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Hier finden Sie eine Chronologie über die bisher online erfassten Termine des Instituts.

Macbeth. Rekonstruktion Linz 2018 Macbeth. Kresnik-Rekonstruktion Linz

Dreharbeiten Landestheater Linz Linz Österreich 13.10.2018 um 20.00 Uhr

Choreografisches Theater von Johann Kresnik nach William Shakespeare | Musik von Kurt Schwertsik

 

Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Grell und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Macbeth entstand auf dem Höhepunkt der bundesrepublikanischen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt den mörderischen Kampf um die Macht.

 

Eine gelungene Rekonstruktion, so die Kritik im Standard.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

TanzKollektivBremen-Einunddreissig Skizzen TANZSALON 23: “Einunddreißig Skizzen” TanzKollektivBremen (Vorschau)

Zu Gast im TAFI Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 04.10.2018 um 20.00 Uhr

Magali Sander Fett und das TanzKollektivBremen stellen ihr aktuelles Tanzprojekt vor.

1968 gründete Johann Kresnik sein Choreografisches Theater am Theater Bremen. Heute, 50 Jahre später, setzt sich das TanzKollektivBremen mit dem eher unbekannten zeichnerischen Werk des Choreografen und Künstlers Kresnik auseinander. Kresniks Skizzen waren Ursprung seiner Inszenierungen, seine ersten und ursprünglichsten Gedanken, wie ein Tagebuch.   

 Fünf Tänzer*innen stellen in „Einunddreißig Skizzen“ eine persönliche Beziehung zu den Bildern her, erforschen sie, verändern einzelne Elemente und Posen und lassen sie lebendig werden. Die Choreografie von Magali Sander Fett ist eine ganz eigene tänzerische Auseinandersetzung mit Machtverhält-nissen und Polaritäten. Erfahrungen, Gefühle, aber auch Herkunft und Generation der beteiligten Tänzer*innen formen sich zu einer Neuinterpretation der Zeichnungen aus heutiger Sicht. Grundlegenden Themen des menschlichen Daseins finden sich in allen Skizzen wieder und werden im Stück verhandelt. 

 

Das TanzKollektivBremen ist eine Plattform für zeitgenössischen Tanz, 2013 gegründet von ehemalige Ensemblemitglieder vom Bremer Tanztheater / Urs Dietrich: Tomas Bünger, Miroslaw Żydowicz und Magali Sander Fett. Kern der Arbeit ist es, den zeitgenössischen Tanz aus der Tradition des Bremer Tanz-theaters heraus in Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Sparten weiter zu entwickeln und neue performative Formate auf der Bühne und in anderen Räumen zu erproben. www.tanzkollektivbremen.de 

 

Aufführungen: Donnerstag, 11.10.2018, 20:00 Uhr (Uraufführung) 
Sonntag, 14.10.2018, 18:30 Uhr (anschließend Publikumsgespräch) 
Donnerstag, 25.10.2018, 20:00 Uhr   
Theater Bremen, Kleines Haus, Goetheplatz 1, 28203 Bremen   

 

Der Eintritt zum Tanzsalon ist frei.

 

Sie finden das Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

 

Nele Hertling. Foto Inge Zimmermann Deutscher Tanzpreis 2018 für Nele Hertling
Preisverleihung im Aalto-Theater Essen
Dreharbeiten Dachverband Tanz Deutschland e.V. Essen D 22.09.2018

Am 22. September 2018 wird der Deutsche Tanzpreis verliehen – mit großer Tradition und neuem Format im Aalto Theater Essen. Nordrhein-Westfalen wird zum Treffpunkt für den Tanz in Deutschland und Europa. Die Gala zur Preisverleihung präsentiert die Vielfalt des Tanzes in Deutschland, vom zeitgenössischen Ballett bis zum zeitgenössischen freien Tanz.

 

Den DEUTSCHEN TANZPREIS 2018 erhält die Dramaturgin und Tanz-Netzwerkerin Nele Hertling. Über viele Jahrzehnte hat Nele Hertling die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland geprägt. Schon ab den 70er Jahren holte sie herausragende internationale Choreograf*innen nach Deutschland, so Merce Cunningham und Trisha Brown. Als Intendantin des Berliner Hebbel-Theaters (1988 bis 2003) etablierte sie ein starkes europäisches Veranstalternetzwerk, präsentierte die flämische und französische Tanzavantgarde und gründete das Festival „Tanz im August“. Als kulturpolitische Netzwerkerin und Expertin für den Tanz stärkt sie beharrlich die Position des frei produzierten Tanzes. Dabei hat sich ihr Engagement nie auf bestimmte Formen des Tanzes verengt.
Nele Hertling richtet den Blick auf den weiten Horizont der Vielfalt des Tanzes und der europäischen Kulturlandschaften.

 

DAS NEUE FORMAT DES DEUTSCHEN TANZPREISES
Erstmalig wird der Deutsche Tanzpreis durch den Dachverband Tanz Deutschland verliehen, gemeinsam gefördert durch die Stadt Essen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Bundes. Der Deutsche Tanzpreis ist erstmalig mit 20.000 € dotiert.
Der Dachverband Tanz Deutschland wird als bundesweite Stimme für den künstlerischen Tanz zukünftig mit verschiedenen Partnern den Deutschen Tanzpreis ausrichten. Seit dem letzten Jahr, in dem in der Deutsche Tanzpreis nicht verliehen wurde, arbeitete der DTD in enger Abstimmung mit dem früheren Träger Förderverein Tanzkunst Deutschland, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik, dem Aalto Theater Essen und den öffentlichen Förderern an der Neukonzeption des Preises.
Die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sagt: „Der Deutsche Tanzpreis steht für die Vielfalt, Qualität und Innovationskraft der Kunstform Tanz. Ausgezeichnet werden künftig Künstlerinnen und Künstler sowohl der Ballett- und Tanzensembles an Stadt-, Landes- und Staatstheatern sowie der freien Szene. Die Neuausrichtung ist ein Signal für die Kultur, das vom Tanzland NRW bundesweit und nach Europa ausstrahlt.“
Für die Stadt Essen betont Herr Muchtar Al-Ghusain: „Essen sieht auf eine bald 100-jährige Geschichte des zeitgenössischen Tanzes zurück. Zugleich hat auch das heimische Ballett einen guten Platz am Aalto Theater. Es ist eine große Ehre, in Essen erneut den Deutschen Tanzpreis verleihen zu können, und eine große Verpflichtung, dem Tanz in Essen in all seinen Formen auch zukünftig einen festen Platz zu geben.“

 

Auch in Zukunft wird der Deutsche Tanzpreis in Essen verliehen – mit einem festen zeitlichen Datum am Beginn der Theatersaison und in Kooperation mit der Theater und Philharmonie Essen GmbH. Schirmherr des Deutschen Tanzpreises ist Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich besonders, die Tanz-Gala zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises filmisch dokumentieren zu dürfen.

