Alle Termine | Filmvortrag | Dreharbeiten

Seite 1 von 812345...Letzte »

Hier finden Sie eine Chronologie über die bisher online erfassten Drehtermine unseres Instituts.

ballettKiel Eugen Onegin. Ensemble. © Olaf Struck Eugen Onegin. Ballett von Yaroslav Ivanenko [ballettKIEL]

Dreharbeiten theaterKiel Kiel D 10.07.24 um 19.00 Uhr

Dreharbeiten im Rahmen eines tanzmedizinischen Forschungsprojekts von Prof. Dr. Eileen Wanke, Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

 

“Der Versroman »Eugen Onegin« ist das wohl bekannteste Werk Alexander Puschkins und beschreibt wie kein anderes Werk zuvor die Realität und Widersprüchlichkeit der russischen Gesellschaft Anfang des 19. Jahrhunderts. Vor allem aber schildert er die dramatische Liebesgeschichte zwischen dem Dandy Eugen Onegin, der seinen Weltschmerz vergeblich mit flüchtigen Genüssen zu betäuben versucht, und Tatjana, einem verträumten Mädchen und später gestandene Fürstengattin.

 

Die beiden treffen aufeinander, nachdem Onegin aufgrund einer Erbschaft aus St. Petersburg aufs Land zieht. Als Tatjana dem arroganten Großstädter ihre Liebe gesteht, weist dieser sie schroff zurück. Ebenso wie um diese Liebe bringt sich Onegin kurz darauf um seinen besten Freund, den er im Duell tötet. Jahre später begegnen sich Onegin und Tatjana auf einem Ball wieder. Onegin fleht sie um eine zweite Chance an, doch obwohl auch Tatjana ihn noch liebt, bleibt sie bei ihrem Ehemann.”

Theater Kiel

 

Zu sinfonischen und kammermusikalischen Werken von Pjotr I. Tschaikowski erzählt Yaroslav Ivanenko seine Version des russischen Nationalepos als Ballett. Es geht um ehrliche und starke Gefühle, um Treue und letzten Endes um nicht weniger als die Frage danach, was wir wirklich in unserem Leben brauchen.

 

Choreografie Yaroslav Ivanenko
Musikalische Leitung Daniel Carlberg
Bühne Eva Adler
Kostüme Angelo Alberto

 

***

 

Das Team des Deutsche Tanzfilminstituts mit der künstlerischen Leitung Heide-Marie Härtel dokumentiert die Vorstellung im Auftrag und für ein Forschungsprojekt von Prof. Dr. Eileen Wanke, Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Univertsität Frankfurt am Main.

 

 

Ballett ist Hochleistungssport. Forschungsprojekt soll Risiken minimieren

Dreharbeiten Prof. Eileen M. Wanke/ Ballettensemble des Oldenburgischen Staatstheaters Oldenburg (Niedersachsen)/ Franfurt am Main D 04.06.2024

Balletttanz ist Hochleistungssport, auch wenn Sprünge und Drehungen mühelos aussehen. Unfälle, aber auch falsche Bewegungen bergen für die Tänzerinnen und Tänzer ein hohes Verletzungsrisiko. Ein Forschungsprojekt von Professor Dr. Dr. med. Eileen M. Wanke, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, soll nun aufzeigen, wie hoch die Belastungen sind und wie Verletzungen vermieden werden können. Mittels moderner Technik werden Belastungen und Herausforderungen sichtbar gemacht. Die Ergebnisse sind für Tänzerinnen und Tänzer und auch für Unfallkassen von großem Interesse.

 

Für diese Projekt kooperiert die Tanz-Medizinerin mit dem Ballettensemble des Oldenburgischen Staatstheaters und dessen Direktor Antoine Jully.

 

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen begleitet das Forschungsvorhaben und dokumentiert verschiedene Projektphasen für einen Kurzfilm.

 

La mer en moi. Von Helge Letonja mit Kossi Sebastien A. Wokawui
Eine Produktion von steptext dance project in Koproduktion mit Of Curious Nature/TanzRAUM Nord
Dreharbeiten steptext dance project Schwankhalle Bremen D 11.05.2024 um 20.00 Uhr

“Viele Menschen fliehen über das Mittelmeer nach Europa und erleben dabei einschneidende Momente und Traumata, vielleicht auch Solidarität auf See.
Wie verarbeiten die Angekommenen ihre Empfindungen nach der Überfahrt? Was bleibt von der Erfahrung, der Erinnerung an die Odysee? Zusammen mit Fremden der Gefahr der Elemente ausgeliefert, mit der Hoffnung auf Ankunft, der Perspektive einer möglichen Seenotrettung und der Angst zurück gedrängt zu werden?
Mit La mer en moi (Das Meer in mir) begibt sich der Choreograf Helge Letonja zusammen mit dem togolesischen Tänzer Kossi Aholou-Wokawui auf eine künstlerische Spurensuche.
Letonja verwandelt die Bühne in einen Raum, der ganz vom Wasser bestimmt ist. Spuren lösen sich im Wasser auf und Zeitebenen vermischen sich. Rück- und Vorblenden verweben sich zu Geschichten und spiegeln uns die aufgewühlte Seelenlandschaft von Menschen, die ihr Leben nach extremen Erfahrungen beruhigen und neu beginnen. Wasser als der sanfte und tiefgründige Ort der Reflexion und als wildes, aufgewühltes Element, in dem der Mensch ein Spielball der Gezeiten und sich abschottender Mächte wird.”

 

Idee, Konzept, Bühne: Helge Letonja | Choreografie: Helge Letonja in Zusammenarbeit mit Kossi Aholou-Wokawui | Tanz: Kossi Sebastien Aholou-Wokawui | Musik: Collage | Licht: Nathaniel Johnson | Eine Produktion von steptext dance project in Koproduktion mit Of Curious Nature/TanzRAUM Nord. Steptext dance project wird gefördert vom Senator für Kultur Bremen

 

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts freut sich, dieses Stück zu dokumentieren.

