Aktuelles

Seite 2 von 512345

An dieser Stelle können Sie Neuigkeiten des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen auf einen Blick verfolgen.
Ein Event-Kalender informiert Sie darüber hinausgehend über zukünftige als auch gewesene Veranstaltungen und weitere Aktivitäten des Instituts.
Ein Klick lohnt sich.


Hieronymus und der Meister sind auch da

IT’S TIME TO SAY GOODBY. Susanne Linke Abschieds-Gala Tanz

[ 29.06.2018 ] Das Tanz-Compagnie um Susanne Linke ist stolz, mit Hannes Langolf einen international renommierten Choreographen für das Ensemble gewinnen, und mit [...mehr]

UNRUHE. Physical Theatre von Hannes Langolf

[ 29.06.2018 ] “Tief berührende Inszenierung voller Poesie und Spielfreude
Fantastischer Ausklang für Susanne Linke: Das Tanzstück „Unruhe“ hat Premiere gefeiert.” Von Eva-Maria [...mehr]

Past Forward. Rekonstruktion 2018

PAST FORWARD. Bohner-Rekonstruktion

[ 26.06.2018 ] Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes
 
Gerhard Bohner gilt als einer der Pioniere des zeitgenössischen [...mehr]

Ein Impuls bewegt – Abschlusspräsentation der Fachschule impuls e.V.

[ 15.06.2018 ] We dance for laughter,
we dance for tears,
we dance for madness,
we dance for fears,
we dance for hopes, [...mehr]

PAST … PRESENT … FUTURE. MundM Theater Winterthur

[ 10.06.2018 ] Mit dieser Veranstaltung präsentiert die Tanzschule MundM [...mehr]Ausschnitte ihrer Arbeit und die der zum Teil erheblich fortgeschrittenen LaienschülerInnen. Von den

IN BETWEEN. FotoMarianneMenke

IN-BETWEEN / DIGGING IN THE NIGHT [africtions]

[ 26.05.2018 ] steptext dance project | Dance Forum Johannesburg, Südafrika
Wie reagieren Menschen in Südafrika, einem Land extremer gesellschaftlicher Kontraste, auf das [...mehr]

SANSTITRE. Foto Nadia Beugre

SANS TITRE – CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE [africtions]

[ 22.05.2018 ] Nadia Beugré, Renate Graziadei / ASSOCIATION TRANSIT Abidjan, Côte d’Ivoire
 
Nadia Beugré macht in SANS TITRE die Essenz ihres energetisch-explosiven [...mehr]

Die Filmemacher Medoune Seck und Kossi Sébastien Aholou-Wokawui. Foto: Marianne Menke

BREFRIKA – Dokumentarfilm

[ 12.05.2018 ]  
Médoune Seck aus dem Senegal und Kossi Sébastien Aholou-Wokawui aus Togo sind jeweils vor mehreren Jahren nach Bremen gezogen [...mehr]

Projekt Digitalisierung

IT RUSTS – Deutscher Museumsbund bietet Exkursion zur Langzeitdigitalisierung

[ 19.05.2018 ] Aktuelle Entwicklungen stellen die gesellschaftspolitische Neutralität von Museen in Frage. Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes im Mai 2018 [...mehr]

IN BETWEEN. Foto Marianne Menke

TANZSALON 22: [africtions] Festival für zeitgenössische Tanzkunst zwischen Afrika und Europa

[ 10.05.2018 ] Der Tanzsalon im Mai steht ganz im Zeichen von [africtions], dem Festival für zeitgenössische Tanzkunst zwischen Afrika und Europa, das [...mehr]

Helliot. Deutsche Erstaufführung

HELLIOT (A contemporary dance solo for diverse audience) [eigenARTig]

[ 15.04.2018 ] Das von Antonio Quiles choreografierte Solo heißt wie sein Tänzer, Darsteller und Performer: HELLIOT. Von dessen Leben ausgehend unternimmt das [...mehr]

Duettabend: Quebradas E Imperfectas, Spanien

Duettabend – Fünf mal zwei [eigenARTig]

[ 14.04.2018 ] Fünf sehr unterschiedliche Duette kann man in dieser Aufführung sehen. Es gibt viele verschiedene Gefühle und Beziehungen auf der Bühne. [...mehr]

Kinesferadanza, Peru

¿ Y SI EL OTRO EXISTE? Michel Tarazona / Kinesferadanza, Peru [eigenARTig]

[ 13.04.2018 ] Kann Tanz das ausdrücken, was Menschen sonst oft verbergen? In ¿Y SI EL OTRO EXISTE? streifen fünf Tänzer_innen die Hüllen [...mehr]

ORÁCULO

SCIENCE OF SIGNS II: ORÁCULO [eigenARTig]

[ 13.04.2018 ] ORÁCULO erforscht Bezüge zwischen Wissenschaft, Performance und Philosophie. Worin überschneiden sich Ergebnisse jüngster Studien und Botschaften ältester Lehren? Die Künstler_innen [...mehr]

eigenArtig - Festival vom 7. bis 15.4.2018

TANZSALON 21: eigenARTig – internationales Festival für inklusive TanzkunstT

[ 10.04.2018 ] Wir freuen uns, den künstlerischen Leiter des internationalen Festivals für inklusive Tanzkunst “eigenARTig”, Günther Grollitsch, mit einigen Künstlern als Gäste [...mehr]

RVLTN

RVLTN – Tanztheaterstück des Leistungskurses Darstellendes Spiel

[ 05.03.2018 ]  
RVLTN ist ein Tanztheaterstück, das von Schülerinnen und Schülern des bundesweit einmaligen Leistungskurses Darstellendes Spiel des Jahrgangs 13 an [...mehr]

Kinderleicht

Kinderleicht – Ein Tanzabend von impuls e.V.

[ 04.03.2018 ] Kinder leben mittendrin. Die Älteren erinnern sich. Viele Menschen glauben, dass die Kindheit, erfüllt von spielen, träumen, lachen und tanzen, [...mehr]

Foto: Ernest Protasiewicz

TANZSALON 20: SONYA LINDFORS ›Cosmic Latte‹ Preview & Artist talk

[ 10.03.2018 ] Anfang März kommen die Choreografin Sonya Lindfors und ihr vierköpfiges Ensemble für zehn Tage aus Helsinki nach Bremen. Im Rahmen [...mehr]

Freiwilliges Engagement befreundet. Foto: Susanne Frerichs

Freiwilliges Engagement – Aktivoli 2018

[ 18.02.2018 ] Am 18. Februar 2018 ist es wieder soweit: Die Freiwilligenbörse Aktivoli öffnet ihre Tore für alle Bremerinnen und Bremer, die [...mehr]

Gisela Peters-Rohse auf der Bühne mit Günther-Grollitsch. Foto: Daniela Buchholz

TANZSALON 19: Gisela Peters-Rohse – Tanzpädagogin / Tänzerin

[ 10.02.2018 ] “Meine Fersen bäumten sich, meine Zehen horchten,
dich zu verstehen: trägt doch der Tänzer sein Ohr —
in seinen Zehen!” [...mehr]

'Hieronymus und der Meister sind auch da' von Susanne Linke. Foto: Oliver Look

Susanne Linke: Hieronymus und der Meister sind auch da

[ 07.01.2018 ]  
 ”Susanne Linke hat ein Werk geschaffen, in dem sich Fantasie, tänzerisches Können und kritische Weltsicht zum eindrucksvollen Gesamtkunstwerk verbinden, [...mehr]