Foto Marianne Menke AUDITION FOR LIVE/ART von Mokhallad Rasem & Helge Letonja
Festival Sehnsucht Europa präsentiert das Ensemble New Bremen
Dreharbeiten steptext dance project und bremer shakespeare company Bremen D 7.9.2018 um 19.30 Uhr

AUDITION FOR LIFE / ART in der Inszenierung von Mokhallad Rasem und Helge Letonja entwirft ein bühnenkünstlerisches Vorsprechen, ‑tanzen, ‑singen – und erweitert den performativen Wettstreit zu einer vielstimmigen Befragung gesellschaftlichen Zusammenlebens. Hellwach präsent, tabulos gewitzt und bestechend klug vermisst das eigens gegründete Ensemble New Bremen die Fallhöhen unwillkürlicher Zuschreibungen. Mit intensiven Monologen und kollektiven Szenen, einend archaischen Ritualen und kuriosen Kollisionen erprobt es die darstellenden Künste als „gemeinsame Heimat“ im transkulturellen Alltag. Aus dem Aufeinandertreffen verbaler und physisch sinnlicher Sprachen, aus dem Spiel mit Musikstilen und Videoprojektionen, Kostümierungen und Entblößungen, persönlichen Stimmen und Zitaten wächst ein überaus aktuelles Plädoyer für die Kunst als Ort progressiven Miteinanders.

 

Inszenierung: Mokhallad Rasem, Helge Letonja
Mit dem Ensemble New Bremen: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui (Togo), Leila Eskandari (Iran), Oh Chang Ik (Südkorea), Michael Meyer (Deutschland), Augusto Jaramillo Pineda (Kolumbien), Roua Reshah (Syrien), Médoune Seck (Senegal), Kathrin Steinweg (Deutschland)
Dramaturgische Mitarbeit: Renate Heitmann
Ausstattung: Rike Schimitschek
Lichtdesign: Timo Reichenberger
Produktions- und Regieassistenz: Martina Lübbing
Kostümassistenz: Viktor Fadel Saleh
ÖA-Text: Maja Maria Liebau

Produktion: steptext dance project und bremer shakespeare company im Rahmen von Sehnsucht Europa
Koproduktion: Toneelhuis, Antwerpen
Gefördert von: Fonds Darstellende Künste

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

Melanie Heyne mit der Choreografin Susanne Linke im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen 2018. Foto: Heide-Marie Härtel Ein Jahr in der Welt des Tanzes
Mein Freiwilliges Kulturelles Jahr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen. Ein Erfahrungsbericht von Melanie Heyne.
Tafi-Info Bremen D 30.09.2019

Ein freiwilliges Jahr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen – das ist eine schöne Sache. Zumindest war es das für mich. Ich bin Melanie und habe das Institut während meines Freiwilligen Kulturellen Jahres 2018/19 kennenlernen dürfen.

 

Als zugezogene Neubremerin wurde ich im Institut von allen sehr herzlich aufgenommen und habe im Laufe des Jahres viel gelernt. Natürlich war es anfangs nicht immer einfach, wenn alle mit Fachworten um sich geworfen haben, aber mit der Zeit habe ich mehr und mehr verstanden und konnte auch mitdiskutieren.

 

Während meiner Zeit im Tanzfilminstitut habe ich einen detaillierten Einblick in die tägliche Arbeit des Filmarchivs gewonnen und durfte an allem teilhaben: Das reichte vom Umgang mit der spezifischen Datenbank bis hin zu selbstständigen Dreh- und Schnittarbeiten nach Anleitung für aktuelle Produktionen. Außerdem wirkte ich mit an der Recherche über Tanzhäuser in Deutschland und Europa und unterstützte das Team bei Arbeiten für die Beteiligung an der Ausstellung “Das Jahrhundert des Tanzes”, die in der Akademie der Künste in Berlin im Spätsommer 2019 mit umfangreichem Filmmaterial des Instituts gezeigt wurde.

 

Was mir an der Arbeit besonders gefallen hat, war der herzliche Umgang miteinander und die enge Zusammenarbeit mit Tänzern und Choreografen, die das Tanzfilminstitut gern als Ort zum Arbeiten und für intensive Recherchen nutzen. Immer wieder geht die Tür auf und die unterschiedlichsten Menschen treffen sich hier – alle verbunden durch den Tanz.

 

Genauso wie wir alle gemeinsam lachen konnten, so wurde auch konzentriert und engagiert gearbeitet. Die räumliche Struktur des Instituts machte dies auf eine erfrischend andere Art und Weise möglich: Es gibt mindestens drei verschiedene Wege, die man durch die Räume einschlagen kann, und je nachdem, wo jemand ungestört arbeiten will, wählt man einfach einen anderen Weg. Die mit Glasscheiben durchsetzten und mit Plakaten verzierten Wände der Räume laden jedoch auch zum Verweilen und zu ausschweifenden Unterhaltungen ein, sodass es ein schönes, kreatives Miteinander ist.

 

Die Arbeit von Freiwilligen ist dem Team des Instituts sehr wichtig und das bekam ich an vielen Stellen zurückgemeldet. Es wirken weitere Ehrenamtliche mit, die wöchentlich einmal kommen – frei nach dem Motto „jeder macht das, was er gut kann“. Das Filmarchiv hat eine große Oberfläche für vielfältige Arbeiten; es wird großer Wert auf den Austausch mit anderen Menschen gelegt.

 

Ich bin sehr froh, dass ich mein freiwilliges Jahr im Tanzfilminstitut absolvieren konnte, denn hier konnte ich den Tanz, den ich als Hobby durchaus kannte, noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Ich hatte viel Kontakt zu den Tanzschaffenden und habe eine Menge über die Szene gelernt. Jedoch habe ich auch aus der medialen Arbeit und dem technischen Bereich eine Menge mitnehmen können, sodass ich sogar ein Studium in der Fachrichtung Medienkunst anstrebe.