Tanz: Seu Kim. Foto: Stephan Walzl Kratt von Antoine Jully. Choreografische Uraufführung in Oldenburg

Dreharbeiten Oldenburgisches Staatstheater| Ballettcompagnie Oldenburg Oldenburg (Niedersachsen) D 10.05.2024

Seit neuestem können künstliche Intelligenzen (KIs) wie ChatGPT uns u. a. das Formulieren von wissenschaftlichen Texten abnehmen und uns vielleicht zu schnellem Ruhm verhelfen. Die Vorstellung nach einer übermächtig starken Hilfe, einer übersinnlichen Figur, die uns die Arbeit abnimmt und Luxus und Reichtum beschert, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit — wir kennen sie aus zahlreichen Märchen. So verleiht in Estland ein Wesen aus der Mythen- und Sagenwelt der im öffentlichen Sektor seit 2019 u. a. als Richter eingesetzten KI seinen Namen: Kratt. Die Erzählungen von dieser Figur, die aus allerlei Gerümpel gebaut wird und dann mit drei Tropfen Blut und teuflischer Hilfe zum Leben erweckt werden kann, bilden die Grundlage für die Ballettpartitur des estnisch-schwedischen Komponisten Eduard Tubin. Antoine Jully kreiert dazu zum 10-jährigen Jubiläum der BallettCompagnie Oldenburg ein Handlungsballett zwischen Mythos, Phantasie und Realität.

 

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts um Heide-Marie Härtel freut sich, die Generalprobe im Staatstheater Oldenburg zu dokumentieren.

Der kleine Prinz aus Gröpelingen Der kleine Prinz aus Gröpelingen von Tanz im Lichthaus
Ein Ballett und Tanztheaterstück für große und kleine Menschen
Dreharbeiten Caroline Böhse-Krings, Tanz im Lichthaus Bremen - Theater der Bremer Philharmoniker/ Tabakquartier D 02.-03. 03. 2024

Diese Produktion von Caroline Böhse-Krings für und mit ihren Schülerinnen und Schülern der Tanzschule “Tanz im Lichthaus” bezieht die Geschichte des Kleinen Prinzen, der sich ganz alleine um seinen Planeten kümmern musste, auf die aktuelle Lage unseres Planeten und seine Bedrohung durch den Klimawandel. Tanzsequenzen aus dem All, der Wüste oder dem Meer, aber auch zahlreiche freche Dialoge und Videos fordern die Zuschauenden auf, dem Klimawandel nicht tatenlos zuzusehen. Die Musik wurde eigens für das Stück von dem Bremer Komponistenduo Thomas Krizsan und Claudia Giese geschaffen und wird bei den Aufführungen von einem Orchester live dargeboten.

 

WER? Es tanzen 110 Lichthaustänzerinnen und -tänzer unter der Leitung von Carolin Böse-Krings.

 

Wo? Im wunderschönen neuen Theater der Bremer Philharmoniker, Am Tabakquartier 10 in Bremen.

 

Wann? Die Produktion wird 3x aufgeführt:
am Samstag, den 2. März, um 17 Uhr und
am Sonntag, den 3. März um 12 Uhr und noch einmal um 17 Uhr.

 

Karten unter: kartenbestellungprinz@posteo.de / Karten Erwachsene € 15,- und Kinder € 8,-

 

***

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts um Heide-Marie Härtel freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

InZwischen_tanzbar. Probe. © Mariann Menke InZwischen. tanzbar_bremen [Premiere]
InZwischen – von Zankäpfeln, Krawallbürsten und anderen Streitbarkeiten
Dreharbeiten tanzbar_bremen Bremen. Schwankhalle D 29.02.2024 | 20.00 Uhr

“Seit es den Menschen gibt, gibt es auch Streit. Er ist Störenfried und kreative Kraft gleichermaßen.
Manchmal öffnet er neue Wege, manchmal hinterlässt er Scherbenhaufen. Es gibt Menschen, die ihn fürchten und solche, die ihn offen suchen. Laute und leise Streiter. Grobe und Feine. Strategen und Verweigerer.”

 

Die Tänzer*innen von tanzbar_bremen erforschen unsere Streitkultur mit ihren Körpern. Daraus entsteht eine humorvolle Gesellschaftsstudie, die vor keinem Seitenhieb zurückschreckt.

 

Choreografie: Günther Grollitsch

Von und mit: Jenny Ecke, Till Krumwiede, Mirjam Rauch, Adrian Wenzel, Sergey Zhukow

 

***

 

Das Team des Deutschen Tanzfiminstituts freut sich, die Premiere zu dokumentieren.

Forum am Wall - Sitz des Instituts Ein Tag im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen im Kurzfilm
Ein Film von Yanitsa Genova mit Hugo Garbrecht
Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen D 2023

Was ist das TaFi für dich? Diese Frage steht im Zentrum des Kurzfilms “Ein Tag im Deutschen Tanzfilminstitut Bremen” von Yanitsa Genova und Hugo Garbrecht. Die vielfältigen Antworten der festen, freien und freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des deutschen Tanzfilminstituts Bremen, vermitteln einen lebhaften Eindruck des Spirits des Instituts. Ganz nebenbei wird die intern verwendete Abkürzung TaFi für das Institut erläutert.

Yanitsa Genova ist im Rahmen des European Solidarity Corps aus Sofia/Bulgarien als Volunteer nach Bremen gekommen. Hugo Garbrecht absolviert hier ein Freiwilliges Kulturelles Jahr. Beide sind im Deutschen Tanzfilminstitut eingebunden in Dreharbeiten und Filmschnitt.