Foto: Lesly Schumann

DER EINTÄNZER – Uraufführung

[ 02.02.2018 ]  
DER EINTÄNZER 
[...mehr]Tanztheater von Fabian Aimar & Günther Grollitsch mit Gisela Peters-Rohse inspiriert von Texten von Billy Wilder 
 

Klaus Geitel und Günter Pick im Gespräch 12.12. 2015

TANZSALON 18: ZEUGEN DES TANZES – Günter Pick trifft KLAUS GEITEL (Filmpreview)

[ 10.12.2017 ]  
Ein Film von Heide-Marie Härtel und Claudia Henne, 35 Minuten 
 
Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen 
 
Gefördert [...mehr]

Projekt Digitalisierung

Digitalisierung sichert analoge Tanzfilmbestände

 

  
Die Digitalisierung aller Bereiche schreitet in riesigen Schritten voran und hält Einzug in die Welt der Archive, ja, sie [...mehr]

Hieronymus und der Meister sind auch da IT’S TIME TO SAY GOODBY. Susanne Linke Abschieds-Gala Tanz
Theater Trier 2018
Dreharbeiten Theater Trier Trier D 29.6.2018 um 19.30 Uhr

Das Tanz-Compagnie um Susanne Linke ist stolz, mit Hannes Langolf einen international renommierten Choreographen für das Ensemble gewinnen, und mit seiner Kreation eine weitere prägende Persönlichkeit im zeitgenössischen Tanz vorstellen zu können.

Mit der letzten Vorstellung von “Unruhe” endet somit die Ära der Sparte Tanz unter der künstlerischen Leitung von Susanne Linke. Das Ensemble und Susanne Linke möchten sich von Ihrem Publikum mit einem ganz besonderen Abend verabschieden. Nach der Vorstellung von “Unruhe” und einer kurzen Umbaupause werden zahlreiche markante Passagen von choreographischen Werken, die in diesen drei Spielzeiten mit dem herausragenden Ensemble entstanden sind, noch einmal Revue passieren. Darunter sind: Nemmokna, Ein neues Stück, Tanz 4, Hommage à Dore Hoyer, Hieronymus und der Meister sind auch da, Clip …

Das Ensemble und Susanne Linke heißt das Publikum willkommen, um miteinander diesen Abend zu genießen und sich die Vielfalt der möglichen Tanzsprachen zu vergegenwärtigen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, beide Produktionen filmisch zu dokumentieren.

UNRUHE. Physical Theatre von Hannes Langolf
Vorstellung zum Abschied von Susanne Linke
Dreharbeiten Theater Trier Sparte Tanz Trier D 29.06.2018 um 19.00 Uhr

“Tief berührende Inszenierung voller Poesie und Spielfreude

Fantastischer Ausklang für Susanne Linke: Das Tanzstück „Unruhe“ hat Premiere gefeiert.” Von Eva-Maria Reuther

“Das Leben ist ein Zirkus. Wer sich die kindliche Freude an der eigenen Performance darin erhält, ist fein raus. So wie der melancholische Hilfsbuchhalter Bernardo Soares aus Fernando Pessoas weltberühmtem Werk „Das Buch der Unruhe“. Die Aufzeichnungen des stets gut gekleideten Herrn, dem in der alltagsgrauen Routine seines Lebens zwischen Büro und möbliertem Zimmer der Blick für das Wunderbare im kleinsten Ereignis nicht abhanden gekommen ist und der dabei zum heimlichen Dichter wird, hat Hannes Langolf jetzt für das Theater Trier inszeniert. Es ist die letzte Produktion der Sparte Tanztheater unter der Leitung von Tanz-Ikone Susanne Linke.” Trierischer Volksfreund 22.04.2018

 

Unruhe von Hannes Langolf mit dem Susanne Linke Ensemble.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Past Forward. Rekonstruktion 2018 PAST FORWARD. Bohner-Rekonstruktion
Rekonstruktion am Theater Bielefeld
Dreharbeiten Goethe-Theater Bremen D 26.6.2018 um 20 Uhr

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

 

Gerhard Bohner gilt als einer der Pioniere des zeitgenössischen Tanzes. In den 70-er Jahren, zur gleichen Zeit wie Pina Bausch und Johann Kresnik, begann er nach neuen choreografischen Ausdrucksformen fernab der Ballettästhetik zu suchen und die Grenzen des Tanzes auszuloten. Im Zentrum von past forward steht ein spätes Werk Bohners, das 1990 unter dem Titel “Angst und Geometrie” seine Premiere feierte. 28 Jahre später wagt sich TANZ Bielefeld an die Rekonstruktion des Stückes. Hinzu kommen die Arbeiten dreier zeitgenössischer Choreografen, die in einen schöpferischen Dialog mit Bohners Schaffen treten. Individuell gehen Lali Ayguadé, das Choreografenduo Overhead Project und Simone Sandroni mit den Themen und Formen, die in Angst und Geometrie vorkommen, um: Mal greifen sie die strengen Bewegungsprinzipien auf, mal durchbrechen sie diese, mal setzen sie auf Reduktion und Klarheit, mal lassen sie die TänzerInnen ihre Ausdrucksmöglichkeiten spielerisch erforschen. Aus den unterschiedlichen Choreografiesprachen entsteht ein vielschichtiger Abend, der ein Stück Tanzgeschichte aufleben lässt und gleichzeitig Verbindungslinien zu den internationalen Strömungen im zeitgenössischen Tanz sichtbar macht.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Ein Impuls bewegt – Abschlusspräsentation der Fachschule impuls e.V.

Dreharbeiten impuls e.V. bremen Schwankhalle Bremen D 15.06.2018 um 19.00 Uhr

 

We dance for laughter,
we dance for tears,
we dance for madness,
we dance for fears,
we dance for hopes,
we dance for screams,
we are the dancers,
we create the dreams.

 

Albert Einstein

 

Mit diesem Motto stellen die diesjährigen Absolvent*innen der Fachschule impuls e.V. für Tanz- und Bewegungspädagog*innen Bremen ihre Abschlusspräsentation im Kulturzentrum Schlachthof vor.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diese filmisch zu dokumentieren.

PAST … PRESENT … FUTURE. MundM Theater Winterthur
Marciano und Minasi Tanz zeigen Ausschnitte aus der Arbeit ihrer Tanzschule
Dreharbeiten MundM Theater Winterthur Schweiz 10.06.2018 um 11.00 Uhr

Mit dieser Veranstaltung präsentiert die Tanzschule MundM Ausschnitte ihrer Arbeit und die der zum Teil erheblich fortgeschrittenen LaienschülerInnen. Von den Jüngsten bis zu den Erwachsenen sind die unterschiedlichen Tanzstile bühnengerecht geformt, mit Eifer und Hingabe geübt und durch stetige Unterstützung der Lehrenden begleitet worden. Immer stand für alle dabei der glücklich tanzende Mensch im Vordergrund. An diesem Abend feiern Patti Marciano und Giovi Minasi mit ihren Gästen und freuen sich, das Vergangene in Erinnerung zu rufen, die Gegenwart zu genießen und mit allen gemeinsam in die Zukunft zu gehen.

 

Gastchoreografin: Gisela Peters-Rohse, Köln

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die Vorstellung mit 31 Stücken filmisch zu dokumentieren.

IN BETWEEN. FotoMarianneMenke IN-BETWEEN / DIGGING IN THE NIGHT [africtions]
THE CHOREONAUTS - AFRO-EUROPEAN NAVIGATIONS IN DANCE - Doppelvorstellung
Dreharbeiten steptext dance project Schwankhalle Bremen D 26.05.2018 um 20.00 Uhr

steptext dance project | Dance Forum Johannesburg, Südafrika

Wie reagieren Menschen in Südafrika, einem Land extremer gesellschaftlicher Kontraste, auf das rasante Tempo des globalen Wandels? Was kostet sie der enorme Veränderungsdruck? Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven blicken die beiden Choreografen auf die sozialen Umbrüche und suchen nach Zwischenräumen und Nischen der Poesie.