 

Sehr schweren Herzens habe ich das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen und die Menschen, die es zu dem machen, was es ist, verlassen und übergebe nun meine Stelle an eine neue Freiwillige, die hier hoffentlich genauso vielfältige Erfahrungen sammeln wird, wie ich es getan habe.

 

Ich wünsche dem Institut und dem Team alles Gute für die Zukunft.

Folkwang-Preis-Gala 2018. Foto: Marie Laforge Preisverleihung an der Folkwang Universität der Künste e.V. für Studierende
Tien Gao erhält Sonderpreis Tanz der "Josef und Else Classen Stiftung"
Veranstaltung Folkwang-Universität der Künste e.V. Essen-Werden D 01.07.2018

 

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) ehrte Studierende für herausragende Wettbewerbsleistungen

 

Auch in diesem Jahr war das Publikumsinteresse erfreulich groß, als die PreisträgerInnen des Folkwang Wettbewerbs 2018 ihre ausgezeichneten Arbeiten bei der Folkwang Preis Gala in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden am 01. Juli präsentierten. Folkwang Rektor Prof. Dr. Andreas Jacob und Henning R. Deters, Vorsitzender der GFFF, überreichten im Anschluss an die künstlerischen Beiträge die Urkunden an die Studierenden.
Bereits seit 1958 stiftet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. jährlich Folkwang Preise in unterschiedlichen Sparten. Ob Pina Bausch in der Kategorie Tanz (1958) oder Fotojournalist Guido Mangold (1960) in der Sparte Fotografie: In die Riege der ausgezeichneten Studierenden reihen sich berühmte Namen ein, die einst an der Folkwang Universität der Künste ihren Abschluss gemacht haben.

 

Alle PreisträgerInnen 2018 im Überblick:
In diesem Jahr wird der Folkwang Preis vergeben an:
Zwei Preise in der Sparte Darstellende Kunst:
_Linus Schütz und Cynthia Erhardt (Schauspiel)
_Esther Conter, Pascal Cremer, Tomas Stitilis, Florian Minnerop, Charlotte Katzer (Musical)
Ein Preis in der Sparte Musikwissenschaft:
_Tobias Julian Winnen (Klasse Prof. Dr. Andreas Meyer) Folkwang Universität der Künste
Drei Preise in der Sparte Gestaltung:
_Luise Flügge (Fotografie)
_Louisa Kron (Kommunikationsdesign)
_Lukas Lüttgen (Industrial Design)
Zwei Preise in der Sparte Musik:
_Antonia Yordanova und Ivan Kyurkchiev (Piano Duo | Klasse Evgeny Sinaiski)
_Hayeon Kang (Violoncello | Klasse Prof. Young-Chang Cho)
Ein Preis in der Sparte Jazz:
_Heidi Bayer (Trompete | Klasse Prof. Ryan Carniaux)

 

Zusätzlich zum Folkwang Preis wurden folgende Preise vergeben:
_Den „Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente“ teilen sich Chaeeun Jeong (Violine | Klasse Prof. Mintcho Mintchev) und Yung-Yu Huang (Violine | Klasse Prof. Mintcho Mintchev).
_Der „Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen“ geht an Doyeon Kim (Klasse Evgeny Sinaiski).
_Der „Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung“ wird an Tien Gao verliehen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, den Trailer für die gekürte Tänzerin zu produzieren.

 

Hieronymus und der Meister sind auch da IT’S TIME TO SAY GOODBY. Susanne Linke Abschieds-Gala Tanz
Theater Trier 2018
Dreharbeiten Theater Trier Trier D 29.6.2018 um 19.30 Uhr

Das Tanz-Compagnie um Susanne Linke ist stolz, mit Hannes Langolf einen international renommierten Choreographen für das Ensemble gewinnen, und mit seiner Kreation eine weitere prägende Persönlichkeit im zeitgenössischen Tanz vorstellen zu können.

Mit der letzten Vorstellung von “Unruhe” endet somit die Ära der Sparte Tanz unter der künstlerischen Leitung von Susanne Linke. Das Ensemble und Susanne Linke möchten sich von Ihrem Publikum mit einem ganz besonderen Abend verabschieden. Nach der Vorstellung von “Unruhe” und einer kurzen Umbaupause werden zahlreiche markante Passagen von choreographischen Werken, die in diesen drei Spielzeiten mit dem herausragenden Ensemble entstanden sind, noch einmal Revue passieren. Darunter sind: Nemmokna, Ein neues Stück, Tanz 4, Hommage à Dore Hoyer, Hieronymus und der Meister sind auch da, Clip …

Das Ensemble und Susanne Linke heißt das Publikum willkommen, um miteinander diesen Abend zu genießen und sich die Vielfalt der möglichen Tanzsprachen zu vergegenwärtigen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, beide Produktionen filmisch zu dokumentieren.

UNRUHE. Physical Theatre von Hannes Langolf
Vorstellung zum Abschied von Susanne Linke
Dreharbeiten Theater Trier Sparte Tanz Trier D 29.06.2018 um 19.00 Uhr

“Tief berührende Inszenierung voller Poesie und Spielfreude

Fantastischer Ausklang für Susanne Linke: Das Tanzstück „Unruhe“ hat Premiere gefeiert.” Von Eva-Maria Reuther

“Das Leben ist ein Zirkus. Wer sich die kindliche Freude an der eigenen Performance darin erhält, ist fein raus. So wie der melancholische Hilfsbuchhalter Bernardo Soares aus Fernando Pessoas weltberühmtem Werk „Das Buch der Unruhe“. Die Aufzeichnungen des stets gut gekleideten Herrn, dem in der alltagsgrauen Routine seines Lebens zwischen Büro und möbliertem Zimmer der Blick für das Wunderbare im kleinsten Ereignis nicht abhanden gekommen ist und der dabei zum heimlichen Dichter wird, hat Hannes Langolf jetzt für das Theater Trier inszeniert. Es ist die letzte Produktion der Sparte Tanztheater unter der Leitung von Tanz-Ikone Susanne Linke.” Trierischer Volksfreund 22.04.2018

 

Unruhe von Hannes Langolf mit dem Susanne Linke Ensemble.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Past Forward. Rekonstruktion 2018 PAST FORWARD. Bohner-Rekonstruktion
Rekonstruktion am Theater Bielefeld
Dreharbeiten Goethe-Theater Bremen D 26.6.2018 um 20 Uhr