 

Cicatrices - Narben der Erde. Photo: Marianne Menke young artists feiern 20-jähriges Jubiläum | neue Produktion “Cicatrices-Narben der Erde”
Jubiläumsproduktion mit young artists, Peques, LAB, Les Amis de la Danse
Dreharbeiten young artists | steptext dance project Schwankhalle Bremen D 16. - 19.11.2023

 

Die Jubiläumsproduktion feiert am 18. November genau 20 Jahre nach der ersten Uraufführung der young artists Premiere. Gezeigt wird ein gemeinsamer Tanzabend mit allen Gruppen, die Augusto Jaramillo Pineda und steptext unter dem Label young artists in den letzten Jahren aufgebaut haben (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene). Inhaltlich aufgegriffen wird auch diesmal ein Thema, das den jungen Tänzerinnen und Tänzern wichtig ist: Die Rechte der Erde. Unter dem Titel „Cicatrices – Narben der Erde“ wird das Leitthema weiterentwickelt und das komplexe Miteinander von Mensch und Natur ins Zentrum gerückt. Mit den Jugendlichen probt Marion Amschwand, die mit “Missing” 2003 die allererste Produktion der young artists choreografierte, mit den jungen Erwachsenen der Tänzer, Choreograf und ehemalige young artist Viktor Braun. Natürlich auch dabei ist Augusto Jaramillo-Pineda, Choreograf und Leiter der young artists, der die Kindergruppe anleitet. Zusammen mit den Seniorinnen und Senioren Amis de La Danse entsteht ein Abend der Generationen, der die ganze Kraft von Tanztheater entfaltet.

Zum Jubiläum gibt es zudem ein breites Workshopprogramm für alle Altersgruppen (17.,18. +19.11.) und eine Schulvorstellung am 17.11. um 11 Uhr, die bei Interesse ebenfalls mit einem Workshop kombiniert werden kann.

Die Produktion wird gefördert von der start Jugend Kunst Stiftung Bremen

 

Programm

Do 16.11.23 | 11:00 Uhr | Öffentliche Generalprobe

Fr 17. 11.23 | 11:00 Uhr | Schulvorstellung (Vorpremiere) + Workshop

Premiere: 18.11.23 | 20:00 Uhr

So 19.11.23 | 16:00 Uhr | familienfreundliche Vorstellungszeit

 

|Workshopprogramm

Freitag, 17.11. | 17:00 – 18:30 Uhr | Kreativ-Workshop mit ZIV Frenkel

Samstag, 18.11. | 9:30 – 11:00 Uhr | Workshop mit KEITH Chin | ab 14 Jahren
Samstag, 18.11 11:10 – 12:10 Uhr | Workshop (Breaking) mit HASSAN Lotfi | ab 8 Jahren
Samstag, 18.11 12:20 – 13:20 Uhr | Workshop(Hip-Hop) mit SITA Kotteck | ab 8 Jahren
Samstag, 18.11 13:30 – 15:00 Uhr | Workshop(Zeitgenössischer Tanz) mit LEILA Bakhtali | ab 14 Jahren

Sonntag, 19.11. 10:00 – 11:30 Uhr | Workshop mit KEITH Chin | ab 14 Jahren
Sonntag, 19.11. 11:40 – 12:40 Uhr | Workshop(Body Percussion) mit YEIMI Pineda | ab 8 Jahren
Sonntag, 19.11. 12:50 – 13:50 Uhr | Workshop mit Hakan Sonakalan | ab 8 Jahren

 

Schwankhalle Bremen

 

Anmeldungen zu den Workshops: office@steptext.de und gegen Spende

 

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts freut sich, die Premiere dokumentieren zu dürfen.
Die aktuell entstehende Film-Dokumentation “young artists durchtanzen 20 Jahre” (Arbeitstitel) beleuchtet die zentralen Sprünge des Jugendlabels der steptext dance companie und ihres künstlerischen Leiter Augusto Jaramillo Pineda. Dieses Projekt liegt in den Händen von Yanitsa Genova.

 

Ein Raum für Zeit. Filmstill Ein Raum für Zeit – Videoportrait über die Kulturorganisation O Espaço do Tempo
Ein Film von Catarina Garcia in Zusammenarbeit mit Yanitsa Genova.
Video-Produktion Eine Koproduktion des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen und KOÏNZI-DANCE e.V Bremen |Hamburg | Montemor-o-Novo D | Portugal 18.11.2023

“O Espaço do Tempo ist eine transdisziplinäre Kulturorganisation mit Sitz in Montemor-o-Novo, Portugal.
Gegründet im Jahr 2000 von dem portugiesischen Choreographen Rui Horta, hat sie ihren Wohnsitz seit Beginn im Convento da Saudação. Im Jahr 2019 war O Espaco do Tempo aufgrund eines Sturms, der eines der Hauptdächer des Klosters beschädigte, gezwungen, in neue Gebäude umzuziehen. Heute kann man Espaço do Tempo im Zentrum von Montemor-o-novo, in der Oficina Magina und an anderen Orten finden. Es ist zu hoffen, dass sie 2026 in das Kloster zurückkehren werden.”

 

Der Film enstand im Auftrag von KOÏNZI-DANCE e.V. im Rahmen der Konferenz “Gardens of Culture. Visionen und experimentelle Projekte für eine Zukunft”.

 

Die Premiere ist am 18.11.2023 im Warburg Haus in Hamburg.