 

Mit IN-BETWEEN fokussiert Phumlani Nyanga das Gefühl, inmitten der Verwerfungen des exzessiven Wirtschaftswachstums von äußeren Zwängen getrieben und in materiellen Bedürfnissen gefangen zu sein: Wo ist Zeit für das Wesentliche, ein Innehalten, für Begegnungen? Ist vielleicht Langsamkeit ein zukunftsweisendes Konzept? Dabei vertraut er mit seiner eindrücklichen, auf dem südafrikanischen Festival Dance Umbrella prämierten Tanzkunst auf choreografische und inhaltliche Fortentwicklung: „Diese Arbeit ist ein Prozess des Erinnerungsaustausches; sie fragt nach der Zeit, die durch die Konflikte der menschlichen Spezies verloren gegangen ist.“

 

Helge Letonja, der in den letzten Jahren mit zahlreichen Künstler_innen des afrikanischen Kontinents kollaborierte, kreiert mit seinen international ausgezeichneten Arbeiten vibrierende Reflexionen gesellschaftlicher Zustände. Für DIGGING IN THE NIGHT verschränkt er Nyangas Impulse mit Anklängen aus verschütteten Sehnsuchtswelten und persönlichen Eindrücken: „Im Hotspot von Johannesburg, dort, wo einst die Goldminenarbeiter auf glückliche Funde hofften, flanieren heute lässige „Black Dandys“, Hipsters und Start-up-Unternehmer durch den Puls der Nacht. Die Müllsammler, die sich an offenen Feuern wärmen, zeichnen ein anderes Bild in den Himmel.“ Gemeinsam mit vier Tänzern erarbeiteten die Choreografen ihre so dynamischen wie besonnenen Stücke im Ebhudlweni Arts Centre in Mpumalanga, einem Zentrum, das sich nachhaltigen Tanzkunst-, Ökologie- und Bildungsprojekten verschriebenen hat.

 

KONZEPT / CHOREOGRAFIE Phumlani Nyanga & Helge Letonja CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Thabo Kobeli MUSIK / KOMPOSITION/COLLAGE Teboho Letele, Matthew Sabela TANZ Steven Chauke, Thabo Kobeli, Eugene Mashiane, Shawn Mothupi KOSTÜM Helge Letonja
PRODUKTION steptext dance project in Koproduktion mit Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tanz! Heilbronn, Theater Bremen.

 

Festivalprogramm [africtions]

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, beide Vorstellungen filmisch zu dokumentieren.

SANSTITRE. Foto Nadia Beugre SANS TITRE – CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE [africtions]
The Choreonauts - Afro-European Navigations in Dance / Festival africtions
Dreharbeiten Theater Bremen / steptext dance project Bremen D 23.5.2018 um 20 Uhr

Nadia Beugré, Renate Graziadei / ASSOCIATION TRANSIT Abidjan, Côte d’Ivoire

 

Nadia Beugré macht in SANS TITRE die Essenz ihres energetisch-explosiven choreografischen Schaffens zum Thema: Tanz als ästhetisches Mittel der Selbstbehauptung. Basierend auf Interviews mit Jugendlichen aus der Millionenstadt Abidjan, setzt ihr Stück der wachsenden Perspektivlosigkeit und den überkommenen, ungerechten Bildungsstrukturen ein Plädoyer für individuelle Entfaltungsfreiheit entgegen. Was sind zukunftsfähige Wege, Altes weiterzugeben und zu Entwicklungen von Neuem zu befähigen?

„Tanzen ist Lebenseinstellung, Erproben, Teilen“, bestätigt Renate Graziadei die gemeinsame Haltung und befragt in hochpräziser Bewegungskunst die Gestaltungsspielräume der Einzelnen: „Wenn wir in totaler Ordnung leben, kann sich nichts verändern, wenn wir im totalen Chaos leben, gibt es keinen Halt.“ Für CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE balanciert sie mit den vier ivorischen Tänzer_innen auf jenem schmalen Grat, wo jeder Impuls, jede Entscheidung das Geschehen in die eine oder andere Richtung verschieben kann. Dabei trifft ihre choreografische Aufmerksamkeit für kleinste Momente auf die expressiven Tanz- und Körpersprachen des Ensembles – und die Wechselwirkungen werden zu vielfach lesbaren sinnlichen Ereignissen.

 

SANS TITRE / CHAOTIC ORDER – A BLINK OF AN EYE ist die Gegenüberstellung zweier kontrastreich profilierter choreografischer Handschriften. Nadia Beugré verhandelt konkrete Rebellionen mit großem Humor in performativen Bildern. Renate Graziadei destilliert aus gesellschaftlichen Beobachtungen fein fragmentierte kinästhetische Tableaus. Als „Choreonautin“ erstmals in Abidjan, verbindet ihr Stück Aspekte aus eigener Wahrnehmung mit Inspirationen aus dem Austausch mit den Gastgeber_innen.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut freut sich, diese Vorstellung filmisch zu dokumentieren.

Die Filmemacher Medoune Seck und Kossi Sébastien Aholou-Wokawui. Foto: Marianne Menke BREFRIKA – Dokumentarfilm
Premiere im Rahmen des Festivals AFRICTIONS und der Europa-Woche
Veranstaltung steptext dance project in Kooperation mit Afrika-Netzwerk Bremen e.V. Europa-Punkt, Am Markt 20, Bremen D 12.05.2018 um 18.00 Uhr

 

Médoune Seck aus dem Senegal und Kossi Sébastien Aholou-Wokawui aus Togo sind jeweils vor mehreren Jahren nach Bremen gezogen und arbeiten seitdem mit dem steptext dance project als Tänzer und Choreografen zusammen. Als Filmemacher haben sie mit Menschen aus der lokalen afro-deutschen Community über deren Alltag, Beruf und Lebensgefühl gesprochen. Ausgehend vom Thema des bi-kontinental produzierten Tanzstücks „Out of Joint“ von Helge Letonja (DE) und Gregory Maqoma (ZA) geben sie die Frage nach den „aus den Fugen“ geratenen globalgesellschaftlichen Verhältnissen an ihre Interview- partner/innen weiter. Die filmischen Dokumentation BREFRIKA spiegelt die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten auf dem hiesigen Kontinent.

 

Mitwirkende: Virginie Kamche (Fachpromoterin Migration Diaspora und Entwicklung), Elombo Bolayela (SPD Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft), Ngozi Schommers (Visuelle Künstlerin), Koffi Mawuena Agbadohou (Musiker, Schauspieler), Ndeye Kumba Gomez (Friseurin) |

 

In Kooperation mit Deutsches Tanzfilminstitut Bremen I Unterstützt von Fonds Darstellende Künste im Rahmen von HOMEBASE für die Recherchephase zu OUT OF JOINT | Präsentiert im Rahmen der Europawoche.

 

Einen Trailer sehen Sie hier.