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

Gerhard Bohner gilt als einer der Pioniere des zeitgenössischen Tanzes. In den 70-er Jahren, zur gleichen Zeit wie Pina Bausch und Johann Kresnik, begann er nach neuen choreografischen Ausdrucksformen fernab der Ballettästhetik zu suchen und die Grenzen des Tanzes auszuloten. Im Zentrum von past forward steht ein spätes Werk Bohners, das 1990 unter dem Titel “Angst und Geometrie” seine Premiere feierte. 28 Jahre später wagt sich TANZ Bielefeld an die Rekonstruktion des Stückes. Hinzu kommen die Arbeiten dreier zeitgenössischer Choreografen, die in einen schöpferischen Dialog mit Bohners Schaffen treten. Individuell gehen Lali Ayguadé, das Choreografenduo Overhead Project und Simone Sandroni mit den Themen und Formen, die in Angst und Geometrie vorkommen, um: Mal greifen sie die strengen Bewegungsprinzipien auf, mal durchbrechen sie diese, mal setzen sie auf Reduktion und Klarheit, mal lassen sie die TänzerInnen ihre Ausdrucksmöglichkeiten spielerisch erforschen. Aus den unterschiedlichen Choreografiesprachen entsteht ein vielschichtiger Abend, der ein Stück Tanzgeschichte aufleben lässt und gleichzeitig Verbindungslinien zu den internationalen Strömungen im zeitgenössischen Tanz sichtbar macht.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Ein Impuls bewegt – Abschlusspräsentation der Fachschule impuls e.V.

Dreharbeiten impuls e.V. bremen Schwankhalle Bremen D 15.06.2018 um 19.00 Uhr

 

We dance for laughter,
we dance for tears,
we dance for madness,
we dance for fears,
we dance for hopes,
we dance for screams,
we are the dancers,
we create the dreams.

 

Albert Einstein

 

Mit diesem Motto stellen die diesjährigen Absolvent*innen der Fachschule impuls e.V. für Tanz- und Bewegungspädagog*innen Bremen ihre Abschlusspräsentation im Kulturzentrum Schlachthof vor.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diese filmisch zu dokumentieren.

PAST … PRESENT … FUTURE. MundM Theater Winterthur
Marciano und Minasi Tanz zeigen Ausschnitte aus der Arbeit ihrer Tanzschule
Dreharbeiten MundM Theater Winterthur Schweiz 10.06.2018 um 11.00 Uhr

Mit dieser Veranstaltung präsentiert die Tanzschule MundM Ausschnitte ihrer Arbeit und die der zum Teil erheblich fortgeschrittenen LaienschülerInnen. Von den Jüngsten bis zu den Erwachsenen sind die unterschiedlichen Tanzstile bühnengerecht geformt, mit Eifer und Hingabe geübt und durch stetige Unterstützung der Lehrenden begleitet worden. Immer stand für alle dabei der glücklich tanzende Mensch im Vordergrund. An diesem Abend feiern Patti Marciano und Giovi Minasi mit ihren Gästen und freuen sich, das Vergangene in Erinnerung zu rufen, die Gegenwart zu genießen und mit allen gemeinsam in die Zukunft zu gehen.

 

Gastchoreografin: Gisela Peters-Rohse, Köln

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung mit 31 Stücken filmisch zu dokumentieren.

IN BETWEEN. FotoMarianneMenke IN-BETWEEN / DIGGING IN THE NIGHT [africtions]
THE CHOREONAUTS - AFRO-EUROPEAN NAVIGATIONS IN DANCE - Doppelvorstellung
Dreharbeiten steptext dance project Schwankhalle Bremen D 26.05.2018 um 20.00 Uhr

steptext dance project | Dance Forum Johannesburg, Südafrika

Wie reagieren Menschen in Südafrika, einem Land extremer gesellschaftlicher Kontraste, auf das rasante Tempo des globalen Wandels? Was kostet sie der enorme Veränderungsdruck? Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven blicken die beiden Choreografen auf die sozialen Umbrüche und suchen nach Zwischenräumen und Nischen der Poesie.

 

Mit IN-BETWEEN fokussiert Phumlani Nyanga das Gefühl, inmitten der Verwerfungen des exzessiven Wirtschaftswachstums von äußeren Zwängen getrieben und in materiellen Bedürfnissen gefangen zu sein: Wo ist Zeit für das Wesentliche, ein Innehalten, für Begegnungen? Ist vielleicht Langsamkeit ein zukunftsweisendes Konzept? Dabei vertraut er mit seiner eindrücklichen, auf dem südafrikanischen Festival Dance Umbrella prämierten Tanzkunst auf choreografische und inhaltliche Fortentwicklung: „Diese Arbeit ist ein Prozess des Erinnerungsaustausches; sie fragt nach der Zeit, die durch die Konflikte der menschlichen Spezies verloren gegangen ist.“

 

Helge Letonja, der in den letzten Jahren mit zahlreichen Künstler_innen des afrikanischen Kontinents kollaborierte, kreiert mit seinen international ausgezeichneten Arbeiten vibrierende Reflexionen gesellschaftlicher Zustände. Für DIGGING IN THE NIGHT verschränkt er Nyangas Impulse mit Anklängen aus verschütteten Sehnsuchtswelten und persönlichen Eindrücken: „Im Hotspot von Johannesburg, dort, wo einst die Goldminenarbeiter auf glückliche Funde hofften, flanieren heute lässige „Black Dandys“, Hipsters und Start-up-Unternehmer durch den Puls der Nacht. Die Müllsammler, die sich an offenen Feuern wärmen, zeichnen ein anderes Bild in den Himmel.“ Gemeinsam mit vier Tänzern erarbeiteten die Choreografen ihre so dynamischen wie besonnenen Stücke im Ebhudlweni Arts Centre in Mpumalanga, einem Zentrum, das sich nachhaltigen Tanzkunst-, Ökologie- und Bildungsprojekten verschriebenen hat.

 

KONZEPT / CHOREOGRAFIE Phumlani Nyanga & Helge Letonja CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Thabo Kobeli MUSIK / KOMPOSITION/COLLAGE Teboho Letele, Matthew Sabela TANZ Steven Chauke, Thabo Kobeli, Eugene Mashiane, Shawn Mothupi KOSTÜM Helge Letonja
PRODUKTION steptext dance project in Koproduktion mit Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tanz! Heilbronn, Theater Bremen.