 

Interviews
Catarina Garcia

 

Kamera
Catarina Garcia
Yanitsa Genova

 

Drohne
Yanitsa Genova

 

Schnitt
Catarina Garcia
Yanitsa Genova

 

Dank an:
Nele Lipp, KOÏNZI-DANCE e.V
Heide-Marie Härtel, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

Wandering Mind. Folkwang Tanzstudio. Foto: Ursula Kaufmann Deutscher Tanzpreis 2023 – Grosse Tanzgala und Preisverleihung

Dreharbeiten Dachverband Tanz Dceutschland Aalto-Theater Essen D 14.10.2023 um 18.00 Uhr

Der Dachverband Tanz Deutschland lädt zu einer facettenreichen Tanz-Gala am Samstag, den 14. Oktober um 18 Uhr, ins Aalto-Theater Essen ein. Mit einem abwechslungsreichen Programm wird die Vielfalt des Tanzes gefeiert und der Deutsche Tanzpreis 2023 verliehen. Zu Gast sind u. a. das Ballett der Semperoper Dresden, das Tanztheater Wuppertal, das Aalto Ballett, die Staatliche Ballettschule Berlin und das Folkwang Tanzstudio.

Die Veranstaltungen werden mit Audiodeskription (AD) und Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) angeboten. 

PROGRAMM
Die Staatliche Ballettschule Berlin eröffnet die Tanz-Gala mit „Better, Faster, Stronger“, choreografiert von Giorgio Madia. Die Schüler*innen des 6. bis 9. Ausbildungsjahres tanzen voller Energie zur Musik von Daft Punk.

Das Ballett der Semperoper Dresden wird den Abend mit zwei Duetten bereichern. Mit „FAUN(E)“ entwickelte der Choreograf David Dawson eine abstrakte, zeitlose und moderne Kreation und geht Fragen nach Dualität, Sexualität und Identität nach. „White Darkness“ ist Nacho Duatos choreographische Reflexion über die Auswirkung von Drogen und ihre Wirkung auf das menschliche Sozialverhalten

Mit „Sense of Wonder“ entwerfen die Choreograf*innen Lisa Rykena und Carolin Jüngst ein Expeditions-Szenario und appellieren an die Bereitschaft zu staunen. Ein Ausschnitt des Stücks wird als Video gezeigt.

Das Aalto Ballett wird mit „Mutual Comfort“ auf heimischer Bühne präsent sein. Der Choreograf Edward Clug besticht in „Mutual Comfort“ mit seiner ganz individuellen Bewegungssprache. Vier Tänzer*innen versuchen einander „gegenseitig Trost“ zu spenden. Doch jede Form der Kontaktaufnahme untereinander scheint zum Scheitern verurteilt.

In „Wandering Mind“, choreografiert von Renate Graziadei, dreht sich alles um Assoziationen und Stimmungen, die entstehen, wenn Gedanken wandern. Das Folkwang Tanzstudio wird einen Teil daraus zeigen – melancholisch, absurd und geheimnisvoll.

Das Tanztheater Wuppertal ist mit seinen Tänzer*innen mit einer Collage aus den Werken von Pina Bausch zu Gast. Es werden Ausschnitte aus „Vollmond“, „… como el musguito en la piedra, ay si, si, si …“ und „Kontakthof“ zu erleben sein.

Lutz Förster, einer der Preisträger des Deutschen Tanzpreises 2023, wird ein Solo aus „Nelken – Ein Stück von Pina Bausch“ tanzen.

Im Rahmen der Tanz-Gala verleiht der Dachverband Tanz Deutschland den Deutschen Tanzpreis 2023 an Malou Airaudo, Josephine Ann Endicott, Lutz Förster und Dominique Mercy. Die Laudatio hält die Schauspielerin Mechthild Grossmann. Die sehbehinderte Performerin Sophia Neises erhält eine Ehrung für herausragende Entwicklung im Tanz. Tanzpädagoge Peter Appel wird für sein Lebenswerk geehrt.

Weitere spannende Beiträge ergänzen das vielseitige Programm.

Deutsche Gebärdensprache: Elisabeth Brichta und Esther Schuler

Audiodeskription – Hörbeschreibungen für blindes / seheingeschränktes Publikum
Text und Live-Beschreibungen: Jutta Polić, Felix Koch
Redaktion: Johanna Krins
Tonregie und Technik: Dietrich Petzold, mit freundlicher Unterstützung des Berliner Spielplans Audiodeskription, ein Projekt von Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin

***

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts dokumentiert auch in diesem Jahr die Tanzgala mit Preisverleihung.

 

Kultursalon 2022. Foto: Eva Raduenzel Kultursalon auf PACT Zollverein

Dreharbeiten Dachverband Tanz Deutschland PACT Zollverein Essen D 13.10.2023

 

Am Freitag, den 13. Oktober 2023 um 19 Uhr veranstaltet der Dachverband Tanz Deutschland einen Kultursalon auf PACT Zollverein.

 

Die Tanzjournalistin Elisabeth Nehring führt durch den Abend. Sie kommt ins Gespräch mit den Pina Bausch-Tänzer*innen und Preisträger*innen des Deutschen Tanzpreises 2023 Malou Airaudo, Josephine Ann Endicott, Dominique Mercy und Lutz Förster, mit der Performerin Sophia Neises (Ehrung für herausragende Entwicklung im Tanz) und mit Wegbegleiter*innen des Tanzpädagogen Peter Appel (Ehrung für das Lebenswerk). Die Laudationen für die Ehrungen werden von Nina Mühlemann und Sabrina Sadowska gehalten. Der Abend wird tänzerisch durch die Aufführung der Wiedereinstudierung „Der zweite Frühling“ bereichert (Choreografie: Pina Bausch, Musik: Igor Strawinsky, Wiedereinstudierung: Josephine Ann Endicott).

 

Deutsche Gebärdensprache: Elisabeth Brichta und Esther Schuler

Audiodeskription – Hörbeschreibungen für blindes / seheingeschränktes Publikum
Text und Live-Beschreibungen: Felix Koch
Redaktion: Johanna Krins
Tonregie und Technik: Dietrich Petzold, mit freundlicher Unterstützung des Berliner Spielplans Audiodeskription, ein Projekt von Förderband e.V.

 

***
Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen dokumentiert auch in diesem Jahr den Kultursalon auf PACT Zollverein.

