein zusammengeknülltes Papier. Ein dynamisches Netz aus Faltlinien entsteht, Metapher für die vielfältigen Zusammenhänge, in denen die Menschen verbunden sind. Mit Tänzerinnen und Tänzern aus Afrika und Europa „entfaltet“ der interkontinental renommierte Choreograf Helge Letonja Aspekte des „Boxom“, befragt westafrikanische Realitäten, blickt von dort nach Europa und umgekehrt. In seinem Ensemblestück fusioniert er Elemente aus den verschiedenen Tanzsprachen, Live-Gesang, lichte und raue szenische Momente zu transkultureller Tanzkunst. (Pressemitteilung der Compagnie)

CHOREOGRAFIE: Helge Letonja | TANZ: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Thierno Ibrahima Diedhiou, Mamadou Dieng, Soraya Ebelle, Ziv Frenkel, Nestor Kouame, Medoune Seck, Alesandra Seutin, Claudia Voigt | DRAMATURGIE:Anke Euler | CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ: Ziv Frenkel | SONGKOMPOSITION: Y’Akoto | KOMPOSITION:Florian Tippe, Y’Akoto | KOSTÜME: Adama Paris | LICHTDESIGN: Laurent Schneegans | PRODUKTION: steptext dance project | In Koproduktion mit Theater im Pfalzbau | PRODUKTIONSLEITUNG: Tobias Steiner, Sarah Myriam Wolf | TECHNISCHE LEITUNG: Roman Fliegel | IN KOOPERATION MIT: École des Sables/ Jant-Bi, Toubab Dialaw, Senegal | GEFÖRDERT VON: Senator für Kultur Bremen.

Plakat: Hexen GmbH – tanzbar bremen | Günther Grollitsch | Foto: ©  Daniela Buchholz Hexen GmbH | Günther Grollitsch, Dorothée Hahne
Premiere | Tanztheater von tanzbar_bremen
Dreharbeiten Stückmitschnitte Steptext Dance Project Bremen D 4.2.2014 01:20 h

Hexen sind hässliche, verwachsene, böse Wesen, mit einer krummen Nase und Warzen im Gesicht. Das ist das klischeehafte Bild dieser ausgegrenzten Märchenwesen. Aber stimmt das so? Und warum wurden sie zu dem was sie sind? Jede von ihnen hat eine individuelle Geschichte, und Vorurteile ignorieren diese meist. Vorurteile und Ausgrenzung sind Teil von Märchen sowie der modernen Gesellschaft. Insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigung. Mit HEXEN GmbH erkundet der Choreograf Günther Grollitsch gemeinsam mit Tänzer/innen von tanzbar_bremen und Schüler/innen der Werkstufe des Schulzentrums Neustadt die tänzerischen und theatralischen Dimensionen von Rollenklischees, gesellschaftlichen Verhaltensmustern und Vorurteilen an Hand von Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen. Szenen aus klassischen und modernen Märchen werden auf den Prüfstand gestellt. Hexen und Hexenmeister werden die neuen Held/innen dieses Märchens. Die Schüler/innen und Tänzer/innen der neuen tanzbar_bremen Produktion lassen sowohl ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung und Vorurteilen als auch ihre Wünsche und Träume in die Tanzproduktion mit einfließen. Das Kostüm- und Bühnenbild wird von weiteren Schüler/innen der Werkstufe gemeinsam mit einer professionellen Kostüm- und Bühnenbildnerin gestaltet. Die Musik wird von Dorothée Hahne komponiert, die schon zahlreiche instrumentale und elektronische Kompositionen, Filmmusiken, Lyrikvertonungen, Hörspielprojekte und Auftragskompositionen realisierte.

 

Künstlerische Leitung: Günther Grollitsch und Corinna Mindt

Choreografie: Günther Grollitsch

Musik/Komposition: Dorothée Hahne

Tanz/Darstellung: tanzbar_bremen

Neele Buchholz, Tomas Bünger, Jenny Ecke, Doris Geist, Corinna Mindt, Oskar Spatz und Schüler/innen der Werkstufe des Schulzentrums Neustadt – Ahmed Gando, Isabel Hellmers-Lopez, Lisa Janik, Trudi Richardson

Kostüm- und Bühnenbild: Katja Fritzsche

 

 

tanzbar_bremen | Schwankhalle Bremen

Ruhr-Ort, Susanne Linke | Tänzer: Alexis Fernandez Ferrera | Foto: © Bettina Stöß Ruhr-Ort, Susanne Linke (Rekonstruktion 2014)
Ein Tanzfonds Erbe Projekt
Dreharbeiten Stückmitschnitte Schauspielhaus Bochum, Renegade Bochum D Januar 2014 01:10 h