 

Festivalprogramm [africtions]

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, beide Vorstellungen filmisch zu dokumentieren.

SANSTITRE. Foto Nadia Beugre SANS TITRE – CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE [africtions]
The Choreonauts - Afro-European Navigations in Dance / Festival africtions
Dreharbeiten Theater Bremen / steptext dance project Bremen D 23.5.2018 um 20 Uhr

Nadia Beugré, Renate Graziadei / ASSOCIATION TRANSIT Abidjan, Côte d’Ivoire

 

Nadia Beugré macht in SANS TITRE die Essenz ihres energetisch-explosiven choreografischen Schaffens zum Thema: Tanz als ästhetisches Mittel der Selbstbehauptung. Basierend auf Interviews mit Jugendlichen aus der Millionenstadt Abidjan, setzt ihr Stück der wachsenden Perspektivlosigkeit und den überkommenen, ungerechten Bildungsstrukturen ein Plädoyer für individuelle Entfaltungsfreiheit entgegen. Was sind zukunftsfähige Wege, Altes weiterzugeben und zu Entwicklungen von Neuem zu befähigen?

„Tanzen ist Lebenseinstellung, Erproben, Teilen“, bestätigt Renate Graziadei die gemeinsame Haltung und befragt in hochpräziser Bewegungskunst die Gestaltungsspielräume der Einzelnen: „Wenn wir in totaler Ordnung leben, kann sich nichts verändern, wenn wir im totalen Chaos leben, gibt es keinen Halt.“ Für CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE balanciert sie mit den vier ivorischen Tänzer_innen auf jenem schmalen Grat, wo jeder Impuls, jede Entscheidung das Geschehen in die eine oder andere Richtung verschieben kann. Dabei trifft ihre choreografische Aufmerksamkeit für kleinste Momente auf die expressiven Tanz- und Körpersprachen des Ensembles – und die Wechselwirkungen werden zu vielfach lesbaren sinnlichen Ereignissen.

 

SANS TITRE / CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE ist die Gegenüberstellung zweier kontrastreich profilierter choreografischer Handschriften. Nadia Beugré verhandelt konkrete Rebellionen mit großem Humor in performativen Bildern. Renate Graziadei destilliert aus gesellschaftlichen Beobachtungen fein fragmentierte kinästhetische Tableaus. Als „Choreonautin“ erstmals in Abidjan, verbindet ihr Stück Aspekte aus eigener Wahrnehmung mit Inspirationen aus dem Austausch mit den Gastgeber_innen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut freut sich, diese Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Projekt Digitalisierung IT RUSTS – Deutscher Museumsbund bietet Exkursion zur Langzeitdigitalisierung
Fachgruppe Dokumentation besichtigt Medienarchiv des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen
Veranstaltung Deutscher Museumsbund Bremen D 09.05.2018

Aktuelle Entwicklungen stellen die gesellschaftspolitische Neutralität von Museen in Frage. Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes im Mai 2018 wird diskutiert, ob bzw. wie politisch Museen heute sind und welche Werte sie für die Gesellschaft vertreten. Mit Referenten aus dem In- und Ausland sowie rund 400 Tagungsteilnehmern bietet die Jahrestagung jährlich eine Plattform, um museumsrelevante Fragestellungen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

 

Das Panel MUSEUMSSAMMLUNGEN DOKUMENTIEREN UND ONLINE ZUGÄNGLICH MACHEN bietet im Rahmen der Frühjahrstagung 2018 der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes eine Führung durch alle Abteilungen des Deutschen Tanzfilminstituts, die sich mit der Langzeitdigitaisierung und der systematischen Erschließung von Filmen zum und über den zeitgenössischen und den klassischen Tanz widmen.

 

Etwa 30 Tagungsteilnehmer nehmen dieses informative Angebot wahr und erhalten umfangreiche Informationen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Gewerke. In Kleingruppen passieren sie fünf Stationen, die den Phasen des Arbeitsprozesses entsprechen, die ein Videoband während der Digitalisierung und Erschließung im Institut durchläuft. Besondere Aufmerksamkeit zieht die Vorstellung der speziell für unserer Bedarfe individuell angefertigten Datenbank durch Heide-Marie Härtel auf sich. Unser TV- und Videotechniker, Claus Bouchard, verfügt über Kompetenzen zur Restaurierung hochgradig gefährdeter Videobänder. Er erläutert, wie er Problembänder retten kann. Anschauliche Erläuterungen zum Arbeitsablauf der Digitalisierung erhalten die Exkursionsteilnehmer vom Leiter der technischen Abteilung, Hartmut Sebel: Eine Vielzahl von Arbeitsschritten – beginnend mit dem Einlesen des Bandes in Echtzeit einschließlich Pegelung von Ton- und Bildsignalen, der Konfektionierung des Materials über Schnittarbeiten bis zur langfristigen Sicherung des Materials auf speziellen Speichermedien – die Erstellung einer qualitativ hochwertigen Digitalisierung von Videobändern ist zeitintensiv. Mit den Kenntnissen dieser Fachleute gelingt es häufig, aus qualitativ schlechtem Videomaterial eine deutlich bessere digitale Kopie zu herzustellen. Der Einblick in das nutzerfreundliche multimedia Tool zur Nutzung der Digitalisate auf einem Tablet oder Smartphone via Intranet inklusive direkter Anbindung an die Datenbank beschließt den Rundgang und eröffnet einen angeregten Austausch.

Die Filmemacher Medoune Seck und Kossi Sébastien Aholou-Wokawui. Foto: Marianne Menke BREFRIKA – Dokumentarfilm
Premiere im Rahmen des Festivals AFRICTIONS und der Europa-Woche
Veranstaltung steptext dance project in Kooperation mit Afrika-Netzwerk Bremen e.V. Europa-Punkt, Am Markt 20, Bremen D 12.05.2018 um 18.00 Uhr

 

Médoune Seck aus dem Senegal und Kossi Sébastien Aholou-Wokawui aus Togo sind jeweils vor mehreren Jahren nach Bremen gezogen und arbeiten seitdem mit dem steptext dance project als Tänzer und Choreografen zusammen. Als Filmemacher haben sie mit Menschen aus der lokalen afro-deutschen Community über deren Alltag, Beruf und Lebensgefühl gesprochen. Ausgehend vom Thema des bi-kontinental produzierten Tanzstücks „Out of Joint“ von Helge Letonja (DE) und Gregory Maqoma (ZA) geben sie die Frage nach den „aus den Fugen“ geratenen globalgesellschaftlichen Verhältnissen an ihre Interview- partner/innen weiter. Die filmischen Dokumentation BREFRIKA spiegelt die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten auf dem hiesigen Kontinent.