 

Gardesn of Culture Gardens of Culture. Visionen und experimentelle Projekte für eine Zukunft (Tagung)

Veranstaltung KOÏNZI-DANCE e.V. Hamburg, Warburg Haus D 17. + 18.11.2023

p> 
“Gerade in Zeiten der Auflösung, des Wechsels, der Umgestaltung, der gesellschaftlichen und staatlichen Neugeburt ist der Hang zu Wanderungen ins Land Nirgendwo, das auf Griechisch Utopia heißt, am lebhaftesten.” (William Morris, 1890)
p> 
Ab 1918, nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs, suchten viele Menschen nach gesellschaftlichen Reformen, durch die erneute Kriege verhindert werden sollten. Sie entwarfen Utopien, und einige, meist finanziell außerordentlich potente Philanthropen gingen beherzt und mutig an die praktische Umsetzung von daraus entwickelten Modellen, um die Menschheit friedensfähiger zu machen. Sie schufen in entlegenen Geländen und Gärten mit historischen Gebäuden neue und umhegte Gesellschaften innerhalb der Gesellschaft, an denen sie mit teilweise gigantischem Aufwand ihre Ideen als Leuchtfeuer der Humanität und Demokratie inszenierten. Dabei bezogen sie sich auf philosophisch-pädagogische Konzepte von Robert Owen, John Dewey und William Morris und auf die östliche Spiritualität des Künstler-Philosophen Rabindranath Tagore. Sie starteten frei von staatlichen Förderungen und somit auch frei von Zensur. Als historische Beispiele dafür stehen Dorothy und Leonard Elmhirsts Dartington Hall und Raymond Duncans Projekte in Albanien und Paris.
Nach 2022, der Zeit nach dem Ausbruch des Ukraine Krieges und dem auch damit verbundenen weltweiten Krisenbewusstsein existieren diese Projekte selbst nicht mehr in den damaligen Formen, doch ihre weitreichenden Auswirkungen und vergleichbaren Gedanken entfalten sich neu an überraschend ähnlich entlegenen Orten, zum Beispiel das Performing Arts Forum im französischen St. Erme zwischen Reims und Paris und O Espaço do Tempo im süd-portugiesischen Montemor-o-Novo.
Alle Standorte hatten schon vorher kulturhistorische Bedeutungen und befinden sich in ehemaligen Festungen oder Kloster-Gemäuern auf weitläufigen Naturgeländen. Die Tagung befasst sich mit diesen zurzeit übersehenen, weil kaum im derzeitigen Narrativ vorhandenen gelebten „Gardens of Culture“ zwischen Hoffen und Scheitern, Scheitern und Hoffen.

KOÏNZI-DANCE e.V. bittet um eine Spende für die Teilnahme: online 30 EUR / präsent im Warburg Haus 40 EUR + 9 EUR Kinobesuch
Buchung: karten@koinzi.de

Flyer als PDF

17. / 18. Nov. 2023 Tagung im Warburg Haus,
Heilwigstraße 116, Hamburg
Gardens of Culture Visionen und experimentelle Projekte für eine Zukunft https://www.warburg-haus.de/events/ %A, 29UTCFri, 29 Sep 2023 12:40:44 +0000 %e. %B %Y

Foto: Ursula Kaufmann Ein Leben für den Tanz. Ulrich Roehm feiert 90. Geburtstag
In Abwandlung eines Zitates von Loriot gilt für Ulrich Roehm: "Ein Leben ohne Tanz ist möglich, aber sinnlos."
Video-Produktion Ulrich Roehm Essen D 16.09.2023

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen gratuliert Ulrich Roehm zu seinem Ehrentag mit der eigens angefertigten Filmproduktion “Ein Leben für den Tanz”. Das festliche Ereignis und das Video fanden Widerhall in der Fachpresse. Hier lesen Sie Auszüge aus Online Merkur und tanz.at.

„In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.“ Für wen, wenn nicht für Ulrich Roehm passt dieses Zitat von Augustinus – wobei das Feuer für den Tanz seit Jahrzehnten in seinem Herzen lodert und er in vielen anderen Menschen die Freude für den oder am Tanz entfacht hat. Kein anderer hat wie er den Tanz in die Welt getragen und in weiterer Folge die Tanzwelt nach Essen geholt. Und kein anderer hat wie er sich so für den Tanz und die Tanzpädagogik eingesetzt und dank steter Hartnäckigkeit vieles bewirkt und ermöglicht. Es lässt sich gar nicht alles nennen, was Ulrich Roehm in seinem umfangreichen Wirken initiiert, gegründet, etabliert hat.

 

Fast auf den Tag genau – er wurde am 14. September 1933 geboren – feierte Ulrich Roehm am vergangenen Samstag mit einem großen Fest seinen 90. Geburtstag in seiner Heimatstadt Essen. Zahlreiche Freunde, Wegbegleiter, Tänzerpersönlichkeiten wie Birgit Keil und Vladimir Klos sowie Honoratioren und Vertreter der Medien ebenso wie seine Familie begingen diese Feier gemeinsam mit dem Jubilar.

 

Ulrich Roehm leitete die festliche Zusammenkunft mit einer kurzen Rede ein und der von Heide-Marie Härtel vom Deutschen Tanzfilminstitut Bremen für diesen besonderen Anlass gestaltete Film „Ulrich Roehm. Ein Leben im Tanz“ wurde als Uraufführung gezeigt und spannte einen wunderbaren Bogen über sein Privat- wie Berufsleben. Unter den Gästen befanden sich u.a. der Präsident des Deutschen Bundestages a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert, sowie der Oberbürgermeister von Essen Thomas Kufen, die beide auch Ansprachen hielten – ebenso wie Michael Freundt, der als Geschäftsführer vom Dachverband Tanz Deutschland e. V. eine Botschaft des Vorstandes anlässlich des runden Geburtstages mitbrachte. Auch von der Royal Academy of Dance in London gab es Video-Glückwünsche zum Geburtstag. Heide-Marie Härtel stellte dann in einem kurzen Interview bislang nie gestellte Fragen an den Jubilar, der heuer nicht nur diesen denkwürdigen Geburtstag begeht, sondern noch einige weitere Jubiläen zelebriert.”