In den Kammerspielen hat eines der spannendsten Experimente der neueren Tanzgeschichte Premiere: 1991 schuf Susanne Linke ihr legendäres Tanztheaterstück „Ruhr-Ort“, in dem sie die Arbeit der Männer in den Stahlfabriken und Bergwerken auf die Bühne brachte. Körperliche Erschöpfung wurde zu Tanz und zeigte eindrückliche Bilder der Arbeitswelt des alten Ruhrgebiets. Diese außergewöhnliche Choreografie kommt nun erneut auf die Bühne: Susanne Linke rekonstruiert „Ruhr-Ort“ zusammen mit den Tänzern aus dem Renegade-Ensemble. Es entsteht eine einzigartige Begegnung zwischen Street-Art und Tanztheater, zwischen dem alten und neuen Ruhrgebiet, zwischen Tanzgeschichte und zeitgenössischer urbaner Kunst. Eine Rekonstruktion von Susanne Linke.

(Aus dem Pressetext des Theaters )

 

Choreographie: Susanne Linke


Besetzung:

Ibrahim Biaye, Alexis Fernandez Ferrera,Said Gamal Sayed Mohamed, Janis Heldmann, Paul Hess, Julio César Iglesias Ungo, Lin Verleger, Victor Zapata Choreografie und Regie Susanne Linke Bühne (Original) Frank Leimbach Bühne (Ausführung) Berit Schog Künstlerische Beratung Bühne Robert Schad Kostüme (Original) Angela Spreer Kostüme (Ausführung) Agnes Langenbucher Musik Ludger Brümmer Video Momme Hinrichs, Torge Möller, (fettFilm) Licht (Original) Wilfried Kresiment Licht (Ausführung) Denny Klein Dramaturgie Waltraut Körver, Sabine Reich Produktionsleitung und künstlerische Leitung Pottporus e. V./Renegade, Zekai Fenerci

 

Eine Produktion mit Pottporus e.V./Renegade, Herne

Premiere: 24. Januar 2014

Ein deutsches Requiem, Urs Dietrich / Johannes Brahms Requiem, Urs Dietrich / Johannes Brahms

Dreharbeiten Stückmitschnitte Dom Bremen Bremen D 2012 01:10 h

Am Karfreitag 1868 erklang die Uraufführung im Bremer Dom: Komponist Johannes Brahms persönlich dirigierte Ein deutsches Requiem, das wegen seines überkonfessionellen Charakters sofort große Resonanz auslöste. Nun kehrt das Werk nach St. Petri zurück – als spartenübergreifende Bremer Gemeinschaftsproduktion zwischen Tanztheater, Oper, Domchor und den Philharmonikern unter der Leitung von Markus Poschner. Die Tänzer folgen dabei den Spuren der Trost versprechenden Musik und loten außergewöhnliche Perspektiven des heiligen Raumes aus. Der für seine poetischen Texturen aus Tanz, Musik und Film bekannte Choreograf Urs Dietrich kreierte zahlreiche Solo- und Gruppentanzstücke, seit der Spielzeit 1994 ist er Choreograph und künstlerischer Leiter. Der für seine aufregenden Brahms-Interpretationen gefeierte Markus Poschner wurde 2007 als Generalmusikdirektor nach Bremen berufen, wo er durch seine programmatischen Grenzgänge einen Publikumsboom auslöste.

 

Inszenierung/Choreographie: Urs Dietrich

 

Musikalische Leitung: Markus Poschner

 

Tanz: Vladislav Bondarenko, Tomas Bünger, Eloïse Fournier, Tim Gerhards, Mimi Jeong, Jae Won Oh, Sunju Kim, Robert Przybyl, Magali Sander Fett, Frauke Scharf, Miroslaw ZydowiczGesangssolisten: Sara Hershkowitz, Martin KronthalerChor: Daniel Mayr

 

Kostüme: Urs Dietrich, Christa Beland

Video: Urs Dietrich, Ulrich Scholz

 

www.theaterbremen.de 

 

Produktion: Gemeinschaftsproduktion mit dem Tanztheater Bremen, dem Chor, Extrachor und den Gesangssolisten des Theater Bremen sowie Mitgliedern des Bremer Domchores und den Bremer Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Unterstützt von: Bremer Theaterfreunde e.V., Waldemar-Koch-Stiftung

(Pressetext Tanz Bremen)