 

Mitwirkende: Virginie Kamche (Fachpromoterin Migration Diaspora und Entwicklung), Elombo Bolayela (SPD Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft), Ngozi Schommers (Visuelle Künstlerin), Koffi Mawuena Agbadohou (Musiker, Schauspieler), Ndeye Kumba Gomez (Friseurin) |

 

In Kooperation mit Deutsches Tanzfilminstitut Bremen I Unterstützt von Fonds Darstellende Künste im Rahmen von HOMEBASE für die Recherchephase zu OUT OF JOINT | Präsentiert im Rahmen der Europawoche.

 

Einen Trailer sehen Sie hier.

 

IN BETWEEN. Foto Marianne Menke TANZSALON 22: [africtions] Festival für zeitgenössische Tanzkunst zwischen Afrika und Europa

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10. Mai 2018 um 20.00 Uhr

Der Tanzsalon im Mai steht ganz im Zeichen von [africtions], dem Festival für zeitgenössische Tanzkunst zwischen Afrika und Europa, das 2014 von steptext dance project ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet. Anke Euler, Dramaturgin des Programms und künstlerische Leiterin von The Choreonauts, und Olatunde Obajeun, Künstler von QDance Center aus Lagos/Nigeria, sind an diesem Abend unsere Gäste. Sie werden über das Festivalprogramm AFRICTIONS und die internationale Zusammenarbeit der Choreograf_innen von THE CHOREONAUTS berichten.   

 

THE CHOREONAUTS – Sechs international renommierte Künstlerinnen und Künstler verschiedener Länder Afrikas entwickeln in dem von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projekt auch gemeinsame Tanzstücke mit Choreografinnen und Choreografen aus Deutschland – es entstehen “afro-europäische Navigationen” (Anke Euler). Die eingeladenen Künstler_innen geben mit ihren Bühnenwerken Einblicke in die dynamische Tanzszene Nigerias, Cote d’Ivoire und Südafrikas und vermitteln einen Eindruck über jene produktiven Kräfte, die der interkulturelle künstlerische Dialog zur Entfaltung bringt. Trailer zu Werken einiger beteiligter Companien laden an diesem Abend im Tanzsalon zum gemeinsamen Gespräch ein und machen Lust auf diese ungeheuer vielfältige zeitgenössische Tanzkunst mit mehreren Uraufführungen und das vielseitige Rahmenprogramm des Festivals vom 10. bis 31. Mai. 

 

 Der Eintritt ist frei. 

 

Sie finden das Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Helliot. Deutsche Erstaufführung HELLIOT (A contemporary dance solo for diverse audience) [eigenARTig]
Deutsche Erstaufführung. Vorstellung im Rahmen des Festivals für inklusive Tanzkunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Schwankhalle Bremen D 15.04.2018 um 20.00 Uhr

Das von Antonio Quiles choreografierte Solo heißt wie sein Tänzer, Darsteller und Performer: HELLIOT. Von dessen Leben ausgehend unternimmt das Stück einen szenischen Streifzug, in dem jedes Ereignis eine eigene Geschichte und gleichzeitig vom großen Ganzen erzählt: Persönliches weist auf Gesellschaftliches und Einzigartiges auf Universelles hin. Auf der Bühne werden Dinge wie eine Trommel, ein Zelt, ein Handy, eine Maske, einzelne Äste, eine Leiter zu Partnern des Geschehens und wechselndes Licht, Musik, Echos, Sounds zu Mitspielern. Helliot Baeza von der Compañía Danza Mobile macht seine Begegnungen mit alledem zu unerwarteten Erlebnissen, wirft lautlose und wortreiche Reden in den Raum, schenkt jedem Atemzug immense künstlerische Intensität. Er zeigt nicht Tanz, sondern tanzt, präsentiert nicht Schauspiel, sondern handelt. Ein Solo unerschrockener Kunst in lebendiger Selbstverständlichkeit.

Dauer: 50 Minuten

 

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Moderation: Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler und Journalist

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diese deutsche Erstaufführung filmisch zu dokumentieren.

Duettabend: Quebradas E Imperfectas, Spanien Duettabend – Fünf mal zwei [eigenARTig]
Duettabend im Rahmen des internationalen Festivals für inklusive Kunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Goethe-Theater Bremen D 14.04.2018 um 20:00 Uhr

Fünf sehr unterschiedliche Duette kann man in dieser Aufführung sehen. Es gibt viele verschiedene Gefühle und Beziehungen auf der Bühne. Akrobatik, Breakdance und spanischen Tanz.

 

1. HABRÁ QUE PONERSE CACHAS
Maylis Arrabit, Frankreich / Ebi Soria Corón and Xabier Madina Manterola, Spanien

Es ist ein Spiel mit Sinn, Unsinn, viel Charme und Witz. Ein Lied von Bob Dylan. Der Film „The Royal Tenenbaums“, in dem es erklingt. Die Filmfamilie und die Rollen zweier Brüder darin. Wie Geschwisterverhältnisse sich mit der Zeit verändern… All das und was sie davon halten, stiftet die Tänzer zu einem überschäumenden Austausch an. Aus ihren hin und her fliegenden Ideen wird ein Fest der Bewegungen.

 

2. QUEBRADAS E IMPERFECTAS
Davínia Descals & Íñigo Martínez / Colectivo El Brote, Spanien
Im Titel des Duos, „Gebrochene und Unvollkommene“, steckt sein Thema. Der Tänzer Íñigo Martínez hat Osteogenesis imperfecta, die „Glasknochenkrankheit“. Wie andere Menschen deshalb mit ihm umgehen und wie er selber damit lebt, diesen Gegensatz verwandeln er und Davínia Descals in ein beispiellos ausdrucksstarkes Tanztheaterstück, das in Spanien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

 

3. CAMPANILLEROS / DESEQUILIBRIO
José Galán, La Compañía José Galán & Helliot Baeza, Compañia Danza Mobile, Spanien
Dieses Männerduo setzt die Kombination aus traditionellem Flamenco und zeitgenössischem Tanz in faszinierender Weise um. Das wortlose Zusammenspiel der beiden Tänzer ist der Rhythmus und die absolute Hingabe an den Moment. Der Name José Galán ist mit dem Flamenco verbunden wie kein anderer. Der spanische Lokalmatador gehört zu den Besten in seinem Fach. Helliot Baeze ist im Rahmen von eigenARTig auch am 15. April mit einem Solo in der Schwankhalle zu erleben.