Ira Werbowsky

Auszug aus einem Artikel im Online Merkur – Die internationale Kulturplattform. Vom 21.09.2023

 

“Im Mittelpunkt des Festaktes zu dem 90. Geburtstag stand ein Film von Heidemarie Härtel, der die persönliche und berufliche Laufbahn in einem liebevollen und informativen Zusammenschnitt aus Archivmaterial und Interviews erzählte. Die berührenden Eindrücke, den der Film in allen Anwesenden hinterließ, wurden anschließend mit einem Gespräch vertieft.”

Edith Wolf Perez in ihrem Beitrag Ulrich Roehm zum 90. Geburtstag auf tanz.at

 

Peter Appel in jungen Jahren. Peter Appel erhält Deutschen Tanzpreis für sein Lebenswerk
Das Deutsche Tanzfilminstitut produziert Kurzfilm zur Preisverleihung.
Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen | Essen D 14.10.2023

 

“Nicht nur erreichen Ballettmeister oft ein hohes Alter, sie arbeiten häufig auch viel länger, als sie müssten. Peter Appel ist einer von ihnen, ein später berühmter Nachfahre der großen Ballettmeister im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts, von Jean Georges Noverre, Jules Perrot, Auguste Vestris, oder Marius Petipa. Am 08. September 2023 wird er 90 Jahre alt, und wirklich im Ruhestand ist er noch nicht sehr lange. Insofern ist es allemal noch rechtzeitig, ihn erst jetzt, im Jahr 2023, mit dem Deutschen Tanzpreis für sein Lebenswerk als Ballettmeister und Trainingsleiter auszuzeichnen.” Frankfurter Allgemeine 8.9.2023 Link zum FAZ-Artikel

 

Sabrina Sadowska, Ballettdirektorin der Städtischen Theater Chemnitz, betont als Laudatorin, dass bei Peter Appel „(…) immer der Mensch im Mittelpunkt steht.“ Peter Appel sei seiner Zeit einen großen Schritt voraus gewesen und der Dialog mit seinen Schülerinnen und Schülern für ihn essenziell.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen produziert anläßlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Peter Appel einen Kurzfilm zum Wirken des Ballettmeisters. Der Film hat im Rahmen der Tanz-Gala am 14.10.2023 im Aalto-Theater in Essen seine Premiere.

 

tanz.digital III Virtuelles und interaktives Forum für Tanz [Making Of]

Video-Produktion Dachverband Tanz Deutschland | NEUSTART KULTUR Bundesweit D 2023

Mit tanz:digital III sollen Tanzkünstler*innen, Tanzensembles und Institutionen des Tanzes in der medialen Präsentation künstlerischer Produktionen gestärkt werden. Das Deutsche Tanzfilminstitut dokumentiert ausgewählte Projekte.

 

”Mit tanz:digital verfolgt der Dachverband Tanz Deutschland im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR in Kooperation mit Tanzarchiven, Produktionshäusern und den innerhalb des Projektes geförderten Modellprojekten das Ziel, Tanz zu einem virtuellen und immersiven Erlebnis zu machen und online zu präsentieren. Mit tanz:digital sollen Tanzkünstler*innen, Tanzensembles und Institutionen des Tanzes (Spielstätten, Archive, Tanzschulen, Vermittlungsprojekte u.a.) in der medialen Präsentation künstlerischer Produktionen gestärkt werden.”

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen hat es sich in diesem Rahmen zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zu bauen zwischen der Motivation der realisierenden Künstler:innen und dem damit fokussierten Nutzerkreis. Das bedeutet konkret, dass für Einzelprojekte “Making Ofs” erstellt werden, die potentielle Nutzer:innen, ob technikaffin oder nicht, darauf vorbereiten, was sie erwartet, wenn sie sich einem der vielen neuen Angebote anvertrauen möchten. Die Making Ofs werden den höchst einzigartigen Produktionsprozess der ausgewählten Projekte jeweils an einem Drehtag begleiten und damit die Wahl der technischen, ästhetischen, eventuell auch pädagogischen Mittel in einem etwa 10-minütigem Film zu jedem Projekt für ein breites Publikum zugänglich machen. Interviews mit der künstlerischen Leitung und anderen Projektbeteiligten ergänzen den Filmbericht.

 

Neun und die Flut NEUN SCHÜLERINNEN UND DIE FLUT | Wiebke Pöpel / deBunt Film – tanz:digital III [Making Of]
Tanz Filme
Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen | Dachverband Tanz Deutschland | NEUSTART KULTUR Bremen | Bad Münstereifel D 2023

Zerstörte Brücken, Materialberge, Sandsäcke und die Erft werden zur (Film-)Bühne von Tanz-Performances

Im Rahmen dieses Video-Tanz-Projekts haben sich neun Schülerinnen aus Bad Münstereifel mit den Mitteln von Tanz/Bewegung mit ihrer Erfahrung der Flutkatastrophe 2021 auseinandergesetzt.

In vier Wochenend-Workshops entwickelten die 16- bis 18-jährigen Schülerinnen gemeinsam mit der Choreographin Catharina Gadelha und unterstützt von der Kunstpädagogin Elke Strauch Bewegungsperformances für von der Flut betroffene Orte. Diese wurden von der Filmemacherin Wiebke Pöpel für die Kamera inszeniert und durch Interviews mit den Schülerinnen, die von ihrem eigenen Erleben der Flut erzählen, ergänzt.