 

Projekt Digitalisierung IT RUSTS – Deutscher Museumsbund bietet Exkursion zur Langzeitdigitalisierung
Fachgruppe Dokumentation besichtigt Medienarchiv des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen
Veranstaltung Deutscher Museumsbund Bremen D 09.05.2018

Aktuelle Entwicklungen stellen die gesellschaftspolitische Neutralität von Museen in Frage. Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes im Mai 2018 wird diskutiert, ob bzw. wie politisch Museen heute sind und welche Werte sie für die Gesellschaft vertreten. Mit Referenten aus dem In- und Ausland sowie rund 400 Tagungsteilnehmern bietet die Jahrestagung jährlich eine Plattform, um museumsrelevante Fragestellungen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

 

Das Panel MUSEUMSSAMMLUNGEN DOKUMENTIEREN UND ONLINE ZUGÄNGLICH MACHEN bietet im Rahmen der Frühjahrstagung 2018 der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes eine Führung durch alle Abteilungen des Deutschen Tanzfilminstituts, die sich mit der Langzeitdigitaisierung und der systematischen Erschließung von Filmen zum und über den zeitgenössischen und den klassischen Tanz widmen.

 

Etwa 30 Tagungsteilnehmer nehmen dieses informative Angebot wahr und erhalten umfangreiche Informationen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Gewerke. In Kleingruppen passieren sie fünf Stationen, die den Phasen des Arbeitsprozesses entsprechen, die ein Videoband während der Digitalisierung und Erschließung im Institut durchläuft. Besondere Aufmerksamkeit zieht die Vorstellung der speziell für unserer Bedarfe individuell angefertigten Datenbank durch Heide-Marie Härtel auf sich. Unser TV- und Videotechniker, Claus Bouchard, verfügt über Kompetenzen zur Restaurierung hochgradig gefährdeter Videobänder. Er erläutert, wie er Problembänder retten kann. Anschauliche Erläuterungen zum Arbeitsablauf der Digitalisierung erhalten die Exkursionsteilnehmer vom Leiter der technischen Abteilung, Hartmut Sebel: Eine Vielzahl von Arbeitsschritten – beginnend mit dem Einlesen des Bandes in Echtzeit einschließlich Pegelung von Ton- und Bildsignalen, der Konfektionierung des Materials über Schnittarbeiten bis zur langfristigen Sicherung des Materials auf speziellen Speichermedien – die Erstellung einer qualitativ hochwertigen Digitalisierung von Videobändern ist zeitintensiv. Mit den Kenntnissen dieser Fachleute gelingt es häufig, aus qualitativ schlechtem Videomaterial eine deutlich bessere digitale Kopie zu herzustellen. Der Einblick in das nutzerfreundliche multimedia Tool zur Nutzung der Digitalisate auf einem Tablet oder Smartphone via Intranet inklusive direkter Anbindung an die Datenbank beschließt den Rundgang und eröffnet einen angeregten Austausch.

IN BETWEEN. Foto Marianne Menke TANZSALON 22: [africtions] Festival für zeitgenössische Tanzkunst zwischen Afrika und Europa

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10. Mai 2018 um 20.00 Uhr

Der Tanzsalon im Mai steht ganz im Zeichen von [africtions], dem Festival für zeitgenössische Tanzkunst zwischen Afrika und Europa, das 2014 von steptext dance project ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet. Anke Euler, Dramaturgin des Programms und künstlerische Leiterin von The Choreonauts, und Olatunde Obajeun, Künstler von QDance Center aus Lagos/Nigeria, sind an diesem Abend unsere Gäste. Sie werden über das Festivalprogramm AFRICTIONS und die internationale Zusammenarbeit der Choreograf_innen von THE CHOREONAUTS berichten.   

 

THE CHOREONAUTS – Sechs international renommierte Künstlerinnen und Künstler verschiedener Länder Afrikas entwickeln in dem von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projekt auch gemeinsame Tanzstücke mit Choreografinnen und Choreografen aus Deutschland – es entstehen “afro-europäische Navigationen” (Anke Euler). Die eingeladenen Künstler_innen geben mit ihren Bühnenwerken Einblicke in die dynamische Tanzszene Nigerias, Cote d’Ivoire und Südafrikas und vermitteln einen Eindruck über jene produktiven Kräfte, die der interkulturelle künstlerische Dialog zur Entfaltung bringt. Trailer zu Werken einiger beteiligter Companien laden an diesem Abend im Tanzsalon zum gemeinsamen Gespräch ein und machen Lust auf diese ungeheuer vielfältige zeitgenössische Tanzkunst mit mehreren Uraufführungen und das vielseitige Rahmenprogramm des Festivals vom 10. bis 31. Mai. 

 

 Der Eintritt ist frei. 

 

Sie finden das Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Helliot. Deutsche Erstaufführung HELLIOT (A contemporary dance solo for diverse audience) [eigenARTig]
Deutsche Erstaufführung. Vorstellung im Rahmen des Festivals für inklusive Tanzkunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Schwankhalle Bremen D 15.04.2018 um 20.00 Uhr

Das von Antonio Quiles choreografierte Solo heißt wie sein Tänzer, Darsteller und Performer: HELLIOT. Von dessen Leben ausgehend unternimmt das Stück einen szenischen Streifzug, in dem jedes Ereignis eine eigene Geschichte und gleichzeitig vom großen Ganzen erzählt: Persönliches weist auf Gesellschaftliches und Einzigartiges auf Universelles hin. Auf der Bühne werden Dinge wie eine Trommel, ein Zelt, ein Handy, eine Maske, einzelne Äste, eine Leiter zu Partnern des Geschehens und wechselndes Licht, Musik, Echos, Sounds zu Mitspielern. Helliot Baeza von der Compañía Danza Mobile macht seine Begegnungen mit alledem zu unerwarteten Erlebnissen, wirft lautlose und wortreiche Reden in den Raum, schenkt jedem Atemzug immense künstlerische Intensität. Er zeigt nicht Tanz, sondern tanzt, präsentiert nicht Schauspiel, sondern handelt. Ein Solo unerschrockener Kunst in lebendiger Selbstverständlichkeit.

Dauer: 50 Minuten

 

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Moderation: Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler und Journalist

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diese deutsche Erstaufführung filmisch zu dokumentieren.

Duettabend: Quebradas E Imperfectas, Spanien Duettabend – Fünf mal zwei [eigenARTig]
Duettabend im Rahmen des internationalen Festivals für inklusive Kunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Goethe-Theater Bremen D 14.04.2018 um 20:00 Uhr

Fünf sehr unterschiedliche Duette kann man in dieser Aufführung sehen. Es gibt viele verschiedene Gefühle und Beziehungen auf der Bühne. Akrobatik, Breakdance und spanischen Tanz.

 

1. HABRÁ QUE PONERSE CACHAS
Maylis Arrabit, Frankreich / Ebi Soria Corón and Xabier Madina Manterola, Spanien

Es ist ein Spiel mit Sinn, Unsinn, viel Charme und Witz. Ein Lied von Bob Dylan. Der Film „The Royal Tenenbaums“, in dem es erklingt. Die Filmfamilie und die Rollen zweier Brüder darin. Wie Geschwisterverhältnisse sich mit der Zeit verändern… All das und was sie davon halten, stiftet die Tänzer zu einem überschäumenden Austausch an. Aus ihren hin und her fliegenden Ideen wird ein Fest der Bewegungen.