 

4. DARE TO WRECK
Madeleine Månsson & Peder Nilsson / Skånes Dansteater, Schweden
Ein Paar erkundet, wie es ist, sich nah zu sein und doch bereit, den anderen zu verlassen. Sie im Rollstuhl und er nicht, tanzen sie ein kraftvolles, berührendes Duett. Aus jeder Bewegung strahlt ihr Mut zu neuen Fragen und Balancen. Das Stück entstand am Skånes Dansteater, einem Tanzzentrum mit vielfältigem offenem Angebot und der größten freischaffenden Kompanie Schwedens, die international tourt.

 

5. STEPPING STONES
Redouan „Redo“ Ait Chitt & Jeroen van der Linden, Niederlande
Zwei exzellente Breakdancer tanzen die Geschichte ihrer langen Freundschaft – die nach manchen Herausforderungen und 14 Jahren gemeinsamer Performances heute lebendiger ist denn je. Ein künstlerisches Abenteuer mit treibenden Sounds, gewagten Spins, geschmeidigem Style und höchst persönlichen Twists in einer Choreografie, die vom Leiter des weltberühmten Scapino Ballet Rotterdam gecoacht wurde.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diesen Abend filmisch zu dokumentieren.

Kinesferadanza, Peru ¿ Y SI EL OTRO EXISTE? Michel Tarazona / Kinesferadanza, Peru [eigenARTig]
Deutsche Erstaufführung im Rahmen des internationalen Festivals für integrative Tanzkunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Bremen D 13.04.2018 um 19.00 Uhr

Kann Tanz das ausdrücken, was Menschen sonst oft verbergen? In ¿Y SI EL OTRO EXISTE? streifen fünf Tänzer_innen die Hüllen des „korrekten Benehmens“ ab und verlassen sich stattdessen auf ihr innerstes Selbst. Von dort aus, aus diesem „anderen“ Ich heraus, finden sie zu ihren Bewegungen. Ihre Begegnungen tragen sie immer weiter hinein in unbekannten Ebenen ihrer Persönlichkeiten. Nach und nach entfalten sie starke, unerwartete, getanzte Bilder. Eine stille Drehung des Kopfes, ein Pfiff, aufbrandendes Schütteln, Zucken, ein erhitztes Gemenge, plötzlich wieder Ruhe: in allem ist die Verbindung zum unverstellt Einzigartigen spürbar. Aktionen und Reaktionen, Gruppierungen und ihre Auflösungen, Musik und Klangfiguren mischen sich zu einer souverän eigen-sinnigen Choreografie. Mit kompromisslosen Grenzgängen beweist Kinesferadanza, was es bedeutet, im Miteinander auf sich selbst zu vertrauen. Im eigenen Körper und Bewusstsein eine Kraft zu entdecken, die fremde Erwartungen und Vorurteile überwindet.

Dauer: 50 Minuten

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die deutsche Erstaufführung filmisch zu dokumentieren.

ORÁCULO SCIENCE OF SIGNS II: ORÁCULO [eigenARTig]
Vorstellung im Rahmen des internationalen Festivals für inklusive Kunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Bremen D 13.04.2018 um 20.00 Uhr

ORÁCULO erforscht Bezüge zwischen Wissenschaft, Performance und Philosophie. Worin überschneiden sich Ergebnisse jüngster Studien und Botschaften ältester Lehren? Die Künstler_innen von The progressive wave holen ihre Entdeckungen auf die Bühne: Ihr Stück ist der zweite Teil der Trilogie SCIENCE OF SIGNS, in der Gal Naor & Matan Zamir eine performative Sprache für Universalwissen entwickeln. Mit heiligen Schriften als Regieinspiration und Suchbewegungen als Choreografie bespielt das hochkonzentrierte vierköpfige Ensemble sein Labor. Hier ergänzen Tanz, geschriebene und Gebärdensprache, Sounds und Videos einander. Jeder Moment bietet Sinneseindrücke an, statt Inhalte zu erklären. Oráculo ist eine Einladung dorthin, wo Geheimnisse, alte und neue Gedanken tanzen, schimmern und klingen.

Dauer: 90 Minuten

 

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Moderation: Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler und Journalist

 

Konzept, Künstlerische Leitung, Choreografie, Komposition: Gal Naor, Matan Zamir | Von und mit: Jessica Comis, Louis Edler, Gal Naor, Ruby Wilson

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, das Gastspiel filmisch zu dokumentieren.

eigenArtig - Festival vom 7. bis 15.4.2018 TANZSALON 21: eigenARTig – internationales Festival für inklusive TanzkunstT

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D Dienstag, 10. April 2018 um 20.00 Uhr

Wir freuen uns, den künstlerischen Leiter des internationalen Festivals für inklusive Tanzkunst “eigenARTig”, Günther Grollitsch, mit einigen Künstlern als Gäste begrüßen zu dürfen. Corinna Mindt, die gemeinsam mit Henning Bleyl das dazugehörige Symposium “Wege, Orte, Ziele inklusiver Tanzkunst” konzipiert und kuratiert wird ebenfalls dabei sein. Der Tänzer und Choreograf Günther Grollitsch wird das künstlerische Gesamtkonzept des innovativen Festivals vorstellen, das bereits zum fünften Mal stattfindet. Corinna Mindt, Tänzerin und Choreografin, die mit Günther Grollitsch tanzbar_bremen leitet, greift die zentrale Fragen des Symposiums zur inklusiven Tanzkunst auf. Anschließend gibt es die Gelegenheit zu einem Austausch mit den anwesenden Künstlern.

 

tanzbar_bremens internationales Festival für zeitgenössische inklusive Tanzensembles geht in die fünfte Runde! 2009 erstmals ausgerichtet und seither gemeinsam mit steptext dance project alle zwei Jahre in Bremen veranstaltet, lädt eigenARTig vom 7. bis 15. April 2018 erneut zu tänzerischer Vielfalt und kulturellem Austausch ein. Zahlreiche namhafte Tanzkompanien und weltweit agierende Wegbereiter_innen des inklusiven Tanzes präsentieren in der Schwankhalle und im Theater Bremen aktuelle Produktionen, von denen mehr als die Hälfte erstmals in Deutschland zu erleben sind. 

 

 Rund um die Gastspiele bieten ein Symposium, Workshops mit Choreograf_innen und Tänzer_innen aus dem In- und Ausland, Publikums- und Podiumsdiskussionen sowie weitere begleitende Veranstaltungen von tanzbar_bremen Gelegenheit zu lebendigen, inspirierenden Begegnungen, Praxiserfahrungen, Gesprächen und Erlebnissen.

 

Das Programm des Festivals ist hier zu finden.

 

Der Tanzsalon findet am Dienstag, 10. April um 20.00 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen statt. Der Eingang befindet sich in der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Foto: Ernest Protasiewicz TANZSALON 20: SONYA LINDFORS ›Cosmic Latte‹ Preview & Artist talk

Veranstaltung steptext dance project / Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Schwankhalle Bremen D 10. März 2018 um 20.00 Uhr

 Anfang März kommen die Choreografin Sonya Lindfors und ihr vierköpfiges Ensemble für zehn Tage aus Helsinki nach Bremen. Im Rahmen einer von steptext dance project und der Schwankhalle ermöglichten Künstlerresidenz beginnt das Team die Proben für Lindfors’ neue Produktion COSMIC LATTE und lädt bei einem Workshop zum Einblick in die Arbeit ein. Die Deutschland- premiere des zeitgenössischen Tanztheaterstücks ist am 21. Mai auf dem von steptext mit vielen Partnern veranstalteten Festival AFRICTIONS zu erleben. 

 

Sonya Lindfors ist am 10. März um 20:00 Uhr Gast des TANZSALONS 20, der dieses Mal ausnahmsweise in der Schwankhalle stattfindet und stellt ihre Arbeit an COSMIC LATTE vor. Cosmic Latte ist nicht nur der Fachbegriff für die Farbe des Universums, sondern auch für Sonya Lindfors’ drittes Stück über Blackness. Die finnische Choreografin lädt ein zur afrofuturistischen Vision: Was kommt nach all den Konfrontationen und der Aufarbeitung der postkolonialen Gegenwart? Wir befinden uns in einer mystischen Zwischenwelt, in der sich Schwarz und Weiß, Freiheit und Gleichheit sowie Gegenwart und Zukunft gegenseitig durchdringen. Lindfors und ihr Team geben Einblicke in Ihre aktuelle Arbeit. Im Rahmen einer Residenz sucht sie den Austausch mit der Bremer Community und legt den Grundstein für ihre neue Produktion. 

 

In deutscher und englischer Sprache. 

 

Der Eintritt ist frei. 

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sch wa nk hal le
Buntentorsteinweg 112/116
28201 Bremen

 www.schwankhalle.de

www.steptext.de

RVLTN RVLTN – Tanztheaterstück des Leistungskurses Darstellendes Spiel

Dreharbeiten Oberschule am Leibnizplatz und TANZwerk bremen bremer shakespeare company D 5.3.2018

 

RVLTN ist ein Tanztheaterstück, das von Schülerinnen und Schülern des bundesweit einmaligen Leistungskurses Darstellendes Spiel des Jahrgangs 13 an der Oberschule am Leibnizplatz in Kooperation mit TANZwerk Bremen / Choreografin Marion Amschwand und der bremer shakespeare company entwickelt und getanzt wird. Inhalte des Leistungskurses sind Schauspiel, Dramaturgie und Tanz in Theorie und Praxis.

 

RVTLN bezieht sich auf eine wichtiges Kapitel in der Bremer Geschichte, das oft vergessen wird: die Bremer Räterepublik, deren Arbeiter- und Soldatenräte 1918 gebildet und die 1919 ausgerufen und niedergeschlagen wurde.

Anlässlich des 100-jährigen Geburtstages der Räterepublik, die ihren Ausgang u.a. im Oberstufengebäude der Schule – einer ehemaligen Kaserne – hatte und in dessen Zentrum der frühere Lehrer Johann Knief stand, setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Leibnizplatz tänzerisch mit den Begriffen Bewegung, Umsturz, Machtverschiebungen, dem Ringen um soziale Veränderung und der Frage auseinander, wie weit soll/kann “links” gehen?

 

Die Bremer Räterepublik wird 2019 außerdem Thema im Abitur des Grundkurses Geschichte.

 

Mit: Mascha Brands, Arne Düpree, Antonia Kirchler, Theresa Kleiner, Alissa Kohlstädt, Gabriela Kucharek, Paul Kückelmann, Sharon Liepold, Ole Lill, Katharina Lorenz, Julia Meyerdierks, Pia Moench, Carla Valesco Sieker, Jakob von Borries, Alissa Wilhelms und Loreta Zejnulahi

 

Choreografie: Marion Amschwand
Projektleitung: Meike Holsten 

Fotos: Norbert A. Müller für TANZwerk Bremen

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen dokumentiert die Aufführung am 5.3.2018 um 19.00 Uhr in der bremer shakespeare company.

 

 

 

Kinderleicht Kinderleicht – Ein Tanzabend von impuls e.V.
Geschichten aus der Kindheit
Dreharbeiten impuls e.V. Bremen Schlachthof Bremen D 4.März 2018 um 18.00 Uhr

Kinder leben mittendrin. Die Älteren erinnern sich. Viele Menschen glauben, dass die Kindheit, erfüllt von spielen, träumen, lachen und tanzen, im Schutze der Familie, der schönste Abschnitt des Lebens ist. Dies ist jedoch nicht zu jeder Zeit, an jedem Ort eine Tatsache. Hunger, Einsamkeit, Fluchterfahrungen oder Gewalt, werden leider Kindern in dieser Welt zuteil. Und es gibt wiederum Freuden und Ängste, die alle (Menschen) Kinder teilen. Kinderleicht durchs Leben zu tanzen ist nicht immer einfach.

 

Der Tanzabend von impuls e.V. untersucht Kindheitsaspekte in verschiedenen Formen. Es tanzen und spielen Menschen aus verschiedenen Generationen. Die Kinder- und Laienkurse werden neben einer Ausbildungsklasse auf der Bühne stehen und Gäste aus dem tanzwerk-bremen runden das Ganze ab.

 

Gesamt-Choreografie: Marion Amschwand, weitere Choreografien u.a. Sabine Bünger, Mala Kamenidu

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diesen Tanzabend filmisch zu dokumentieren.