Entstanden sind neun kurze Filme, die auf der Webseite neun-und-die-flut.de zusammen mit Aufnahmen der „Flut-Orte“ präsentiert werden.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen hat es sich in diesem Rahmen zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zu bauen zwischen der Motivation der realisierenden Künstler:innen und dem damit fokussierten Nutzerkreis. Das bedeutet konkret, dass für Einzelprojekte “Making Ofs” erstellt werden, die potentielle Nutzer:innen, ob technikaffin oder nicht, darauf vorbereiten, was sie erwartet, wenn sie sich einem der vielen neuen Angebote anvertrauen möchten. Die Making Ofs werden den höchst einzigartigen Produktionsprozess der ausgewählten Projekte jeweils an einem Drehtag begleiten und damit die Wahl der technischen, ästhetischen, eventuell auch pädagogischen Mittel in einem etwa 10-minütigem Film zu jedem Projekt für ein breites Publikum zugänglich machen. Interviews mit der künstlerischen Leitung und anderen Projektbeteiligten ergänzen den Filmbericht.”

 

Hypnogirl 23. Munich Dance Histories Hypnogirl 23| Munich Dance Histories – tanz.digital III [Making Of]
Eine holographische Illusion der Traumtänzerin Magdeleine G.
Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen | Dachverband Tanz Deutschland | NEUSTART KULTUR Bremen| München D 2023

“Magdeleine G. sorgte mit ihren spektakulären Tänzen unter Hypnose für großes Aufsehen in München Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese ungewöhnlichen Auftritte werden von der Künstlerin Dominique Gonzalez-Foerster rekonstruiert und als holographische Illusion in den historischen Räumen des Museums Villa Stuckinszeniert. In Kooperation mit DANCE 2023, dem Internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz der Landeshauptstadt München, wird die Installation während des Festivals gezeigt, in Kooperation mit dem Museum Villa Stuck ist sie darüber hinaus bis 4. Juni zu sehen. So können sowohl Museumsbesucher:innen als auch Festivalgäste dieser einzigartigen Tänzerin aus den Anfängen des modernen Tanzes in München begegnen. Mit dieser »apparition« wird ein bedeutsamer Moment der Tanzgeschichte beleuchtet und wieder erlebbar gemacht – auch mit Blick auf heutige Perspektiven, speziell zum Thema Realität und Fiktion, Körper und Technik.Grundlage für die zeitgenössische lnterpretation sind Bilder und Berichte zu den Aufführungen von 1904 im Münchener Schauspielhaus (den heutigen Kammerspielen), Fotos und Texte aus dem mit Fotos von Frédéric Boissonas illustrierten Buch von Emile Magnin: L’Art et l’Hypnose. Interprétation plastique d’oeuvres littéraires et musicalessowie Fotos aus der Bibliothèque de Genève. “

Munich Dance Histories

 

Sehen Sie das “Making Of” an unter folgendem Link

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen hat es sich in diesem Rahmen zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zu bauen zwischen der Motivation der realisierenden Künstler:innen und dem damit fokussierten Nutzerkreis. Das bedeutet konkret, dass für Einzelprojekte “Making Ofs” erstellt werden, die potentielle Nutzer:innen, ob technikaffin oder nicht, darauf vorbereiten, was sie erwartet, wenn sie sich einem der vielen neuen Angebote anvertrauen möchten. Die Making Ofs werden den höchst einzigartigen Produktionsprozess der ausgewählten Projekte jeweils an einem Drehtag begleiten und damit die Wahl der technischen, ästhetischen, eventuell auch pädagogischen Mittel in einem etwa 10-minütigem Film zu jedem Projekt für ein breites Publikum zugänglich machen. Interviews mit der künstlerischen Leitung und anderen Projektbeteiligten ergänzen den Filmbericht.

 

MIRA_SHIFT-7. Foto: Cecilia Gläsker MIRA 11 _SHIFT | MIRA PERFOMANCE – tanz.digital III [Making Of]

Video-Produktion Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Bremen | Köln D 2023

“Als virtueller Assistent nimmt Künstliche Intelligenz Entscheidungen unseres Alltags ab. Kann KI auch dabei helfen, Kunst zu kreieren?

 

MIRA 11_shift untersucht das Wechselspiel von Mensch und Technik im Tanz. Bewegungsvorschläge aus einer für und mit MIRA entwickelten Applikation stehen im Zentrum des choreografischen Prozesses. Gegensätze zwischen persönlichem und anonymen, enteignen und aneignen sowie menschlich und unmenschlich werden in einer Performance untersucht, in der die Physis der Tänzer*innen den unendlichen Möglichkeiten der KI gegenübersteht. In einer einheitlichen Bewegungssprache manifestiert sich so das Individuum in Details.”

 

Zum Trailer geht es hier https://www.mira-performance/projekte/mira11 Link

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen baut im Rahmen von tanz:digital III eine Brücke zwischen der Motivation der realisierenden Künstler:innen und dem damit fokussierten Nutzerkreis. Das bedeutet konkret, dass für ausgewählte Einzelprojekte “Making Ofs” erstellt werden, die potentielle Nutzer:innen, ob technikaffin oder nicht, darauf vorbereiten, was sie erwartet, wenn sie sich einem der vielen neuen Angebote anvertrauen möchten.

 

tanz:digital III wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

 

Friedensschmerz

Dreharbeiten Dienstagscompany Bremen, Schnürschuh-Theater D 18.2.2023

Wir alle warten auf unendlichen Frieden. Alle hoffen wir, dass menschenverachtende, gewalt- und schreckenverbreitende Regimes in sich zusammenfallen.Wir kämpfen mit uns selbst gegen Resignation und Fatalismus. Der kleine Mensch, Individuum und Weltbürger zugelich, lebt den eigenen Alltag mit verschiedenen Bewältigungsstrategien.