 

2. QUEBRADAS E IMPERFECTAS
Davínia Descals & Íñigo Martínez / Colectivo El Brote, Spanien
Im Titel des Duos, „Gebrochene und Unvollkommene“, steckt sein Thema. Der Tänzer Íñigo Martínez hat Osteogenesis imperfecta, die „Glasknochenkrankheit“. Wie andere Menschen deshalb mit ihm umgehen und wie er selber damit lebt, diesen Gegensatz verwandeln er und Davínia Descals in ein beispiellos ausdrucksstarkes Tanztheaterstück, das in Spanien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

 

3. CAMPANILLEROS / DESEQUILIBRIO
José Galán, La Compañía José Galán & Helliot Baeza, Compañia Danza Mobile, Spanien
Dieses Männerduo setzt die Kombination aus traditionellem Flamenco und zeitgenössischem Tanz in faszinierender Weise um. Das wortlose Zusammenspiel der beiden Tänzer ist der Rhythmus und die absolute Hingabe an den Moment. Der Name José Galán ist mit dem Flamenco verbunden wie kein anderer. Der spanische Lokalmatador gehört zu den Besten in seinem Fach. Helliot Baeze ist im Rahmen von eigenARTig auch am 15. April mit einem Solo in der Schwankhalle zu erleben.

 

4. DARE TO WRECK
Madeleine Månsson & Peder Nilsson / Skånes Dansteater, Schweden
Ein Paar erkundet, wie es ist, sich nah zu sein und doch bereit, den anderen zu verlassen. Sie im Rollstuhl und er nicht, tanzen sie ein kraftvolles, berührendes Duett. Aus jeder Bewegung strahlt ihr Mut zu neuen Fragen und Balancen. Das Stück entstand am Skånes Dansteater, einem Tanzzentrum mit vielfältigem offenem Angebot und der größten freischaffenden Kompanie Schwedens, die international tourt.

 

5. STEPPING STONES
Redouan „Redo“ Ait Chitt & Jeroen van der Linden, Niederlande
Zwei exzellente Breakdancer tanzen die Geschichte ihrer langen Freundschaft – die nach manchen Herausforderungen und 14 Jahren gemeinsamer Performances heute lebendiger ist denn je. Ein künstlerisches Abenteuer mit treibenden Sounds, gewagten Spins, geschmeidigem Style und höchst persönlichen Twists in einer Choreografie, die vom Leiter des weltberühmten Scapino Ballet Rotterdam gecoacht wurde.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diesen Abend filmisch zu dokumentieren.

Kinesferadanza, Peru ¿ Y SI EL OTRO EXISTE? Michel Tarazona / Kinesferadanza, Peru [eigenARTig]
Deutsche Erstaufführung im Rahmen des internationalen Festivals für integrative Tanzkunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Bremen D 13.04.2018 um 19.00 Uhr

Kann Tanz das ausdrücken, was Menschen sonst oft verbergen? In ¿Y SI EL OTRO EXISTE? streifen fünf Tänzer_innen die Hüllen des „korrekten Benehmens“ ab und verlassen sich stattdessen auf ihr innerstes Selbst. Von dort aus, aus diesem „anderen“ Ich heraus, finden sie zu ihren Bewegungen. Ihre Begegnungen tragen sie immer weiter hinein in unbekannten Ebenen ihrer Persönlichkeiten. Nach und nach entfalten sie starke, unerwartete, getanzte Bilder. Eine stille Drehung des Kopfes, ein Pfiff, aufbrandendes Schütteln, Zucken, ein erhitztes Gemenge, plötzlich wieder Ruhe: in allem ist die Verbindung zum unverstellt Einzigartigen spürbar. Aktionen und Reaktionen, Gruppierungen und ihre Auflösungen, Musik und Klangfiguren mischen sich zu einer souverän eigen-sinnigen Choreografie. Mit kompromisslosen Grenzgängen beweist Kinesferadanza, was es bedeutet, im Miteinander auf sich selbst zu vertrauen. Im eigenen Körper und Bewusstsein eine Kraft zu entdecken, die fremde Erwartungen und Vorurteile überwindet.

Dauer: 50 Minuten

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, die deutsche Erstaufführung filmisch zu dokumentieren.

ORÁCULO SCIENCE OF SIGNS II: ORÁCULO [eigenARTig]
Vorstellung im Rahmen des internationalen Festivals für inklusive Kunst
Dreharbeiten tanzbar_bremen Bremen D 13.04.2018 um 20.00 Uhr

ORÁCULO erforscht Bezüge zwischen Wissenschaft, Performance und Philosophie. Worin überschneiden sich Ergebnisse jüngster Studien und Botschaften ältester Lehren? Die Künstler_innen von The progressive wave holen ihre Entdeckungen auf die Bühne: Ihr Stück ist der zweite Teil der Trilogie SCIENCE OF SIGNS, in der Gal Naor & Matan Zamir eine performative Sprache für Universalwissen entwickeln. Mit heiligen Schriften als Regieinspiration und Suchbewegungen als Choreografie bespielt das hochkonzentrierte vierköpfige Ensemble sein Labor. Hier ergänzen Tanz, geschriebene und Gebärdensprache, Sounds und Videos einander. Jeder Moment bietet Sinneseindrücke an, statt Inhalte zu erklären. Oráculo ist eine Einladung dorthin, wo Geheimnisse, alte und neue Gedanken tanzen, schimmern und klingen.

Dauer: 90 Minuten

 

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Moderation: Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler und Journalist

 

Konzept, Künstlerische Leitung, Choreografie, Komposition: Gal Naor, Matan Zamir | Von und mit: Jessica Comis, Louis Edler, Gal Naor, Ruby Wilson

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, das Gastspiel filmisch zu dokumentieren.

eigenArtig - Festival vom 7. bis 15.4.2018 TANZSALON 21: eigenARTig – internationales Festival für inklusive TanzkunstT

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D Dienstag, 10. April 2018 um 20.00 Uhr

Wir freuen uns, den künstlerischen Leiter des internationalen Festivals für inklusive Tanzkunst “eigenARTig”, Günther Grollitsch, mit einigen Künstlern als Gäste begrüßen zu dürfen. Corinna Mindt, die gemeinsam mit Henning Bleyl das dazugehörige Symposium “Wege, Orte, Ziele inklusiver Tanzkunst” konzipiert und kuratiert wird ebenfalls dabei sein. Der Tänzer und Choreograf Günther Grollitsch wird das künstlerische Gesamtkonzept des innovativen Festivals vorstellen, das bereits zum fünften Mal stattfindet. Corinna Mindt, Tänzerin und Choreografin, die mit Günther Grollitsch tanzbar_bremen leitet, greift die zentrale Fragen des Symposiums zur inklusiven Tanzkunst auf. Anschließend gibt es die Gelegenheit zu einem Austausch mit den anwesenden Künstlern.

 

tanzbar_bremens internationales Festival für zeitgenössische inklusive Tanzensembles geht in die fünfte Runde! 2009 erstmals ausgerichtet und seither gemeinsam mit steptext dance project alle zwei Jahre in Bremen veranstaltet, lädt eigenARTig vom 7. bis 15. April 2018 erneut zu tänzerischer Vielfalt und kulturellem Austausch ein. Zahlreiche namhafte Tanzkompanien und weltweit agierende Wegbereiter_innen des inklusiven Tanzes präsentieren in der Schwankhalle und im Theater Bremen aktuelle Produktionen, von denen mehr als die Hälfte erstmals in Deutschland zu erleben sind. 

 

 Rund um die Gastspiele bieten ein Symposium, Workshops mit Choreograf_innen und Tänzer_innen aus dem In- und Ausland, Publikums- und Podiumsdiskussionen sowie weitere begleitende Veranstaltungen von tanzbar_bremen Gelegenheit zu lebendigen, inspirierenden Begegnungen, Praxiserfahrungen, Gesprächen und Erlebnissen.

 

Das Programm des Festivals ist hier zu finden.

 

Der Tanzsalon findet am Dienstag, 10. April um 20.00 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen statt. Der Eingang befindet sich in der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

RVLTN RVLTN – Tanztheaterstück des Leistungskurses Darstellendes Spiel

Dreharbeiten Oberschule am Leibnizplatz und TANZwerk bremen bremer shakespeare company D 5.3.2018

 

RVLTN ist ein Tanztheaterstück, das von Schülerinnen und Schülern des bundesweit einmaligen Leistungskurses Darstellendes Spiel des Jahrgangs 13 an der Oberschule am Leibnizplatz in Kooperation mit TANZwerk Bremen / Choreografin Marion Amschwand und der bremer shakespeare company entwickelt und getanzt wird. Inhalte des Leistungskurses sind Schauspiel, Dramaturgie und Tanz in Theorie und Praxis.

 

RVTLN bezieht sich auf eine wichtiges Kapitel in der Bremer Geschichte, das oft vergessen wird: die Bremer Räterepublik, deren Arbeiter- und Soldatenräte 1918 gebildet und die 1919 ausgerufen und niedergeschlagen wurde.

Anlässlich des 100-jährigen Geburtstages der Räterepublik, die ihren Ausgang u.a. im Oberstufengebäude der Schule – einer ehemaligen Kaserne – hatte und in dessen Zentrum der frühere Lehrer Johann Knief stand, setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Leibnizplatz tänzerisch mit den Begriffen Bewegung, Umsturz, Machtverschiebungen, dem Ringen um soziale Veränderung und der Frage auseinander, wie weit soll/kann “links” gehen?

 

Die Bremer Räterepublik wird 2019 außerdem Thema im Abitur des Grundkurses Geschichte.

 

Mit: Mascha Brands, Arne Düpree, Antonia Kirchler, Theresa Kleiner, Alissa Kohlstädt, Gabriela Kucharek, Paul Kückelmann, Sharon Liepold, Ole Lill, Katharina Lorenz, Julia Meyerdierks, Pia Moench, Carla Valesco Sieker, Jakob von Borries, Alissa Wilhelms und Loreta Zejnulahi

 

Choreografie: Marion Amschwand
Projektleitung: Meike Holsten 

Fotos: Norbert A. Müller für TANZwerk Bremen

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen dokumentiert die Aufführung am 5.3.2018 um 19.00 Uhr in der bremer shakespeare company.

 

 

 

Kinderleicht Kinderleicht – Ein Tanzabend von impuls e.V.
Geschichten aus der Kindheit
Dreharbeiten impuls e.V. Bremen Schlachthof Bremen D 4.März 2018 um 18.00 Uhr

Kinder leben mittendrin. Die Älteren erinnern sich. Viele Menschen glauben, dass die Kindheit, erfüllt von spielen, träumen, lachen und tanzen, im Schutze der Familie, der schönste Abschnitt des Lebens ist. Dies ist jedoch nicht zu jeder Zeit, an jedem Ort eine Tatsache. Hunger, Einsamkeit, Fluchterfahrungen oder Gewalt, werden leider Kindern in dieser Welt zuteil. Und es gibt wiederum Freuden und Ängste, die alle (Menschen) Kinder teilen. Kinderleicht durchs Leben zu tanzen ist nicht immer einfach.

 

Der Tanzabend von impuls e.V. untersucht Kindheitsaspekte in verschiedenen Formen. Es tanzen und spielen Menschen aus verschiedenen Generationen. Die Kinder- und Laienkurse werden neben einer Ausbildungsklasse auf der Bühne stehen und Gäste aus dem tanzwerk-bremen runden das Ganze ab.

 

Gesamt-Choreografie: Marion Amschwand, weitere Choreografien u.a. Sabine Bünger, Mala Kamenidu

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen freut sich, diesen Tanzabend filmisch zu dokumentieren.

Foto: Ernest Protasiewicz TANZSALON 20: SONYA LINDFORS ›Cosmic Latte‹ Preview & Artist talk

Veranstaltung steptext dance project / Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Schwankhalle Bremen D 10. März 2018 um 20.00 Uhr

 Anfang März kommen die Choreografin Sonya Lindfors und ihr vierköpfiges Ensemble für zehn Tage aus Helsinki nach Bremen. Im Rahmen einer von steptext dance project und der Schwankhalle ermöglichten Künstlerresidenz beginnt das Team die Proben für Lindfors’ neue Produktion COSMIC LATTE und lädt bei einem Workshop zum Einblick in die Arbeit ein. Die Deutschland- premiere des zeitgenössischen Tanztheaterstücks ist am 21. Mai auf dem von steptext mit vielen Partnern veranstalteten Festival AFRICTIONS zu erleben. 

 

Sonya Lindfors ist am 10. März um 20:00 Uhr Gast des TANZSALONS 20, der dieses Mal ausnahmsweise in der Schwankhalle stattfindet und stellt ihre Arbeit an COSMIC LATTE vor. Cosmic Latte ist nicht nur der Fachbegriff für die Farbe des Universums, sondern auch für Sonya Lindfors’ drittes Stück über Blackness. Die finnische Choreografin lädt ein zur afrofuturistischen Vision: Was kommt nach all den Konfrontationen und der Aufarbeitung der postkolonialen Gegenwart? Wir befinden uns in einer mystischen Zwischenwelt, in der sich Schwarz und Weiß, Freiheit und Gleichheit sowie Gegenwart und Zukunft gegenseitig durchdringen. Lindfors und ihr Team geben Einblicke in Ihre aktuelle Arbeit. Im Rahmen einer Residenz sucht sie den Austausch mit der Bremer Community und legt den Grundstein für ihre neue Produktion. 

 

In deutscher und englischer Sprache. 

 

Der Eintritt ist frei. 

***

sch wa nk hal le
Buntentorsteinweg 112/116
28201 Bremen

 www.schwankhalle.de

www.steptext.de

Freiwilliges Engagement befreundet. Foto: Susanne Frerichs Freiwilliges Engagement – Aktivoli 2018

Ausstellungsbeteiligung Freiwilligenagentur bremen Rathaus Bremen D 18.2.2018 von 11.00 bis 17.00

 Am 18. Februar 2018 ist es wieder soweit: Die Freiwilligenbörse Aktivoli öffnet ihre Tore für alle Bremerinnen und Bremer, die sich engagieren wollen. Im Rathaus präsentieren 68 Organisationen und Vereine von 11 bis 17 Uhr ihre Engagement-Angebote – vom Jugendtheater über die Flüchtlingsinitiative bis zur NGO, vom Seniorenheim bis zur Zirkusschule. Freiwilliges Engagement aktiviert Menschen.

 

Auch das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen ist auf der diesjährigen Freiwilligenbörse vertreten. Wir bietet Interessierten ein freiwilliges Engagement in unsere Archiv an. Sie helfen mit, dass der moderne und klassische Bühnentanz nicht verloren geht. Filmische Zeugnisse dieser Kunst werden auch mit ihrer Hilfe archiviert, digitalisiert und dokumentiert. Sie finden uns im Festsaal im ersten Stock.  (Lageplan hier) 

 

Über 180.000 engagieren sich in Bremen bereits. Eine beeindruckende Zahl. Die Freiwilligen-Agentur will, dass es noch mehr werden. Deswegen veranstalten sie die Aktivoli. Man kann sich die Aktivoli als einen lebendigen Marktplatz vorstellen – der größte Treffpunkt für alle Bremerinnen und Bremer, die in ihrer Stadt etwas bewegen wollen. Über 2000 Gäste besuchen alljährlich die Freiwilligenbörse, viele von ihnen finden gleich vor Ort die passende Tätigkeit.  

 

Die Aktivoli bietet ein informatives Rahmenprogramm 

 

° Gesprächsrunden mit freiwillig Engagierten 

Moderation: Otmar Willi Weber

Ort: Obere Rathaushalle

12 Uhr

Mit Darwish Barkel (Help a Refugee) Koray Döver (Viva con Agua) Beatrix Holle (Patenmodell) Werner Kalle (Johannis-Oase)

13.30 Uhr

Mit Kathrin Faber (Initiative Arbeiterkind) Alexandra Maksimovic (Notruf Mirjam) Ronald Philipps (Ausspann) Heidi Wiedemann (Archiv Bremer Volkshochschule)

15.00 Uhr

Mit Klaus Buschmann (Schäßburg-Partnerschaft) Hamed Heidari (Mitbremern) Carlota Navaro (Balu und Du, Freiwilligen-Agentur Bremen) Robert Seufert (THW) Hannelore Wilkening (angefragt – Kinderhospiz Löwenherz)

 

° Vorträge mit Diskussion

Ort: Wittheitsstube (Zugang über den Festsaal im ersten Stock) 

13 und 15 Uhr: Welcher Engagement-Typ bin ich? Referentin: Renate Kösling Warum will ich mich engagieren? Was kann ich von einer Organisation erwarten, bei der ich freiwillig tätig werden will? Wie kann ich Grenzen setzen im freiwilligen Engagement? 

 

14 Uhr: Informationen und Erfahrungen aus dem Bundesfreiwilligendienst 27+ Referentin: Regina Munzel (sfd Bremen) Interessant ist dieser Freiwilligendienst für Menschen, die sich sozial, kulturell oder ökologisch engagieren möchten – die sich beruflich neu orientieren wollen – die in Elternzeit oder im Vorruhestand eine zusätzliche Aufgabe suchen. Ein paar Unterschiede zum BFD für Jüngere gibt es prinzipiell zu beachten. 

 

Die Aktivoli bietet eine Kinderbetreuung an. 

 

Im Rathaus unterwegs sind Musikerinnen und Musiker … Maskenspielerinnen … Lotsinnen und Lotsen … Begleitungen für Sehbehinderte und Blinde …     

 

Wer sich näher informieren möchte, findet auf der Website www.aktivoli-bremen.de viele Informationen.

 

Gisela Peters-Rohse auf der Bühne mit Günther-Grollitsch. Foto: Daniela Buchholz TANZSALON 19: Gisela Peters-Rohse – Tanzpädagogin / Tänzerin

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D Samstag, 10.02.2018 20:00 Uhr

 “Meine Fersen bäumten sich, meine Zehen horchten,

dich zu verstehen: trägt doch der Tänzer sein Ohr —

in seinen Zehen!”

(Friedrich Nietzsche, “Also sprach Zarathustra”)

Gisela Peters-Rohse konnte jüngst in Bremen in der Premiere von Günther Grollitsch und Fabian Aimar “Der Eintänzer” dem Bremer Publikum zeigen, dass Tanzen nicht nur eine körperliche Kompetenz erfordert, sondern eine Haltung zum Leben allgemein sein kann. Was sie in ihrem 80. Lebensjahr an künstlerischer Kompetenz zeigt, ist nicht zuletzt Ergebnis ihres über 50-jährigen Schaffensprozesses vor allem im Bereich der Tanzpädagogik und der Arbeit als Tanzkritikerin und Tänzerin.   

 

Lernen Sie Gisela Peters-Rohse persönlich in unserem Tanzsalon 19 kennen. Wir zeigen unser Filmporträt “ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE” sowie kurze Ausschnitte aus der aktuellen Produktion “Der Eintänzer”. Themen genug, um mit Gisela Peters-Rohse sowie dem Choreographen Günther Grollitsch und dem Regisseur Fabian Aimar in unserem Institut ins Gespräch zu kommen.     

 

Der TANZSALON 19 beginnt am Samstag, 10. Februar 2018, um 20:00 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550   

 

Weitere Vorstellungen von “Der Eintänzer” am Mittwoch, 14. Februar, und Donnerstag, 15. Februar 2018, jeweils um 20.00 Uhr in der Schwankhalle Bremen. “Der Eintänzer” ist eine Produktion von steptext dance projekt. Wir empfehlen Ihnen, Karten vorzubestellen.

'Hieronymus und der Meister sind auch da' von Susanne Linke. Foto: Oliver Look Susanne Linke: Hieronymus und der Meister sind auch da

Dreharbeiten Theater Trier Trier D 7.1.2018

 

 ”Susanne Linke hat ein Werk geschaffen, in dem sich Fantasie, tänzerisches Können und kritische Weltsicht zum eindrucksvollen Gesamtkunstwerk verbinden, das aktuell ist ohne modernistisch zu sein. Nie gibt es den Anspruch seiner künstlerischen Bildhaftigkeit auf. Das mag auch das Publikum so gesehen haben, das geschlossen und anhaltend stehend applaudierte [...] Präzise bis ins kleinste Detail sind die Bewegungen, homogen die Gruppenbilder, herrlich dialogisch die Pas de deux” (Trierischer Volksfreund, 30.10.2017). 

 

Bulgakows Meister und Margarita wie auch die Werke des Malers und Visionärs Hieronymus Bosch sind Inspirationsquelle für Susanne Linkes Kreation für und mit ihrem Ensemble am Theater Trier. Menschliche Getriebenheit und die Hatz aufeinander, den Tod im Nacken das Glück zu suchen und zu finden, sind Ausgangspunkt für ihre neue Arbeit. 

 

Die Persönlichkeit und die spezifische Besonderheit eines jeden Tänzers im Stück heraus zu kristallisieren, dem Individuum Raum zu geben in der gleichzeitigen Eingebundenheit in Kontext und in die Choreographie, sind sicherlich eine von Susanne Linkes herausragenden Stärken. 

 

Aus der Ankündigung des Theaters Trier zum Stück.  Fotos: Oliver Look

 

Dauer: 1 Stunde  

 

Am 17.2.2018 wird die letzte Vorstellung dieser Produktion im Theater Trier gezeigt.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen dokumentiert dieses Tanzstück von Susanne Linke auf besonderen Wunsch der Choreografin und vervollständigt damit den Sammlungsbestand des Institutarchivs.

Foto: Lesly Schumann DER EINTÄNZER – Uraufführung

Dreharbeiten steptext dance projekt Bremen, Schwankhalle D 2018.02.02 und 3.2.,14.2.,15.2.2018

 

DER EINTÄNZER 

Tanztheater von Fabian Aimar & Günther Grollitsch mit Gisela Peters-Rohse inspiriert von Texten von Billy Wilder 

 

„Meine braven Beine, meine Brotgeber …  ich tanze mit Jungen und Alten, mit ganz Kleinen und mit Frauen die zwei Köpfe höher sind als ich … mit Damen die den Kellner nach mir schicken“ – so beschrieb der junge Billy Wilder 1927 seine „Tretmühle“ als „Eintänzer“ im Berliner Hotel Eden. Als prekärer Dienstleister dem Vergnügungshunger der ekstatisch vibrierenden Kulturmetropole verpflichtet, verfasste er für die „BZ am Mittag“ jene Erlebnisszenarios, die Choreograf Günther Grollitsch und Regisseur Fabian Aimar heute im Trio mit der fast 80-jährigen, weltweit so aktiven wie berühmten Pionierin zeitgenössischer Tanzpädagogik Gisela Peters-Rohse auf ihre Relevanz für die Gegenwart befragen. Wie bedingten sie damals einander, die unbändige Lebenslust, sexuelle Freizügigkeit und künstlerische Experimentierfreude einerseits, der zurückliegende Krieg und die erneut bedrohliche politische Situation andererseits? Was bedeutet es, seinen tanzenden Körper zu Markte zu tragen?  

 

Szenisch und choreografisch verknüpft DER EINTÄNZER Wilders Beschreibungen und Bewegungszitate aus Gesellschaftstänzen der Zwanzigerjahre und der Avantgarde des Ausdruckstanzes. Leichtfüßiges, Bitteres, Tragik und Humor treffen in einem schillernden Reigen aufeinander, erzählen von Macht und Begehr, Aufruhr und Abgrund, mondänem Glanz und der Schönheit entgrenzter Momente. 

Maja Maria Liebau   

 

Ulrike Troue schreibt im Weser-Kurier am 18.1.2018 dazu “Pionierin progressiver Tanzpädagogik wirkt mit”

  

Das Deutsche Tanzfilminstut Bremen begleitet die Proben dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit filmisch und dokumentiert die Uraufführung.  

 

Uraufführung Freitag, 2. Februar 2018 um 20.00 Uhr

Weitere Vorstellungen Samstag, 3., Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. Februar 2018, jeweils 20:00 Uhr 

 

Ort: Schwankhalle Bremen, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen

 

Tickets: 0421. 520 80 70
www.schwankhalle.de/tickets und an der Abendkasse, NORDWEST Ticket: 0421. 36 36 36 und an allen NORDWEST Ticket Verkaufsstellen, beim WESER-KURIER im Pressehaus und in den regionalen Zeitungshäusern 

Eintritt: 16,- € / 10,- € / Bremen Pass 3,- €

 

 

 Eine KOPRODUKTION mit steptext dance project.  

 

Gefördert durch Der Senator für Kultur Bremen
Unterstützt von Sparkasse Bremen, Waldemar Koch Stiftung, Beate + Hartmut Schaefers Stiftung  

 

 

 

 

Klaus Geitel und Günter Pick im Gespräch 12.12. 2015 TANZSALON 18: ZEUGEN DES TANZES – Günter Pick trifft KLAUS GEITEL (Filmpreview)

Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 10.12.2017 19:30 bis 21.00 Uhr

 

Ein Film von Heide-Marie Härtel und Claudia Henne, 35 Minuten 

 

Eine Produktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes 

 

Kurzfristig entschlossen zeigen wir den gerade fertig gewordenen Film über den “Starkritiker” des Tanzes, Klaus Geitel, noch in diesem Jahr. Der langjährige Lebensgefährte von Klaus Geitel, Rodney Geitel, der Interviewpartner Günter Pick und die Autorinnen werden anwesend sein. 
 
Im Anschluss an diese Filmpremiere gibt es die Gelegenheit alle bisherigen Porträts unseres Projekts “ZEUGEN DES TANZES” gleichzeitig an verschiedenen Schauplätzen innerhalb des Tanzfilminstituts noch einmal zu sehen. 
 
 
ZEUGEN DES TANZES: Günter Pick trifft KLAUS GEITEL 
 

Klaus Geitel, geb. am 14. August 1924 in Berlin – Sohn eines Fahnenfabrikanten, preußisch – streng und einer musischen, weltoffenen Mutter. Warum er ein „Abenteurer auf Schnüffelkurs durch die Schönen Künste“, durch Konzertsäle, Opernhäuser, Theater, Museen wurde, das weiß Klaus Geitel auch nicht – es war so von Kindesbeinen an.  

 

Geitel wurde Musik- und Tanzkritiker: 15.000 Kritiken, zehn Bücher, Aufsätze, Radio, Fernsehen, Moderationen. An Geitel kam bald niemand mehr vorbei und seine Wohnung in Berlin Wilmersdorf wurde zu einem beliebten Treffpunkt für die Musik- und Tanzszene. 

Dort haben wir den 91 jährigen am 18. Dezember 2015 besucht. Er hatte sich Günter Pick als Gesprächspartner gewünscht. 

 

Klaus Geitel konnte in seiner Kritik schonunglos sein und trotzdem war er Teil der großen, internationalen Künstlerfamilie und half wo er konnte. Er verstand sich als Vermittler zwischen ihrer Kunst und dem Publikum. Der nachfolgenden Kritikergeneration war diese Nähe suspekt, sie setzte auf analytische Schärfe und blieb lieber auf Abstand. Geitel war „Kritiker aus Liebe.“ Aus Liebe zur Kunst. Sechs Monate nach unserem Besuch starb der Grandseigneur der Kritik, der Weltreisende und Champagnerliebhaber Klaus Geitel im Alter von 91 Jahren – und mit ihm eine Epoche der Ballettkritik. 

Claudia Henne 

 

Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes  

 

 

 

 

 

 

 

19:30 – 21:00 Uhr im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen, Forum am Wall, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eingang von der Ostertorstraße aus, links neben Bäckerei. Tel. 0421 240 550 

Projekt Digitalisierung Digitalisierung sichert analoge Tanzfilmbestände

Digitalisierung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D

 

  

Die Digitalisierung aller Bereiche schreitet in riesigen Schritten voran und hält Einzug in die Welt der Archive, ja, sie ist das Gebot der Stunde. Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen hat es sich seit 2014 zur Aufgabe gemacht, historisch wertvolle analoge Tanzfilmbestände, die ohne sorgfältige Aufbereitung dem Verfall preisgegeben sind, zu restaurieren und in dauerhafte Langzeitdigitalisate umzuwandeln. 

 

In einem mehrstufigen Arbeitsprozess AV-Medien auf analogen Bändern unterschiedlichster Videonormen (beispielsweise Betamax, Digi-Beta, VHS, U-matic, Japan Standard 1) gesichtet, je nach Zustand mehrfach gereinigt und restauriert, um sie schließlich in Echtzeit zu digitalisieren. Für jede auf einem Band dokumentierte Vorstellung ist eine Bearbeitung in je separaten Filmdateien/Videofiles notwendig. Der so geschaffene digitale Filmbestand wird auf verschiedenen Speichermedien sicher verwahrt und in eine speziell auf die Anforderungen der Tanzschaffenden zugeschnittene Datenbank aufgenommen. Für diese Datenbank werden circa 40 einzelne Informationsfelder mit Angaben zu dem jeweiligen Stück, Choreografen und Besetzung sowie Daten der Vorstellung und technische Qualität der Aufnahme sorgfältig recherchiert und eingepflegt.  

 

Der Auftraggeber erhält schließlich seinen historischen Filmbestand, der in digitalisierter Form auf speziellen Speichermedien gesichert ist und eine nutzerfreundliche Datenbank mit dem erschlossenen Bestand. Darüber hinaus übergeben wir eine Mediathek der digitalisierten Bestände auf einem speziellen passwortgeschützten System, mit dem es jederzeit möglich ist die digitalisierten Filme unmittelbar auf einem Rechner, Tablett oder Smartphone abspielen zu können.  

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen konnte seit 2014 die Digitalisierung und Erschließung der Bestände der Filmarchive des Staatsballetts Berlin, Bayerischen Staatsballetts München, Staatsballetts Saarbrücken, Tanzhaus NRW Düsseldorf, Mousonturm Köln und weitere große Tanzfilmsammlungen von Privatpersonen, Stiftungen und Theatern mit Tanzsparte realisieren.

 

In dem hier gezeigten Filmclip von Hartmut Sebel erhalten Sie Einblicke in das Institut und den Arbeitsbereich Digitalisierung, der dazu beiträgt das analoge Tanzfilmerbe für kommende Generationen zu erhalten.

 

Idee, Kamera, Schnitt, Realisation: Hartmut Sebel  

 

September 2017, Dauer 90 sec.