Die Darsteller:innen dieses assoziativen Tanztheaterstücks lehnen sich an persönliche gewählte große Figuren an, um Anteile von Freiheit und Frieden darin wiederzufinden. In diesem Rahmen holt die Produktion Mut und Kraft zurück, um die eigene Hoffnungslosigkeit zu überwinden.

Mit diesen aktuellen Themen haben sich die Darsteller:innen der Dienstagscompany (entstanden aus dem Kurs Tanztheater) auseinandergesetzt.

Choreografie: Marion Amschwand

Das Team des Deutschen Tanztheaters freut sich, die Premiere filmisch zu dokumentieren.

 

 

undressed. Foto: M. Knapp undressed. tanzbar_Bremen

Dreharbeiten tanzbar_Bremen Schwankhalle Bremen D 15.2.2023

Leben ist Performance und die Welt zu betreten heißt auch, eine Bühne zu betreten. In Zeiten der Isolation gibt es diese Bühne nicht, wir sind mit uns allein und treten kaum mit anderen Menschen in Beziehung. Das Spiel pausiert – wir sind ganz wir selbst. Aber wie viel von diesem Menschen wird in unserer öffentlichen Performance überhaupt sichtbar? In »undressed« machen sich die Tänzer:innen von tanzbar_bremen schön für die Welt und betreten den Theaterraum bewusst als Möglichkeitsraum, als Raum der Inszenierung. Erst nach und nach versuchen sie, die Schichten der Darstellung abzulegen, um einen Blick auf das freizulegen, das auch durchscheinen möchte. Wieviel Rolle soll und möchte ich spielen? Was gebe ich preis?

 

Konzept und Choreografie: Tomas Bünger | Tänzer:innen: Jenny Ecke, Tim Gerhards, Till Krumwiede, Corinna Mindt, Adriana Sinram, Oskar Spatz, Adrian Wenzel | Produktionsassistenz: Anna Rödiger, Caline Weber | Licht: Josephine Mielke | Kostüm: Katja Fritzsche | Produktion: tanzbar_bremen in Kooperation mit steptext dance project | Gefördert durch: Senator für Kultur Bremen, Aktion Mensch.

 

Das Team des Deutschen Tanzfilminstituts freut sich, die Generalprobe filmisch zu dokumentieren.

 

Foto: Artur Jäger Claudia Henne im Gespräch mit Tobias Staab. tanz.digital II [Making Of]

Dreharbeiten Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Berlin D 27.1.2023

 

 

 

Im Rahmen der Reihe TANZ:DIGITAL II [Making Of] interviewt die Kulturjournalistin Claudia Henne via Zoom Tobias Staab, Choreograf und Autor des Projekts „Autonomous Avatar. An immersive Dance Experience“.

 

Wie lange werden wir die von uns geschaffenen Technologien noch kontrollieren können? Dieser Frage will der Choreograf Tobias Staab in seinem Projekt Autonomous Avatar nachgehen. Die Tänzer treten in der ungewöhnlichen und faszinierenden Location des Bochumer Planetariums auf: Dank Motion-Capture-Anzügen erzeugen ihre Bewegungen Videoinstallationen entlang der Kuppel des Planetariums und zeigen ihre digitalen Avatare, die immer menschenähnlicher werden. Ein ehrgeiziges Projekt, das hinterfragt, wie langsam Technologien unsere Wahrnehmung dessen prägen, was lebendig ist und was nicht.
Presse Junge Bühne dazu: Junge Bühne

 

Tanz:digital II wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland

 

 

 

 

Eingespielter Filmausschnitt. Foto: Yanitsa Genova Stephan Brinkmann. Lecture für das Orot Israel College in Tel Aviv [WissensWandel. Digitalprogramm des dbv]

Veranstaltung Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Tel Aviv / Bremen Israel / D 17.1.2023

 

 

Stephan Brinkmann, Professor für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste, nahm die Chance gerne wahr, eine Lecture für ihre Studierenden der Sparte Tanz am Orot Israel College für Kunst zu geben. Er war zwei Jahre lang Tänzer und Choreograph im Folkwang Tanzstudio, bevor er von 1995 bis 2005 festes Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch wurde. Brinkmanns sprach über die Verbindung von Pädagogik und Choreographie.

 

Die Simultan-Übersetzung übernimmt Frau Katja Manor, Goethe-Institut Tel Aviv.

 

Wissenwandel.Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und ist aufgelegt vom dbv Deutscher Bibliotheksverband.

 




 

 

Tanz mit dem Tiger/ Pablo Sansalvador. tanz:digital II [Making Of]

Dreharbeiten Bremen D 13.1.2023

 

Inspiriert von einem Zitat von Christian Drosten, wonach die Bewältigung der Corona-Pandemie wie ein Tanz mit einem Tiger sei, nutzt der Choreograf Pablo Sansalvador die durch Restriktionen gesetzte Grenze der körperlichen Distanz als kreative Möglichkeit und entwirft eine Choreografie, in der zwei Tänzer live miteinander performen vier „Distant Dance Makers“, die nur durch ihre digitalen Avatare präsent sind. Das Publikum verfolgt die Aufführung über Tablets, die die Avatare sichtbar machen, und bewegt sich frei im Raum, um der Choreographie aus verschiedenen Perspektiven zu folgen, wobei es erkennt, dass die physische Realität nur eine der unzähligen Ebenen ist, mit denen wir erschaffen können.

 

Das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen hat es sich im Rahmen von tanz:digital II zur Aufgabe gemacht, eine Brücke zu bauen zwischen der Motivation der realisierenden Künstler:innen und dem damit fokussierten Nutzerkreis. Das bedeutet konkret, dass für etwa 10 Einzelprojekte “Making Ofs” erstellt werden, die potentielle Nutzer:innen, ob technikaffin oder nicht, darauf vorbereiten, was sie erwartet, wenn sie sich einem der vielen neuen Angebote anvertrauen möchten.

 

Tanz:digital II wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland